Mittwoch, 13. Dezember 2017

DIY-December: Julenisse ⭐️🎅🏻🇩🇰

Wie ich auf die Idee mit dem Wichtel kam, kriege ich nicht mehr zusammen. Wir waren glaube ich bei der Planung unseres selbstgebundenen Adventskranzes und ich überlegte, dass wir auch Zweige in der Wohnung haben könnten, bevor wir den Christbaum holen und dass man Baumschmuck selbstmachen könnte und … plötzlich googelte ich alle möglichen Wichtelvariationen und Bilder von dänischen Weihnachtszwergen, bis ich schließlich auf den Julenisse stieß. Im ersten Moment wirkte das Projekt ziemlich anspruchsvoll, weil mit Nadel und Faden gearbeitet wird: Schock, Horror! Genäht habe ich Jahre nicht und Kleben wirkt immer irgendwie … unproblematischer, aber ich habe meine Näh-Baiscs aus der Grundschule unterschätzt, auf die ich total easy wieder zurückgreifen konnte und nach nur einem Weihnachtswichtel war ich wieder richtig im Flow und jetzt bin ich eine Wichtelnähmaschine!

Mittwoch, 6. Dezember 2017

DIY-December: Space Pendant 🌌

Der DIY-Dezember hat begonnen! [Als würde ich auf die Adventszeit warten, um meine Bastelkiste rauszuholen.] Mein super geeky Space-Anhänger ist, um ganz ehrlich zu sein, schon im November entstanden, aber da er sich prima an Nerds und Nerdettes verschenken lässt, reiht sich dieses DIY einfach bei meinen übrigen Weihnachtsbasteleien ein.

Sonntag, 19. November 2017

Adventskalender 2017 🌲⭐️📆

Auch wenn ich seit letztem Jahr nicht mit einer komplett neuen Adventskalendergestaltungsidee gesegnet wurde und mein Bastelergebnis 2017 aussieht wie die kleine Schwester des letztjährigen Kalenders, empfinde ich einen weiteren Adventskalender-Post keineswegs als redundant. Mein Ritt auf der ersten Welle vorweihnachtlicher Kreativität, hat mich zu 24 aufregend befüllten Tütchen geführt und die wollen hergezeigt werden – so here we are. Enjoy. ✨

Samstag, 11. November 2017

Flohmarktsonntag

Sonntage sind für Flohmärkte. Oder für einfach zuhause bleiben und allerhöchstens aus dem Fenster gucken, aber nicht rausgehen (müssen). Damit diese Geschichte aber Sinn ergibt, sagen wir, Sonntage sind für Flohmärkte. So. Auswahl zwischen gleich mehreren wöchentlichen Flohmärkten zu haben, ist ein großes Glück, das ich sehr zu schätzen weiß, seit ich in Berlin lebe. In München habe ich mir Flohmarkttermine immer lange im Voraus in meinen Kalender eingetragen, um sie nicht zu verpassen – ja, das waren (sind!) so die eintragungswürdigen Happenings in meinem Leben. 🎉

Samstag, 28. Oktober 2017

Scottish Empire Biscuits 🇬🇧✨#vegan

Die Erinnerungen an den Schottlandurlaub im September sind noch ganz frisch und zeitweise tun sie weh, denn ich wäre gerne dort. Jetzt auch. Bei dem Versuch, die Bilder, Gefühle, Gerüche und Geschmäcker der zwei Wochen mit noch mehr Vehemenz festzuhalten, habe ich nach wenigen Tagen zurück zuhause Kekse gebacken. Nicht irgendwelche, sondern Empire Biscuits und ja, die heißen wirklich so. Die Dorfbäckerei in der Nähe unserer Unterkunft auf der Isle of Skye verkaufte sie für 55p – mit Himbeermarmelade zwischen zwei runden Butterkeksen, Zuckerglasur und einem Gummibärchen verziert. Als ich das Rezept nachguckte, stelle ich fest, dass ich nur die Butter durch Margarine ersetzen und mir für das Gummibärchen etwas einfallen lassen musste, um sie in veganer Variation zu backen. ✨

Samstag, 14. Oktober 2017

Das Café Frida ☕️

Hat im Graefekiez in Kreuzberg noch ein Café gefehlt? Eher nicht. Dass es seit ein paar Monaten dort das Café Frida gibt, ist trotzdem ganz schön toll. Ich mag es sehr, wie manche Adressen hier in der Ecke gefühlt schon immer vertreten sind. Dass es Café Goldmaries gibt, die zum Bild des Kiez gehören wie ein 100 Jahre alter Baum, macht die Ecke so zum „Daheim“, das man kennt wie die eigene Handfläche. Doch was ich daneben gleichzeitig sehr schätze ist, dass Leben durch die Straßen fließt – und wo Bewegung ist, passieren Veränderungen. Manches geht, anderes kommt. Schwer vermisst habe ich zum Beispiel lange das Café Graefchen. Erst war es nur zur Renovierung geschlossen, sollte im Frühling vor ein paar Jahren wieder öffnen, doch aus einem kurzen Betriebsurlaub wurde die allerletzte Reise und seitdem gibt es das Graefchen nicht mehr. Oft bin ich da vorbei gelaufen und habe an den Kuchen gedacht und die düster gemütlichen Ecken, den Platz am Fenster, den ich hin und wieder aufgesucht habe, als ich noch an Wochenenden zu Besuch in Berlin war. Doch wer sich immer nur nach hinten umdreht und dem nachguckt, was nicht mehr ist, versäumt alles Neue, das sich entlang des Weges auftut. So oder so ähnlich ist das doch, oder? Und als man vor ein paar Monaten die Graefestraße ein Stück weiter lief, war da plötzlich das Café Frida aus dem Boden gesprießt und hatte es sich in dem kleinen Erdgeschossraum so heimelig gemacht, als hätte es schon immer da gewohnt.