Samstag, 5. Dezember 2015

DIY-Weihnachtskarten

Da ich mir am Adventskalender noch nicht hinreichend die Finger wund gebastelt hatte, ging ich kurz nach Fertigstellung der 24 Päckchen direkt das Weihnachtskarten-Projekt an. Eigentlich hatte ich bereits sehr hübsche Karten gekauft, aber dann drückte es mich doch und ich wollte noch ein paar selber machen. (In Wirklichkeit brauchte ich einfach einen Grund, um mich mal wieder ausgiebig bei Modulor ... „umzusehen“.)


Letztes Jahr gab es Kartoffeldruck-Karten, weil mir nach Sauerei und Basteln wie im Kindergarten war. Dieses Jahr ging es etwas distinguierter zu und ich musste auch keine Zeitung unterlegen.
Eine konkrete Idee hatte ich nicht im Kopf, als ich zu Modulor ging. Am liebsten gucke ich mich dort einfach um und dann kommen mir die Einfälle von ganz alleine.

  Materialien  



Mich lächelten besonders die Holzsterne an. Mit denen ging es also los und von da aus passierte alles von alleine: Ich fand das tolle Garn, die farblich passenden Glöckchen, Funkelstifte in einer Dose, hübsche Blankokarten, kleine Motivstempel etc. etc. ... und 25€ später waren alle Einzelteile meiner Weihnachtskarten in meinem Beutel.





Die Holzsterne waren das Highlight für mich und während ich im Laden noch überlegte, sie evtl. mit Acryllack zu bemalen, war ich letztendlich sehr froh mit der Entscheidung, sie fast blank zu lassen: Die Holzmaserung ist einfach so schön natürlich und unverstellt, die wollte ich nicht zupinseln. Lediglich die Kontur habe ich leicht nachgezogen oder Pünktchen in die Ecken gesetzt und zu der Farbe passend die restliche Karte gestaltet.






Für die Innenseite der Karte habe ich eine Papiereinlage zurecht geschnitten – etwas kürzer als die Karte selbst, mit einer Konturschere – und mit dem Faden befestigt. An dessen Ende habe ich ein Glöckchen angebracht.

Ich weiß nicht, wie es euch geht beim Basteln: Bei mir ist das ein Muskel, der erst warm werden muss. Wie der erste Pfannkuchen meist daneben geht, so war auch die erste Karte eher so mäh. Aber nach den ersten beiden kam ich in Fahrt und die Ergebnisse gefielen mir richtig gut. (Die Pfannkuchenkarte habe ich euch vorenthalten übrigens!)




Ich kann euch sagen: Hat man erst einmal die Niederlagen der ersten Pfannkuchenkarte verwunden, ist man kaum mehr zu halten und hat irgendwann genug Weihnachtskarten für mindestens den ganzen Bezirk.

Euch allen ein schönes 2. Adventswochenende!

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