Donnerstag, 31. Dezember 2015

2015 In The Rear-View Mirror: A Very Short List


You might already know that I really enjoy making lists. So in review of 2015 I wrote up a few memorable things and events that shaped and formed my past year. Short and snappy:

January – finished uni, got my degree
February – said goodbye to Munich, moved to Berlin
March – made my new home
April – looked for and found job
May – enjoyed being unemployed, went to Oslo
June – started new job
July – worked in new job
August – worked some more in new job
September – went to Ireland
October – enjoyed a dreamy Berlin autumn
November – appreciated being a nerd
December – appreciated being a nerd some more, got an award for my final thesis (#dafuq?), went to Paris

2015 was a year of changes, brave steps and new beginnings. I did a lot of things that seemed scary at first. I'm quite happy and content with the past twelve months. I did my best, things are good. Bring on 2016 – I'm ready.

Wishing you all the best – take care, my fellow nerds!

Sonntag, 27. Dezember 2015

Vom Heimkommen zu Weihnachten



Nach vier Tagen in meiner alten Heimat und einem Weihnachtsfest mit Familie und Verwandten, kam ich vorgestern spätabends zurück nach Berlin. Nicht der Flug in den Süden vor Heiligabend war für mich das Heimkommen zu Weihnachten, sondern die Reise und die Rückkehr nach Berlin: Als sich das Flugzeug im Sinkflug den blässlich orange glimmenden Lichtern der Stadt näherte, atmete in mir etwas ganz tief und gelöst aus.
Ich leihe mir die Aussage einer sehr guten Freundin, wenn ich sage: „Berlin hat mir damals das Leben gerettet.“ Es war sehr wichtig für mich, vor einem knappen Jahr aus meiner Heimat wegzugehen. Ich brauchte eine Chance, die ich, wo ich herkam, nicht bekommen konnte: Eine Chance auf ein glückliches und freies Leben. Trotz aller Widrigkeiten.
Die Herbstmonate des letzten Jahres und der darauf folgende Winter und Frühling 2015 waren für meine Familie und mich die wohl schwerste Zeit, die wir jemals hatten. Bestimmt von Krankheit und Angst. So viel Angst. Inmitten von all dem musste ich zu Beginn des Jahres mein Studium abschließen, musste Bestleistung bringen, konnte nicht einfach alles sein lassen und hinwerfen, weil in Anbetracht der Umstände ohnehin nichts mehr Sinn zu haben schien. In den schwersten Zeiten gibt es nur einen Weg: durch. Durch die pechschwarze Dunkelheit und ganz am Ende die Leiter rauf ins Licht. Wenn es denn eine Leiter gibt. Da gehört dann Glück dazu. Für meine Familie kam sie etwa in der späteren zweiten Jahreshälfte und mittlerweile hat sich jeder von uns irgendwie wieder an die lichte Oberfläche gekämpft.
Meine Leiter ans Licht kam mit dem Gang nach Berlin. Ich wäre nicht stark genug gewesen für den ganzen Weg, das habe ich sehr früh schon gemerkt. Berlin hat mir eine Hand gereicht und mich aufgenommen, mir gezeigt, dass es weitergeht, immer – mir das Gefühl gegeben, genau richtig zu sein, vollkommen in meiner Unvollkommenheit und am wichtigsten: frei. Ich bekam das Geländer zu fassen und konnte mich festhalten und mit wieder gefundenem Halt zu meiner Mitte zurückkehren und mein Leben erneut aufnehmen.
Das Fest in diesem Jahr war ein besonderes: Zum einen, weil nun so viel überstanden, alles anders und von einer neuen Positivität und Zuversicht durchwirkt ist und zum anderen, weil ich – zurück in meiner alten Heimat –, zum ersten Mal sehr tief spürte, was Berlin für mich bedeutet.
Wirklich Weihnachten war für mich erst, als am Abend des 25. der Flieger in Tegel aufsetzte und mich wieder in die Stadt entließ, die mich vor zehn Monaten bereits bedingungslos aufgenommen hatte.


Sonntag, 20. Dezember 2015

Pralinen, Schokolade und gebrannte Mandeln

Jedes Jahr zu Weihnachten mache ich meinem Onkel Pralinen. Ein paar weitere Verwandte bekommen auch immer welche, aber mein Onkel mag sie besonders und freut sich jedes Mal wie ein Kind. Nachdem ich also Karten und Kalender gebastelt und auch schon weihnachtlich gebacken habe, sind schließlich vor ein paar Tagen in der Küche noch die letzten selbst hergestellten Weihnachtsgeschenke entstanden.




Sonntag, 13. Dezember 2015

DYI-Weihnachtsgeschenk: Kalender 2016

Ohne es beabsichtigt zu haben, werfe ich mit dem heutigen nun schon den dritten „Mach was selbst!“-Blogpost in die vorweihnachtliche Runde. Passiert. ¯\_(ツ)_/¯
Ich bin das ganze Jahr ein Bastel-Lieschen, aber vor Weihnachten kann ich diesbezüglich noch viel weniger an mich halten und daher werden/müssen sich meine lieben Mitmenschen an Heiligabend u.a. über selbstgebastelte Geschenke freuen. Eines dieser Geschenke ist ein DIY-Kalender, dessen Werdegang ich euch heute präsentiere. Habt Spaß!



Samstag, 5. Dezember 2015

DIY-Weihnachtskarten

Da ich mir am Adventskalender noch nicht hinreichend die Finger wund gebastelt hatte, ging ich kurz nach Fertigstellung der 24 Päckchen direkt das Weihnachtskarten-Projekt an. Eigentlich hatte ich bereits sehr hübsche Karten gekauft, aber dann drückte es mich doch und ich wollte noch ein paar selber machen. (In Wirklichkeit brauchte ich einfach einen Grund, um mich mal wieder ausgiebig bei Modulor ... „umzusehen“.)