Sonntag, 13. Dezember 2015

DYI-Weihnachtsgeschenk: Kalender 2016

Ohne es beabsichtigt zu haben, werfe ich mit dem heutigen nun schon den dritten „Mach was selbst!“-Blogpost in die vorweihnachtliche Runde. Passiert. ¯\_(ツ)_/¯
Ich bin das ganze Jahr ein Bastel-Lieschen, aber vor Weihnachten kann ich diesbezüglich noch viel weniger an mich halten und daher werden/müssen sich meine lieben Mitmenschen an Heiligabend u.a. über selbstgebastelte Geschenke freuen. Eines dieser Geschenke ist ein DIY-Kalender, dessen Werdegang ich euch heute präsentiere. Habt Spaß!



Ohne mich für das Selbstlob zu schämen, sage ich, dass ich meinen instagram-feed schon echt gerne mag und die Fotos durchaus immer wieder mal für Post-/Grußkarten recycle. Because why the hell not, right? Als ich mich also für diesen Kalender auf die Suche nach 12 jahreszeitenspezifischen Fotos machte, lag es nahe, in meinem instagram-Fundus anzufangen. Und was soll ich sagen? Goodness, wie viel kann man in einem Jahr denn an Fotomaterial ins Internet schieben. Nach harter Vorauswahl entschied ich mich letztendlich für (ungefähr 4x) 12 Fotos und ging sie im Drogeriemarkt meines Vertrauens drucken. Die übrigen Materialien erstand ich bei Modulor. Of course.

  Materialien  



• 12x Fotokarton A4 • 1x Fotokarton A3 (als Cover) • wahlweise Fotoecken • große Klammer • copic Marker/Filzstifte o.ä.• 12 Fotos •

Weil ich weiß, dass die Beschenkte den Kalender als „Organisationstool“ verwenden wird, habe ich die Kästchen für Tage/Daten so groß wie möglich gehalten – es soll Platz für Termine bleiben. Entsprechend musste ich mich bei der Gestaltung auf ein Foto pro Kalenderblatt beschränken. Auch wenn ich ausreichend Fotos von Herbstlaub für einen dreimonatigen Oktober und genug Schneebilder für einen halbjährigen Januar gehabt hätte.



Zuerst zeichnete ich das Daten/Tage-Raster auf alle Kalenderblätter – frei Hand und nicht mit Lineal, weil ich keinen Dipl.-Ing.-Look erzielen wollte – und zog die Linien mit verschieden farbigen copic-Markern nach.
Mit Fotoecken brachte ich dann eine Aufnahme pro Blatt mittig an und schrieb auf den weißen Rand der Fotos den Monat.





Das Jahr hat 12 Monate. Man macht das also 12 Mal und fragt sich spätestens im Juni, ob das alles eine gute Idee war. Aber doch, war es:



Um die 12 Kalenderblätter noch schön einzukuscheln, habe ich zum Schluss aus dem A3-Fotokarton ein Rücken- und Deckblatt gebastelt. Das wäre eigentlich nicht unbedingt nötig, aber die Kalenderempfängerin fixiert sich gerne mit Klammern etc. alle möglichen Notizen, Rezepte, Zeitungsartikel etc. innen an das Deckblatt ihres Kalenders – auch dieser Präferenz wollte ich also Folge leisten. Alles für die UX!





And there you go: Ein instagram-organisier-mich-Kalender für Arbeitszimmer, Küche oder wo Menschen sonst am liebsten ihr Leben ordnen.




Happy basteling everyone und einen schönen 3. Advent!

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