Samstag, 18. August 2018

48h Wien ✨🇦🇹

„Ganz alleine?!“, fragte mich eine Freundin in der 9. Klasse einmal als ich erzählte, dass ich „alleine“ im Kino gewesen war. Mir fiel darauf nicht so wirklich eine Antwort ein (außer „ … ja?!“), denn ich wusste damals noch nicht, dass ich alleine sein wollen „darf“ – dass das nichts mit meinem Gefühl zu anderen zu tun hat, nur mit meinem Gefühl zu mir selbst. Ich mag mich und verbringe gerne Zeit mit mir. Gemeinschaft, Gesellschaft, Familie, Freunde, innige Verbindungen zu anderen Menschen, all das ist wertvoll, wichtig und soll außer Frage stehen. Doch Beziehungen zu anderen sind nie „für immer“ und das zu erkennen ist nicht unromantisch, pessimistisch oder sonstwie misantroph – es erkennt einfach die Tatsache an, dass Menschen sich verändern und damit auch die Beziehungen, in denen sie sich befinden. Die können bestehen, bis „ans Ende“, werden aber nie dieselben bleiben, sondern sich unentwegt wandeln. Das meine ich unter anderem damit, dass nichts „für immer“ ist. Der einzige Mensch, mit dem man tatsächlich täglich, ohne Unterbrechung, bis zum Ende und „für immer“ zusammen ist und sein wird, ist man selbst. Warum also nicht diese Beziehung pflegen? Sich selbst der beste Freund/die beste Freundin sein, Zeit mit sich verbringen, sich wirklich kennen- und lieben (lernen)?
Das hätte ich der Schulfreundin damals gerne gesagt, aber ich konnte den Impuls in mir, der mich auch alleine wollen sein ließ und mir dabei Geborgenheit und innere Ruhe vermittelte, nicht in Worten ausdrücken.

Samstag, 11. August 2018

my summer reading list #abridged 📚

I have one shelf in my bookcase solely dedicated to books I haven’t read yet. Buying books, putting them on your shelf, then forgetting about them and never reading them is a pet peeve of mine. But although I’m making an effort to consistently read the books I already have before buying any new ones and although I’m trying to stay on top of my TBRs, it still sometimes happens that I lose sight of the pile and go on to newer purchases. That’s why I make actual, physical TBR-lists in my notebook now. So when I’ve finished a book and am looking for something new to read, I go to my list (instead of the bookstore) and pick my next read from there. What a long-winded way to just say: Here are some titles I currently have on my reading list and that I plan on reading this summer. ☀️

Samstag, 4. August 2018

vegan summer quinoa bowl 🍲✨

Verschiedene Gemüse, ein bisschen Tofu, Reis, Dinkel oder Quinoa in eine Schale werfen und es fancy bowl food nennen, ist wohl das Beste, was sich in diesem Jahrzehnt so an Eigenartigkeiten ergeben hat, denn jetzt kann ich mein liebstes Gericht, das sich da „von allem ein bisschen“ nennt, hübsch fotografieren und euch als „food-inspo“ präsentieren. Tadaa. Doch mal im Ernst. Grade im Sommer, wenn mir nach dem fünften Salat-Tag in Folge der Rucola aus den Ohren kommt, ich aber trotzdem gerne kalt essen und Gemüse auf dem Teller haben möchte, kommt mir die Bowl-Geschichte gelegen und erlaubt gleichzeitig viel Variation. Bei den Gemüsen ist man völlig frei – dazu wähle ich meist je nachdem, wonach mir an dem Tag ist, entweder braunen Reis, Grünkerne, Dinkel oder Quinoa. Doch auch da gibt es sicher noch mehr zu entdecken. Wo Blattsalat, Gurke & Co. mir oft noch lange schwer im Magen liegen, tun mir diverse Bowl-Varianten immer sehr gut und machen gleichzeitig super satt. ✨

Sonntag, 29. Juli 2018

current favourites ✨

Whenever I do these kinds of blogposts, I start out by saying that my “favourite things“ usually don’t change (a lot), because I hardly ever buy new stuff. Maybe I’ll try out a new shower gel every once in a while or (of course) read a book I really like and want to talk about. But apart from things with which you either go through a cycle or use up, my favourites don’t change that much. Although sometimes of course I re-discover stuff I’ve had for a while and then all of a sudden am obsessed with again.
So without further ado, here are some things I currently enjoy using/doing/wearing/listening to … .✨

Samstag, 21. Juli 2018

Raw Vegan Raspberry & Lime Cheesecake 🥥🍋

Hello there, thanks for joining me today – … you came because there’s cake, right? Right. I made a very delicious (if I may say so myself) raw vegan cheesecake for someone’s birthday the other month. The someone asked for “something with raspberries” and since I know he also loves lime/lemon/grapefruit, I went for a raspberry lime (+lemon) cheesecake that is also raw and vegan. You’re welcome.
This cheesecake is perfect for summer because it’s a) cold/chilled aka not baked and b) very refreshing thanks to the raspberries and citrus fruit. It needs a bit of preparation and a high power food processor or blender but apart from that, the whole thing is darn easy. So lets get into it.

Samstag, 14. Juli 2018

Die Gemäldegalerie ✨

In die Gemäldegalerie bin ich während meines ersten Sommers in Berlin einmal mehr zufällig gestolpert. Eigentlich hatte ich (as per usual) in die Alte Nationalgalerie gehen wollen – das war an einem Samstagvormittag im August – … ich konnte die Schlange vor dem Eingang schon sehen, als ich mit dem Rad beim Berliner Dom einbog und noch mindestens 100m entfernt war. Es war heiß und der Sommer nervte mich (mal wieder) und ich wollte einfach nur in kühlen Räumen über knarzenden Holzboden laufen und mir irgendwas mit Öl auf Leinwand ansehen, während der Audioguide mir Pinselführung und Horizontlininen näherbrachte. #Banause … Zuerst einmal 45 Minuten in der Sonne Schlange zu stehen, um mich dann mit Hunderten anderen meiner Art durch die Galerie schieben zu lassen, war nicht mein Traum von einem Sommerfluchtsamstag gewesen. Google wusste Rat: Da gibt es diese Gemäldegalerie. Einfach zufrieden zu stellen bin ich ja aber auch nicht: Die Fotos vom Gebäude machten mir erstmal keine große Lust. So ein „Neubau“. Ich wollte alt und aus Stein und drinnen kühl!11 Zum Glück konnte ich meine Vorurteile aber überwinden und bin in Richtung Kulturforum geradelt, dort wurde ich sehr positiv überrascht und restlos überzeugt. Seit jenem Erstbesuch war ich viele Male in der Gemäldegalerie und als ich dann meine Jahreskarte bekam, schaute ich natürlich auch dort sehr bald wieder vorbei.