Sonntag, 20. September 2015

Vegane Apfeltaschen

Hier habe ich zugegebenermaßen geschummelt, denn die Taschen, in denen die Äpfel es beim Backen warm und mollig gemacht bekamen, sind aus Tiefkühlblätterteig, den ich fertig kaufte. Ich habe mich ehrlich bemüht und nach einem Blätterteigrezept gesucht, aber wann immer ich was mit Blätterteig googelte, sagte mir die Anleitung dann, ich solle TK-Teig kaufen. Mir egal jetzt, kaufe ich ihn eben. Und das Tolle an dem Teig: er ist vegan.




Mittwoch, 16. September 2015

My Flight Essentials

Today’s post is going to be a brief one and I felt like doing it in English. So here we go. By the time you’re reading this we’re already going to be on holiday. Right now I’m still at home, figuring out what to pack. I like packing … I put very much thought into it because the possibility of bringing the wrong stuff or leaving something at home that I though I didn’t need, is very unsettling to me. What’s also unsettling to me: being on a plane without the right props. Even if it is a short-haul flight, there are a couple of things that I absolutely NEED when I’m in the cabin.



Here's a list of my flight essentials. I like lists.

Samstag, 12. September 2015

Reisen

Mit dem Reisen ist das so: Fern- und Heimweh sind wie zwei liebe Freunde, die sich umarmen oder an den Händen halten. Und sie wohnen beide irgendwo ganz in der Nähe meines Herzens. Mal flüstert der eine und drängelt und schiebt und wenn ich ihm nachgebe, wird der andere wieder etwas lauter. Das Fernweh spricht in Bildern, zeigt mir das Meer, die Küsten, die Natur von Südengland oder riesige Städte oder Berge und Wälder im Nordwesten der USA. Es macht, dass ich meine bequemsten Schuhe anziehen, meinen liebsten Rucksack packen und mich mit Kamera und Tagebuch auf den Weg machen möchte. Es kribbelt dann in der Magengrube und ich stelle mir vor, weit weg zu sein von allem und taub zu werden für das, was zuhause Forderungen und Ansprüche stellt. Davon, aus der Ferne die Alltäglichkeiten nur noch winzig klein am Horizont zu sehen, mich umzudrehen und sie ganz zu vergessen. Im Oberkörper wird es dann ganz weich und ich kann freier, tiefer atmen. Meine Schultern werden locker und ich wachse ein kleines Stück.


Land's End, England, UK (2012)

Sonntag, 6. September 2015

retreat

Der September ist da. Und mit ihm der Herbst. Dieser Sommer in Berlin hat mich nachdenklich gemacht: Fast acht Jahre habe ich in München gelebt; aufgewachsen bin ich auf dem Land. Dass München zwar eine Großstadt, dem Land aber geographisch und die Lebensgeschwindigkeit betreffend sehr nahe ist, wird mir erst nach einem halben Jahr Berlin bewusst: Berlin ist Großstadt durch und durch – München ist einfach nur eine große Stadt auf dem Land. Letzteres ist, was mir während des Sommers fehlte und so frage ich mich, ob ich trotz frühen Erwachsenenlebens in der Stadt, doch ein Landkind bin und bleibe.