Sonntag, 30. August 2015

Dinner and a Movie #5

Meine Liebe für Filme aus den 90ern ist unerschütterlich und wann immer ich kann (und man mich die Filmwahl treffen lässt), wird ein mindestens sechzehn Jahre alter Schinken ausgegraben. Meist artet das Ganze in einem re-watch-athon* aus, denn am liebsten komme ich doch zu Lieblingsfilmen zurück.
Auch so an dem Abend neulich; da hatte ich Lust auf been-there-seen-that und vorallem: Disney!


Sonntag, 23. August 2015

Raw Vegan Berry Cheesecake

Neulich musste ich mich mit dem veganen Backen auf das nächste Level begeben und habe es ohne Backen versucht. Also besser gesagt ohne Ofen. Gebacken habe ich trotzdem, aber mit dem Kühlschrank. Kein Sinn. Also: Der Sommer verabschiedet sich langsam, aber in den letzten Wochen war es grenzwertig mit der Hitze, sodass ich zwar Lust hatte auf etwas selbst gemachtes zum Nachmittagskaffee, nicht aber darauf, die Küche mit 180°C zu beheizen. Ich wollte also einmal backen ohne zu backen und zudem nur pflanzliche, unverarbeitete Zutaten verwenden. Ein Versuch. Und hier das Ergebnis:
Ein roher, veganer Cheesecake mit Beeren, einem Kakaoboden aus Buchweizen und einer Kokosnote.




Sonntag, 16. August 2015

Sommerlieblinge

Dass der Sommer und ich keine innige Freundschaft pflegen, ist ja mittlerweile vielleicht durchgesickert. In erwartungsvoller Vorfreude auf den Herbst kaufte ich letzte Woche bei 35°C beispielsweise einen kuscheligen Hoody. Aber es ist nicht alles schlecht am Sommer, das kann auch ich zugeben. Wenn mir einfallen soll, was gut ist an dieser Jahreszeit, kann ich schon auf das ein oder andere kommen: Das Obst, das es zu kaufen gibt. Sandalen tragen, viel Tageslicht haben und draußen Sport machen können, ohne Handschuhe und Eisglätte Fahrrad fahren...
Es gibt auch Dinge, Produkte, die mich den Sommer wohlwollender betrachten lassen. Düfte zum Beispiel, die nach Urlaub riechen, Lieblingsröcke oder -lippenstifte.


Sonntag, 9. August 2015

(N)icecream

Eigentlich war für heute ein anderer Blogpost geplant gewesen, aber das außergewöhnlich heiße Wetter verlangt ein außergewöhnlich erfrischendes (und feines) Thema: Eis!
Eis selber machen ist immer so eine Sache: Wenn ich nach Rezepten suche, höre ich bei der Stelle „dann alles in die Eismaschine geben“ augenrollend auf zu lesen. Hätte ich eine Eismaschine, müsste ich kein Eis _selbst_ machen.
Aber dankt dem Himmel für Bananen, denn mit ihnen kann man Eis machen. Ohne Eismaschine.


Wer Angst hat vor Bananen oder wem sie nicht schmecken: Die Banane macht das Eis cremig; wenn ihr keine überreifen, sondern halb-grüne benutzt, macht sich die Banane geschmacklich (so gut wie) nicht bemerkbar. Im Vordergrund steht, was ihr noch dazu gebt: Kakaopulver zum Beispiel oder Beeren.

Nur 2 Zutaten sind nötig, außerdem ein Mixer und ein bisschen Vorbereitungszeit.
Für 2 Portionen Beereneis braucht ihr:
• 3 Bananen • ca. 200g gemischte Beeren




Die Bananen in Scheiben schneiden und in einer Tupper-Box o.ä. einfrieren. Da Bananen klebrig sind ohne Ende und die Scheiben im gefrorenen Zustand wie zusammen zementiert in dem Behältnis haften würden, habe ich jeweils eine Lage Backpapier zwischen die Scheiben gemacht.

Die gemischten Beeren könnt ihr nun tiefgekühlt kaufen oder eben frische einfrieren. Für letzteres habe ich mich entschieden, weil unser Kühlschrank zur Sommerzeit ohnehin voll ist mit frischem Obst. :)



Nun zur alles entscheidenden Frage: Will it blend?
Denn für den letzten Schritt ist nur noch ein (leistungsstarker!) Mixer nötig. Dass unserer kein solcher ist, stellte sich tragischerweise heraus, als es plötzlich eigenartig roch und das Gerät verstummte. Die Außentemperatur von >35°C hat sicher noch ihren Beitrag geleistet, jedenfalls ging der Mixer von uns und hinterließ ein wundervoll cremiges Beereneis. Danke, du wurdest sehr geliebt. (Und geschunden.)*



And there you go: Wahlweise noch mit Beeren garnieren und verspeisen, bevor es die Hitze tut.



*no blenders were harmed: Während wir noch Notfallpläne entwickelten und überlegten, wo man am Sonntag einen neuen Mixer herbekommen könnte, erwachte das Gerät (nach dem Abkühlen) wieder zum Leben. Es hatte nur mal Pause gemacht. Braver Mixer, fein. *pat pat*

Sonntag, 2. August 2015

Schmusi

Diese ganze Saft- und Smoothiewelle betreffend bin ich mal richtig spät dran, ich weiß. Ich fand das ja immer albern: Täglich viel Obst zu essen, fällt mir nicht schwer und ich kaue das auch gerne selbst. Dann haben ich und meine Psyche auch das Gefühl, etwas gegessen zu haben.
Dann kam aber die größere Wohnung, die größere Küche, der Mixer, der Sommer und die Zahnschmerzen und wenn man das alles fein püriert, der Entschluss, das mit den Smoothies mal zu versuchen.


Wie ich schon sagte, Obst esse ich wirklich gerne und gerade im Sommer genieße ich die riesige Auswahl: Die ganzen feinen hübschen Sachen wie Beeren, Melonen, Aprikosen und Pfirsiche sind mir auch irgendwie zu schade für den Mixer ... deshalb packe ich dort lieber Unansehnliches rein, was ich eigentlich sehr mag, aber trotzdem zu selten esse: Spinat.


Die Hitze Anfang Juli machte mir außerdem Lust auf erfrischend und kalt und ich mixte was aus gefrorenem Spinat, Gurke und Minze. Ganz gut, aber geschmacklich irgendwie noch nicht so das Wahre. Zahnschmerzbedingt wählte ich dann mittags bei Dean&David einmal den Smoothie „Green Machine“ und spätestens seit diesem Tag bin ich schwer abhängig von grünen Spinatsmoothies mit Gurke, Ananas, Orange, Minze und ... Datteln.

Das Rezept ist also nicht meines – das hat Dean sich zusammen mit David ausgedacht. Aber ich adaptierte es und zeige euch mein Ergebnis:



Zutaten – relativ und Pi x Daumen:

• eine Hand voll Spinat • 4-5cm Salatgurke • frische Minze • eine Hand voll Ananas • 4-6 Datteln • 1-2 Orangen ganz oder nur den Saft • wahlw. 1 Tasse Leitungswasser oder ein paar Eiswürfel •




Je dünnflüssiger der Smoothie werden soll, desto mehr Wasser und desto weniger Spinat verwendet man, logischerweise. Ich habe beim Befüllen des Mixers immer sehr große Augen und mache ihn randvoll mit Obst und Gemüse. Einen Schluck Wasser gieße ich dann oft im Nachhinein noch rein. Solange der Smoothie noch durch den Strohhalm passt, ist alles gut. Naja und gelöffelt habe ich ihn auch schon mal.

Ist nicht anspruchsvoll: alles rein, mixen, trinken. Repeat.



Viel Spaß!