Samstag, 12. August 2017

48h in Zürich 🏔🇨🇭

Die Schweiz ist das Urlaubsland meiner Kindheit. Ich erinnere mich an Sommerwochen in unserem Wohnmobil, auf Campingplätzen am Fuß von schroffen Bergen – an das Matterhorn, Bergbäche und Wälder. Bevor ich in die Schule kam, waren wilde Campingferien im Nirgendwo für mich das größte Abenteuer. Ich liebte das draußen leben auf Zeit.
Nach einem letzten Skiurlaub in der Schweiz vor ca. 15 Jahren, war ich nicht mehr dort. Der Reiz der Natur und die Anziehung der Berge waren immer da, gerade im Sommer. Aber die Preise hielten uns stets zurück… Vor kurzem haben wir uns aber mit einem Wochenende in Zürich langsam wieder an die Idee eines Schweizurlaubs herangewagt. Erstmal nur für 48h. Für länger hat es nicht gereicht.💸😜

Sonntag, 30. Juli 2017

Sunday Diary 🌿🐭☕️

Samstage sind mir die lieberen Sonntage. Einfach weil danach nochmal Sonntag ist. Äh, wie? Naja, dieses flaue Sonntagspätnachmittaggefühl, das einem den Klang des Weckers, die Pilgerreise ins Büro und diese Montagsstimmung ins Bewusstsein ruft, das schmälert oft mein erfüllendes Sonntagserlebnis. So richtig fallen lassen kann ich mich da irgendwie nicht. Aber dass ich damit generell hadere, habe ich ja nun schon thematisiert. Dennoch versuche ich und versuchen wir die Sonntage so zu gestalten, dass sie besagtem Blues wenig bis keinen Raum geben. Mir ist dabei eine Mischung aus draußen und daheim sein wichtig. Dass mir ersteres sehr viel gibt – und oftmals zu kurz kommt, weil ich eben ein absoluter Homie/Eremit bin – zeigt sich oft darin, wie wohltuend und aufladend kurze Mini-Escapes sind, bei denen man einfach auf Entdeckung gehen kann und an nichts anderes denken muss. [Mehr zu dem Thema in einem der kommenden Posts. ✈️🏔🇨🇭.]

Wir haben keine „Sonntagsrituale“ – das ein oder andere wiederholt sich aber doch jeden Sonntag. Einen der letzten habe ich in Momentaufnahmen festgehalten: Ein Sonntagstagebuch. ☕️

Sonntag, 23. Juli 2017

»less doing, more being« – eine Suche

Der Sommer ist dieses Jahr sehr gut zu mir, indem er in frühherbstlicher Manier viel Regen, Wind und oft gerade mal 20°C bringt. Vielleicht wurde er sich selbst zu viel und dachte „Was soll der Stress mit der Hitze eigentlich?“ Mit dem Ausbleiben des Palma-de-Mallorca-Klimas verbreitet sich zu meiner großen Erleichterung auch nicht diese Sommereuphorie unter den Menschen, die ab Juni am liebsten draußen leben würden, die Nächte am Landwehrkanal verbringen und sich bis vier Uhr morgens Geschichten übers Leben erzählen. Wer Spaß daran hat, schön – mich macht das hingegen innerlich nur schon beim bloß darüber nachdenken ganz leer und müde.
Doch trotz der mäßigen Temperaturen und der verhaltenen Stimmung um mich, fühle ich mich irgendwie kraftlos und als müsste ich mal sehr tief seufzen. Nicht nur im übertragenen Sinne. Geräuschvoll auszuatmen versucht meine Osteopathin mir nun schon seit Monaten beizubringen. Denn wie sich herausstellte, atme ich zwar viel und oft ein, aber so gut wie nie aus. Das würde aber Spannungen lösen. Und Spannungen habe ich reichlich und eigentlich so gut wie überall, aber in den Schultern und im Bauch und wo wir dabei sind auch im Gesicht und am Kopf und eigentlich vom Becken aufwärts ganz besonders. Als ich neulich vorfreudig zu jemandem sagte „Ich bin gespannt!“, wurde ich direkt ein bisschen traurig, weil ich mir dachte „Ja, ich bin gespannt und zwar 24/7 und in jedem einzelnen Muskel.“ Aber ich verliere den Faden.

Samstag, 8. Juli 2017

Amrum-Magie: Vier Tage auf der Insel 🌊🌾⛵️

Dass wir nach Amrum zurückkehren würden, wusste ich schon letztes Jahr, als wir die Insel kennenlernten. Und weil wir die Sehnsucht nicht zu groß werden lassen wollten, buchten wir schon im Januar unseren Zug ans Meer. Einen Blogpost mit Fotos gab es auch nach unser letztjährigen Reise – nachdem aber wieder so, so viele von euch nach weiteren Eindrücken und Reisetipps gefragt haben, will ich Amrum 2017 ebenfalls einen Platz hier geben.

Große Geheimnisse werde ich euch mit meinen Tipps wohl nicht verraten, denn Amrum scheint in den Herzen sehr vieler Menschen zuhause und für sie die beste Nordseeinsel zu sein. Als wir unseren ersten kleinen Sommer-Escape für 2017 planten, überlegten auch wir nur sehr kurz, ob dieses Jahr vielleicht eine der anderen Inseln unser Ziel werden sollte … 🤔 Nö. Amrum.

Samstag, 24. Juni 2017

Bücher für die Insel II – meine Amrum-Leseliste 🌊📚🌾

Letzten Sommer habe ich eine kleine Leseliste mit euch geteilt und erzählt, welche Bücher ich auf unsere Kurzreise an die Nordsee mitnehme. Weil ich gerade wieder dabei bin, meine Reisetasche für ein paar Tage am rauen Meer zu packen und auch ein kleiner Stapel Bücher in mein Gepäck wandert, folgt heute eine Fortsetzung und die Liste 2017 der „Bücher für die Insel“.
Über Bücher zu sprechen, die man noch nicht gelesen hat, ist immer etwas schiewrig, denn alle Aussagen basieren auf Hörensagen, einem ersten Eindruck oder den Erwartungen, die man an eine Lektüre hat. Aber ich sehe immer gerne, was andere auf ihrer tbr-Liste haben – die Titel geben auch ohne detaillierte Review eine Idee für die eigene Leseliste...

Samstag, 17. Juni 2017

Enjoy, Change, Accept: Acceptance Jar DIY ✂️🖌💜

Hey y’all! Heute habe ich ein kleines DIY im Gepäck, für welches das Buch We: A Manifesto for Women Everywhere von Gillian Anderson und Jennifer Nadel mir die Idee gab. Ich lese das Buch seit ein paar Wochen. Ich nehme mir Zeit, weil die Autorinnen sehr viele Impulse, Ideen und Gedanken geben, die ich für mich verdauen, reflektieren und verinnerlichen muss, bevor ich zum nächsten Kapitel übergehen und weiterlesen kann. Neben einem (theoretischen) Text gibt das Buch außerdem praktische Übungen, die dabei helfen sollen, besagte Impulse praktisch umzusetzen, langfrstig mit ihnen zu arbeiten und letztlich real davon zu profitieren. Noch während der ersten Seiten habe ich das übliche „carpe diem“-Gedöns erwartet – realtiv schnell stellte ich aber fest, dass sich die Autorinnen wirklich tief Gedanken gemacht und aus verschiedensten Erfahrungen sprechend, neun Prinzipien extrahiert haben, die, wie der Titel des Buchs nahelegt, dabei helfen sollen, ein Leben „mit mehr Substanz“ zu führen. Was das wiederum bedeutet, darf jeder für sich selbst bestimmen und ausgestalten – das Buch gibt mit den Prinzipien aber tatsächlich nützliche Werkzeuge, die bei dieser Gestaltung helfen können.
Eines der neun Prinzipien, das zweite, ist Acceptance – und wo von Akzeptanz die Rede ist, liegt meist Gelassenheit nicht weit entfernt. Das Gelassenheitsgebet von Reinhold Niebuhr ist sicher vielen bekannt und vermutlich auf inspirierenden (…) Postkarten, Kissenbezügen, Wandtattoos und anderen unsäglichen Interieur-Artikeln begegnet. Dem zum Trotz sei gesagt, dass es den Nagel auf den Kopf trifft: