Sonntag, 1. März 2015

Apfel-Zimt-Porridge mit Obst

Im Sommer habe ich schon einmal über meine Müsli-Liebe berichtet und die Sommer-Variante meiner liebsten Mahlzeit präsentiert. Müsli und Obst mag ich auch im Winter sehr gerne, aber wenn ich morgens noch in der Kälte laufen oder radeln war, ist mir das Frühstück eine Idee zu kalt. Daher bin ich im vergangenen Herbst und für die Dauer der kalten Jahreszeit auf Porridge umgestiegen. Nach dem morgendlichen Sport bei eisigen Temperaturen wärmt dieses Frühstück nicht nur den Magen.


Den Einfall, mir mein Müsli einfach warm zu machen, hatte ich im November (frierend) einmal spontan und daher habe ich auch genau das gemacht und mein Müsli in einen Topf gegeben und auf den Herd gestellt. Ideal war das nicht und so bin ich nach kurzer Zeit auf Haferflocken umgestiegen.



Für das Lieblingsfrühstück verwende ich:
• zarte Haferflocken (z.B. 3-Korn-Haferflocken von alnatura, oder wie hier von Kölln) • Sojamilch • Zimt • braunen Zucker • Apfel, Mango, Beeren, Datteln o.ä. •


Zuerst gebe ich die gewünschte Menge Haferflocken in eine Schale und „flute“ sie mit Sojamilch. Wenn ich daran denke, mache ich das eine ganze Weile vor der eigentlichen Zubereitung, sodass die Haferflocken quellen können. Bei der Dosierung muss man vorsichtig sein, denn durch die Flüssigkeit vervielfachen die Haferflocken ihr Volumen erheblich und am Ende haben sie keinen Platz mehr in der Schale. Ich nehem immer ca. 3-4 EL.
Man kann das Porridge natürlich auch mit Wasser und/statt Milch zubereiten, aber die Sojamilch von alpro gibt einen so tollen (vanilligen) Geschmack, dass ich das nicht mit Wasser strecken möchte.


Während die Haferflocken quellen, bereite ich das Obst vor. Den Apfel dünste ich bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel mit etwas Zimt – Bratapfel lässt grüßen! – und gebe nach einigen Minuten die Haferflocken/Milch-Mischung dazu.



Wenn ihr auch so hochwertige IKEA-Töpfe habt wie ich (und einen Herd, der nur entweder „Anwärmen“ oder „Verbrennen“ kann), sollte man ab hier bei geringer Hitze arbeiten und immer wieder rühren. Die Mischung wird sehr schnell dick und die Flüssigkeit ist bald vollständig weg.



Und dann ist das wunderbar wärmende Frühstück auch schon fast fertig. Ich gebe das Porridge dann wieder in die Schale (oder Riesentasse), bestreue es mit etwas braunem Zucker und noch mehr Zimt und häufe alles an Obst darauf, was das entsprechende Behältnis fassen kann.



Für Tipps von anderen Porridge/Oatmeal-Enthusiasten bin ich übrigens jederzeit offen!

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