Sonntag, 7. Juni 2015

Oslo: in Farbe und bunt

Vor ein paar Wochen habe ich über unseren Besuch in Oslo berichtet und den Post mit Fotos von meiner DSLR versehen. Auf der Reise dabei hatte ich aber auch noch eine Einwegkamera. Mit Film und Aufziehen und so. Dass man ein Foto macht, es danach nicht angucken und ggfs. nochmal machen kann, setzt einen beim Fotografieren etwas unter Druck, aber es macht auch Spaß. Wie das Foto geworden ist, sieht man erst 7-10 Tage später und dann kann man es auch nicht mehr ändern. Wenn ich so darüber spreche, klingt es, als hätte ich nie zuvor analog fotografiert. Hab ich natürlich. Aber nachdem ich seit Jahren in Form des iPhones eine super Kamera in der Hosentasche habe, kommt mir das Konzept Einwegkamera vor wie Höhlenmalerei.
Anyhow: Als ich die Abzüge von dm abholte, konnte ich nicht bis zu Hause warten und guckte noch in der Schlange an der Kasse durch die Fotos: alles dunkel und körnig. Aber auch sehr cool irgendwie.

Ich lass’ das Folgende mal unkommentiert. Fotos gucken ohne Erzählen also.
Und macht mir keine fettigen Fingertapper auf die Bilder.












Die Fotos sehen aus, als hätte man sie alle ein Mal durch die VSCO-App gejagt. Der Scanner hat beim Digitalisieren noch seinen Beitrag geleistet und nun sind es nicht mehr die Aufnahmen des Oslo-Besuchs von vor ein paar Wochen, sondern fotografische Relikte aus den späten 70ern.

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