Donnerstag, 9. April 2015

DIY Pins

Mein Bastelherz schlug höher, als ich in einem YouTube-Tutorial von einer Sache erfuhr, die sich „Schrumpffolie“ nennt. HOW ON EARTH wusste ich nichts davon? Ganz vage kann ich mich daran erinnern, in meiner Bastelkindheit mal über sowas in der Art gestolpert zu sein, da man dazu aber einen Backofen (und einen Erwachsenen) brauchte, habe ich mich glaube ich einfach nie daran gemacht – ich war immer schon eine emanzipierte Bastlerin und „dabei lässt du dir am besten von einem Erwachsenen helfen“, hat das jeweilige Bastelprojekt von vorne herein disqualifiziert.
Jedenfalls, zurück zu der Magie der Schrumpffolie – klingt eklig, ist aber toll: Dabei handelt es sich um eine ziemlich störrisch starre Folie, die man bemalen und in Form schneiden und danach im Backofen schrumpfen kann. Das Folienobjekt verkleinert sich auf ca. 20% seiner vorherigen Größe, wird dicker und knochenhart. SCIENCE, PEOPLE!



Aus besagter Schrumpffolie habe ich neulich großartigste, nerdigste Pins gebastelt, wie ich im Folgenden beschreiben werde. Enjoy!
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YOU'LL NEED



Zuerst habe ich den Bogen Folie in 6 gleichgroße Rechtecke geschnitten und mir Motive überlegt. Letztere kann man auf einem weißen Blatt vorzeichnen und dann unter die Folie legen und nachziehen.




Zum Nachziehen habe ich einen Permanentmarker verwendet – zum Ausmalen Filzstifte bzw. bei einer zweiten Runde Holzstifte. Die Farben gehen auf der Folie nicht sonderlich deckend an, werden durch das Backen aber intensiver und sind nicht mehr durchscheinend.




Die fertigen Motive kommen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech oder Gitter und bei ca. 130°C in den Backofen. Was die Vorgehensweise betrifft, würde ich mich jedoch an die genaue Anleitung auf der Packung der Folie halten – auf meiner stand 130°C ca. 1-3 Minuten.



Sind die Motive erstmal im Ofen, darf man sich nicht verunsichern lassen: Die Folien schrumpeln innerhalb von Sekunden so zusammen, dass man glaubt, alles sei zu spät. Nach ca. einer Minute glätten sie sich aber wieder und sind einfach nur kleiner und dicker. MAGIC!


Nach dem Herausnehmen erkalten die Plättchen sofort und man kann direkt weitermachen: Damit die etwas transparenten Motive deutlicher erkennbar werden, habe ich sie auf hellen Filz geklebt – daran lässt sich dann auch gut die Sicherheitsnadel festkleben.




Je nach Geschmack kann man die Pins danach noch verzieren: Weil ich schon dabei war und alles thematisch super erwachsen zuging, kam auf alle Pins eine Priese Glitzer. Der haftet gut, wenn man ihn auf eine Schicht Klarlack streut und nach dem Trocknen mit einer weiteren Lackschicht fixiert.



Zuletzt müssen all die zauberhaften Pins nur noch an Jacken, Taschen, Rucksäcke etc. befestigt oder an dankbare Freundinnen, Freunde und Familienmitglieder verschenkt werden.




In diesem Sinne: Girl Power, viel Spaß und auf Wiedersehen!

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