Donnerstag, 5. Februar 2015

Stockholm!

Long time no see. Ich war lange Zeit im Prüfungstal und bin erst vergangene Woche am Gipfel angekommen. Wirklich im Post-Prüfungs-Jetzt bin ich immer noch nicht richtig – daher gehe ich einfach nochmal einen Monat zurück, nach Stockholm, wo wir Silvester verbracht haben. Ach, Schweden, was bist du schön! Zwar waren wir nur (vier Tage) in Stockholm und nirgends sonst im Land, aber ich generalisiere das einfach mal.


Bei der Anreise musste ich ein kleines Debakel erleben: Was die DB „Gleisbruch“ nannte, ließ mich in der Peripherie an der S8 Richtung Flughafen stranden und verlangte mir beim Kampf um das einzige Taxi (wie gesagt: Peripherie und 5 Uhr morgens) einiges ab. Meinen Flieger erreichte ich zum Glück noch und auch beim Umsteigen in Berlin klappte alles – trotz Schneesturmapokalypsenwarnung.


MUC —» TXL —» ARN

Die Stadt machte trotz der Touristenmengen einen sehr entspannten und ruhigen Eindruck auf uns. Die vielen kleinen Gassen der Altstadt gefielen mir am besten. Man kann stundenlang durch die Straßen wandern und sich ohne Hektik umsehen. Die Nähe zum Wasser gibt Stockholm einen besonderen Reiz – manche der Bezirke sind Inseln und über Brücken mit der restlichen Stadt verbunden.



—» Strandvägen «—

Einen Moment der stillen Wertschätzung für die auf mich etwas skurril wirkende schwedische Sprache und Schreibweise. Einige Tage von Lauten umgeben zu sein, die man nicht versteht, unterlegt eine solche Reise mit einem gewissen Rauschen, durch das man – irgendwie entrückt von allem – ungestörter Betrachter sein kann.


—» Nordiksa Museet «—


—» Auf dem Weg nach Södermalm «—


—» Blick auf Gamla Stan «—



—» Unterwegs auf dem Monteliusvägen «—


—» Die Riddarholmskyrkan «—


Weil wir die erholsame und entspannende Atmosphäre der Stadt so angenehm fanden, haben wir größtenteils auch die diversen Shopping-Epizentren und Kaufhäuser gemieden – ein paar Kleinigkeiten wurden aber doch von Schweden mit nach Hause gebracht. Darunter ein „Dalahäst“, weil: ohne darf man gar nicht wieder ausreisen.


Diesen Beutel habe ich bei Hedengrens gekauft, obviously. Hedengrens ist eine Buchhandlung, die uns, neben der SciFi-Buchhandlung in Gamla Stan, am besten gefiel, weil sie sehr gut sortiert war. Erst hatten wir uns dort nur ein bisschen aufwärmen wollen, dann aber das Untergeschoss und die große Auswahl an englischsprachiger Literatur entdeckt und doch eine ganze Zeit dort vertrödelt.





Ansonsten sind da noch ein paar Kleinigkeiten: eine Dose aus dem Nordisk Museet für meine ganzen Ohrringe, Postkarten für meine Wand (Virginia Woolf, Patti Smith, Emily Dickinson und Elche), Creme für die trockene Winterhaut und natürlich das hübscheste aller Dalapferde.



Nach vier Tagen in Stockholm sind das die Erinnerungsschätze, die ich mit mir zurück nach Hause gebracht habe. Dass es nicht der letzte Besuch in Schweden war, hoffe ich sehr.


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