Samstag, 31. Dezember 2016

The Year Of: A Poem in Pictures

2016 was the year of books,
journeys – big and small,
literal and metaphorical,
inward and outward –
delicious food,
new faces, old faces,
new places, old places;
a year of self-care and love,
for me and for others;
a year of staying true to myself,
of communicating,
expressing,
and living
who I am.

Samstag, 24. Dezember 2016

Weihnachten

Vor drei Jahren hatte ich das traurigste Weihnachtsfest meines bisherigen Lebens. Das Weihnachten im Jahr darauf war auch traurig, aber aus ganz anderen, neuen Gründen. Als hätte ich lernen müssen, dass Verzweiflung, Angst und Hoffnungslosigkeit unzählige Schattierungen und Geschmäcker haben und aus den entlegensten Winkeln auf einen zustürmen, dich niederwerfen und zu Boden drücken können, bis jeder Atemzug mehr Kraft kostet als man für einen einzelnen Tag aufbringen kann.

Sonntag, 18. Dezember 2016

Geschenkanhänger aus Salzteig #diy ⭐️🌲

Stepping up my gift wrapping game! 🙌🏻 Oder so. Statt wie sonst Geschenkanhänger zu kaufen oder aus Papier auszustanzen, habe ich dieses Jahr Anhänger aus Salzteig gebastelt. Wie 1992, zu Weihnachten im Kindergarten. Ich finde die Idee tatsächlich sehr schön, weil die Anhänger sich auch gut als Christbaumschmuck eignen und nach dem Auspacken direkt an die Zweige können. Außerdem hat man die Materialien ziemlich sicher zu Hause und kann selbst an Heiligabend noch ein paar Geschenkanhänger basteln. ⭐️

Sonntag, 11. Dezember 2016

Homemade Christmas Presents: Orangen-Meersalz 🍊

Was ich zur Weihnachtszeit so an Geschenken an Familie und Freunde verteile, ist zu einem Teil immer auch selbst gemacht. Wer sich an diesen Blogpost aus dem letzten Jahr erinnert, weiß das schon. Neben den (im letztjährigen Post erwähnten) süßen Sachen, verschenke ich in diesem Jahr auch etwas salziges: Salz. Mit einer Zitrusnote.
Etwas ähnliches habe ich vor vielen Jahren selbst einmal geschenkt bekommen und mich beim Kochen sehr lange daran gefreut – am liebsten mag ich das Orangen-Meersalz an Pasta-Soßen und gebratenem/gebackenem Gemüse.


Sonntag, 4. Dezember 2016

Ingwer-Lebkuchen #vegan ⭐️

Vor einem Jahr war ich durch eines von Frans und Eds YouTube-Videos auf ein Ginger-Cookies-Rezept aufmerksam geworden, das die beiden wiederum auf einem Food-Blog gefunden hatten. Puh, so. Aber give credit where credit's due. Und von dort kommen die veganen Ingwer-Lebkuchen, die ich (in der vergangenen Adventszeit) und letzte Woche endlich wieder gebacken habe.
Bis vor zwei Jahren hätte ich nichts runterbekommen, in dem nur die Spur von Ingwergeschmack auszumachen war – mittlerweile kann es gar nicht genug Ingwer sein und Weihnachtsplätzchen, in die man frischen Ingwer reibt sind jetzt also just the ticket 💯.

Sonntag, 27. November 2016

Weekend away: Bayern

Die letzten Oktobertage habe ich in meiner Heimat verbracht. In meiner alten, ersten, anderen. In Bayern. Am Rand der Alpen. Ich habe lange nachgedacht und versucht, meine Gedanken zu Heimat und Zuhause zu sammeln, zu ordnen und sinnig aufzuschreiben, kam aber zu keinem schlüssigen Ergebnis.
Dort, wo ich wohne, meine ganzen Sachen habe, schlafe, meinem täglichen Leben nachgehe – da bin ich zuhause und dorthin will ich wieder zurück, wenn ich eine Weile unterwegs war. Nach Bayern und München komme ich sehr gerne. Es ist eine Reise in die Heimat und Vergangenheit und bin ich erst dort, fühlt es sich an, als wäre ich nie weg gewesen. Es gibt so vieles, was ich in- und auswendig kenne und die Verknüpfungspunkte mit Erinnerungen aus meinen Jahren dort, sind endlos.
Ebenso vieldimensional ist alles, was ich mit Berlin verbinde und auch wenn ich über vier Jahre nur ab und zu dort war und erst seit zwei Jahren hier lebe, kommt mir die Zeit vor wie ein kleines Leben für sich. Ich mag jedes meiner Leben: die vergangenen, die gegenwärtigen und alle, die noch kommen. Egal, wo ich sie verbringen werde.

Für fast fünf Jahre flog ich von Tegel aus „zurück nach Hause“.
Heute beginnen und enden die Reisen hier.

Donnerstag, 24. November 2016

Minimalist Travel Make-Up Bag 💄

Surprise! Coming at you with an unplanned blogpost that is as spontaneous as the little trip I am taking this weekend. But let me start at the beginning: I'm surprising my sister with a (surprise − duh) visit for her birthday and am on the plane to Munich as we speak. [Edit: Actually, since the Lufthansa pilots are on strike, I'm on a _train_ to Munich now thankyouverymuch.] Whilst packing my things for the mini vacation I thought why not show you my approach to minimalist packing and give you a peek into my make-up bag. I'm calling it “my approach” because the amount of stuff I'm bringing might be excessive for someone else but is rather small for me. 💁🏻

Sonntag, 20. November 2016

24 Türchen: der diesjährige Adventskalender 🎄

‘Tis that time of year again und weil ich the Queen of Super-Organized bin, um Stressschüben und Panik vorzubeugen, habe ich meine Adventskalenderarbeiten Mitte November bereits erfolgreich abgeschlossen. 💯
Wer noch in der Planungsphase steckt und auf der Suche nach Ideen ist, findet hier hoffentlich zwischen Holzsternen, Schokoriegeln und rotem Weihnachtsgarn Inspiration. ⭐️


Sonntag, 13. November 2016

feeling anxious

I had a different post planned for this weekend but didn’t feel like publishing it. The past week has been kind of nerve-racking and stressful and I found myself in a state of anxiety more than once. The week didn’t start well and spiraled down from the day of the election. I usually manage to pick myself up and make myself feel better so I wanted to share a few thoughts and tips on that topic. Just knowing that I’m not alone and that other people deal with similar (mental health issues and) problems too, often already helps me. So I hope that me sharing this might do the same for you.

Samstag, 29. Oktober 2016

Cookies, lots of ‘em. 🍪 #vegan

Die (erfolglose) Suche nach so richtig guten veganen Keksen hat mich nach der Rückkehr aus England (praktisch Keks-Country) ein bisschen in die Verzweiflung getrieben. Naja, nicht wirklich, aber: Was ich suchte war eine Mischung aus diesen schwedischen GILLE-Hafertalern und den McVite's Digestives, mit Nüssen und Rosinen und vegan: „Ham wa nich.“ Oder hab ich jedenfalls nicht gefunden und daher selbst gebacken. Das Rezept habe ich mir mehr oder weniger ausgedacht. Entsprechend überraschend war, dass am Ende tatsächlich richtig was bei rauskam. 💁🏻

Samstag, 15. Oktober 2016

Mitgebracht von einer Reise: London 2016 🇬🇧

Anfang Oktober kamen wir aus England zurück. Der offene Koffer lag knappe zwei Tage in der Mitte meines Zimmers, das einer Ausgrabungsstätte glich, und wurde Stück für Stück ausgepackt. Damit alles Mitgebrachte. Große und kleine Funde. Ein Buch zwischen zwei Pullis, ein paar neue Stifte im Brillenetui, das Programmheft von „Harry Potter and The Cursed Child“ sorgfältig eingewickelt in einen Schal und ein Lippenstift ganz unten in den Wollsocken. Ein paar der Dinge, die ich aus England/London mitgebracht habe, zeige ich heute.

Samstag, 1. Oktober 2016

Frei wie Freitag: meine 4-Tage-Woche 📅

Vor gut drei Monaten habe ich in der Arbeit um ein Gespräch gebeten und eine mir sehr wichtige Frage gestellt. Die saß schon fast ein Jahr in meinem Kopf und wartete auf ihre Antwort. Dass letztere Nein sein könnte, hatte ich befürchtet und daher lange gar nicht erst gefragt. You don't ask, you don't get, also habe ich mir einen Ruck gegeben … Und was ich bekam, war ein Ja. Ein Ja zur 4-Tage-Woche, die ich für die Sommermonate ausprobieren wollte. Diese drei Monate neigen sich nun dem Ende zu. Ein Erfahrungsbericht, ein Resümee und wie es weitergeht.

Samstag, 24. September 2016

Ein Wochenende im August

26.-28. August 2016, Kreuzberg/Prenzlauer Berg/Mitte (analog)

Die bleibenden Erinnerungen an einen Sommer sind meist die sehr kleinen, die kurzen Momente, die Augenblicke, in denen die Sonne durch die Baumkronen auf mich scheint, wenn ich im fleckigen Halbschatten am Friedhof in der Bergmannstraße Richtung Südstern und nach Hause radle. Im August kann ich den Sommer gut finden, weil ich weiß, dass er nicht mehr lange bleiben wird und weil er milder gestimmt scheint − als habe er selbst keine Kraft mehr für lange Tage voll sengender Hitze.

Samstag, 17. September 2016

When in doubt: Pasta 🍝 🇮🇹

Wenn es um Pasta geht, mache ich keine Kompromisse. Nudeln sind wirklich mein liebstes Essen. When in doubt: Pasta. Ehrlich. Und so gerne ich beim Kochen und Backen die demeter-Dinkelvollkorn-Omi bin: Wenn es Pasta gibt, dann schöne aus Weißmehl von Barilla oder De Cecco und auch keine Mäuseportion, sondern die doppelte. Food-Positivity, liebe Leute. Essen ist wichtig, es macht, dass Körper und Geist Leistung bringen können. Essen sollte Spaß machen und Pasta macht mir sehr großen.

Samstag, 3. September 2016

Self-Care

[...] this world is never stopping for me / But I will try and I will keep on trying.
Amy Macdonald No Roots
Die letzte Zeit war anstrengend. Ich stecke viel weg, aber halte nicht alles aus. Das finde ich gut so. Endlos belastbar zu sein ist für mich nicht erstrebenswert. Denn wenn ich alles „aushalte“, bin ich taub geworden. Ich mag diesbezüglich besonders empfindsam sein, aber auch das finde ich gut so. Ich will nicht erst an die Belastungsgrenze kommen, bevor ich nein sage und mich um mich selbst kümmere.
Selbstfürsorge bedeutet wahrscheinlich für jeden etwas anderes. Für mich beginnt sie mit Nachsicht mir selbst gegenüber. Be kind to yourself. Ich kann nicht perfekt sein, kann nicht alles schaffen, an alles denken, heute schon die Lösung für ein Problem haben, das eventuell, vielleicht, möglicherweise in drei Wochen auftritt. So arbeitet mein Kopf aber und das ist der Anspruch, den ich an mich stelle. Eine Messlatte, die immer ein Stück höher rutscht, sobald ich fast, beinahe im Begriff bin sie zu erreichen. Auf die Bremse zu steigen, mir wirklich erst in drei Wochen über besagtes Vielleicht-Problem Gedanken zu machen und Dinge einfach nur fertig, statt perfekt zu machen, musste ich erst lernen. Und ich lerne immer noch. Es gibt ein sehr nützliches Wort, das einem in dem Zusammenhang ein riesiges Stück weiterhelfen kann: Nein. Das ist oft die Antwort, welche ich (im ersten Schritt) Aufgaben und Pflichten gebe, die von außen auf mich nieder regnen; einfach nur, um mir Raum (zum Atmen) zu schaffen und mich abzugrenzen. Das gibt mir überhaupt erst die Möglichkeit, die Dinge anzugehen. Wenn ich also die vollgepackte Mail-Inbox des Todes habe, gehe ich erstmal ein paar Schritte in die andere Richtung davon, statt mich sofort manisch ans Werk zu machen. Ein sanftes, vorübergehendes Nein also und einen Moment für mich, den ich mir vorstelle wie ein Vakuum. In diesem Moment versuche ich an nichts zu denken, oder auf jeden Fall nicht an das, was dringend erledigt werden will. Nach einer Weile kann ich dann zurückkehren und die Dinge tatsächlich anpacken, aus dem Nein ein „Gut, ok, aber zu meinen Bedingungen.“ machen.
Nein ist ein sehr wichtiges und machtvolles Wort im Zusammenhang mit Selbstfürsorge. In den meisten Fällen sage ich es zu mir selbst, wenn ich mir zum Beispiel aufzähle, was ich alles „muss“. Auf Sätze, die mit „du musst“ anfangen, ist ein freundliches, aber entschiedenes „nein.“ ohnehin meist die beste Antwort.
Nachsicht, Güte, Menschlichkeit mir selbst gegenüber. Der Versuch, die eigene Geisteshaltung zu verändern. Damit fängt es an, das liegt allem zugrunde und durchwirkt, was für mich danach kommt: Wie ich mich entscheide, meine freie Zeit zu verbringen. Ob es nun die nach der Arbeit oder am Wochenende ist. Für Selbstfürsorge braucht man kein Zeitbudget von einer Woche, keinen ganzen Urlaub. Man kann schon mit zehn Minuten anfangen. Wie ich eingangs schon sagte; Selbstfürsorge beutetet sicher für jeden etwas anderes. Was mir hilft, können Vorschläge und Anregungen sein. Was dir hilft, kannst nur du rausfinden.

Samstag, 27. August 2016

The Easiest (Vegan) Granola Bars

Als ich zuletzt über Essen gesprochen habe (Lieblingsthema), ging es um meine liebsten Snacks für das (Nach-)mittagstief. Teil davon war ein selbstgemachter Müsliriegel, für den ich heute das Rezept nachreiche. Vor einiger Zeit hatte ich etwas ähnliches schon mal gemacht − die Riegel waren jedoch eine Spur aufwendiger und ausladender, was die Zutaten betrifft. Diese sind sehr simpel, schnell gemacht und wirklich fein!

Samstag, 13. August 2016

Erinnerungen an eine Reise: Irland 2015

Home is so sad. It stays as it was left,
Shaped to the comfort of the last to go
As if to win them back. [...]
„Home Is So Sad“ von Philipp Larkin

Die Reise, sie sitzt dort wie eine Insel, inmitten der gleichtönigen Alltäglichkeit. Man selbst hat ihr diesen Platz gegeben, schon Monate zuvor. Und nun wartet sie. Zeit, die sich wie eine Ewigkeit anfühlt, vergeht doch irgendwann und man macht sich endlich auf. Zu der Reise, der Insel. Das Zuhause zurückzulassen konnte man kaum erwarten und deshalb fällt es nicht schwer. Die Schwere kommt erst mit der Heimkehr. Wenn man die Wohnung betritt und plözlich wieder zurück ist, inmitten all dessen, was man vor kurzer Zeit kaum erwarten konnte, hinter sich kleiner werden zu sehen. Nichts hat sich verändert. Nirgends ein Zeichen für tatsächlich vergangene Zeit. Es ist als hätte man nur kurz geblinzelt und während eines Wimpernschlags eine Reise gemacht, auf die man Monate gewartet hatte. Home is so sad. Dann wiederum ist das Zuhause der einzige Grund, warum Heimkommen eben nicht traurig ist. Weil es unverändert ausgeharrt und gewartet hat … Shaped to the comfort of the last to go / As if to win them back. Es gibt einen Faden, den man aufnehmen kann und bekannte Muster, die einem helfen, wieder einen Rhythmus zu finden.

Samstag, 6. August 2016

New Plantfriends 🌵

In unserer neuen Wohnung sind wir nun schon 1,5 Jahre. Von „neu“ zu sprechen trifft es also nicht mehr ganz. Dennoch passiert und verändert sich ständig etwas, wir versuchen zu verbessern und alles im Fluss zu halten. Nur wenn man bewusst betrachtet, womit man sich umgibt und in Frage stellt, was man besitzt, häuft man nichts Überflüssiges an und stellt sicher, dass Materielles Relevanz und Bedeutung hat. Was diesen Anspruch nicht erfüllt, kann weg. So entsteht Platz und ja, räumliche Leere. Diese mit neuen Dingen zu füllen wäre widersinnig, was unserer Wohnung aber noch fehlte, war mehr Leben. Daher haben wir neue Pflanzenfreunde zu uns geholt.

Samstag, 30. Juli 2016

Favourite (Summer) Snacks! #vegan

Gegen Nachmittag habe ich meist – vielleicht kennen das einige – diesen Moment, in dem ich (im Büro) meinen Kopf auf der Tastatur ablegen und leise weinen möchte, wenn ich nicht hurtig Energienachschub bekomme. Um die Zeit liegt mein mittägliches Frühstück einige Stunden zurück und zwischen mir und dem Abendessen erstreckt sich ein weites Feld aus Dingen, die „to-do“ heißen. Natürlich muss ich auch am Wochenende durch dieses Tal – meine liebsten Snacks für besagten Moment lassen sich aber genauso gut (am Vorabend vorbereiten), einpacken und mit ins Büro nehmen, wie einfach zuhause auf der Couch einnehmen. Was ich mir am liebsten in meine „Brotzeit-Box“ packe – es folgen ein paar Ideen!

 Avocado-Stulle 

Die offensichtlichste Option zuerst: Ein Brot oder, wie ich gelernt habe, eine Stulle. Wenn ich den Spaß für den nächsten Tag im Büro vorbereite, klappe ich die beiden Brothälften zusammen (#obvsly) und packe sie in meine Tupper-Box. Bin ich zuhause, gibt es einfach zwei belegte Brote (= mehr Belag!) aus Avocado, Gurke oder Tomate, und Spinat oder Ruccola. Gewürzt mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und Balsamico. Dabei lege ich die Avocado entweder in Scheiben auf den Salat oder ich zerdrücke sie und mache einen Aufstrich (+ o.g. Gewürze) aus ihr. Das Brot hole ich am liebsten bei der BioCompany (Dinkel-Möhre ist super) oder einem Bio-Bäcker bei uns um die Ecke. 10/10 [Oh, auch im Bild: Soy-Iced-Latte. ☕️]

Samstag, 23. Juli 2016

Konferenzen besuchen als Intro: 6 Tipps 🐭

Durch meine Arbeit bin ich in der sehr glücklichen Situation, regelmäßig zu Konferenzen, Events und Festivals gehen zu dürfen. Wer sich ebenfalls zu den „Intros“ und vielleicht sogar HSPs zählt, weiß aber, dass diese drei Dinge (Konferenzen, Events und Festivals) in der Liste der Dinge, die einem die Kehle zuschnüren und einen kalten Schauer über den Rücken jagen, ganz weit oben stehen. Dort sind sie in der Gesellschaft von kleinen bis großen Happenings, die von „casual get together“ bis „fette Geburtstagsparty“ reichen. (Viele) Menschen auf begrenztem Raum machen mir keinen Spaß, sondern Panik. Darüber bin ich nicht erschüttert oder traurig. Ich bin eben so. Dennoch spüre ich, dass in der ein oder anderen Veranstaltung spannendes Wissen begraben liegt, das mich brennend interessiert, mir aber verwehrt zu bleiben scheint, weil ich viel lieber in meinem eigenen Kopf lebe, als draußen in der Welt. (Auch gibt es Situationen, in denen ich von Arbeitswegen einfach wollen muss.) Ich versuche also stets an mir zu arbeiten und nach meinem Maßstab Neues auszuprobieren, ohne mich unter Druck zu setzen. Denn ich will nicht verändern, wer ich bin, sondern erweitern, was ich kann.
In den vergangenen zwölf Monaten war ich bei sechs oder sieben kleineren bis ziemlich großen Events und ich stelle schon fest, dass ich immer besser zurecht komme. Mir helfen dabei ein paar Dinge, die ich an der Stelle gerne teilen möchte. Meine Intro-Tipps für Klein- und Großveranstaltungen sozusagen.

re:publica 2016, Berlin

Samstag, 16. Juli 2016

New Kid In Town: brammibal's donuts 🍩

Vor einem guten Jahr endete die Kickstarter-Kampagne von brammibal's donuts erfolglos: Das Ziel war ein veganer Donut-Laden in Berlin gewesen. Obwohl sich knapp 250 Unterstützer hinter das Projekt gestellt hatten, konnte die angestrebte Summe nicht aufgebracht werden. Mit einem optimistischen „Don't worry we are already working on other ways of funding our shop.“ kommentierten die brammibals auf ihrer facebook-Seite die einstweilige Niederlage und nur ein knappes Jahr später, im Mai 2016, schoß am Maybachufer in Kreuzberg/Neukölln schließlich das erträumte vegane Donut-Café aus dem Boden.
Letzte Woche waren wir zum ersten Mal dort.



Samstag, 9. Juli 2016

Meer, Meer und mehr Meer: Amrum

Die Idee an die Nordsee zu fahren, stand vage im Raum, seit ich nach Berlin gezogen war. Endlich war es nicht mehr so weit wie früher von München aus. Urlaube planten wir trotzdem nach Irland, England und Frankreich – an die Nordsee kann man ja mal spontan. Wer mich kennt weiß, dass „spontan“ nicht in meinem Repertoire ist, außer ... außer, wenn das Gefühl raus und weg zu wollen so stark wird, dass ich plötzlich einen adrenalinartigen Spontaneitätsschub bekomme und zwei Wochen im Voraus ein langes Wochenende auf Amrum buche. Zack.

Wir hatten uns ein paar sehr ruhige Tage auf einer kleinen Insel erträumt, mit Meer, Wind, Natur und allem voran: Stille. Ohne lange Recherche und nur nach einem kurzen Blick auf die Landkarte, entschied ich mich für Amrum. Primär weil die Insel zu einer Seite am offenen Meer liegt und ich mir Wind und Wellen wünschte. Erst danach lasen wir in einem „Welche Nordseeinsel passt zu Ihnen“-Artikel, dass wir intuitiv die richtige Wahl getroffen hatten, denn (Zitat) „Amrum ist eher nichts für Partypeople.“ YAS! 👵🏻👴🏻

Samstag, 2. Juli 2016

Bücher für die Insel: Meine Amrum-Leseliste

Auf das Meer freue ich mich am meisten und die raue Seeluft. Auf die Dünen, den Wald, die Ruhe … die Zeit zum Lesen. Wir verbringen vier Tage auf Amrum.
Mich für eine Auswahl (!) an Büchern zu entscheiden, die ich mitnehmen möchte, fiel mir am schwersten. Bücher sind ein Zuhause. Selbst wenn ich weiß, dass ich nicht dreimal so viele Bücher lesen können werde, wie ein Urlaub Tage hat, habe ich doch den Drang, in etwa so viele mitzunehmen. Einfach weil ich sie dabei haben muss, um mich wohl zu fühlen.
Auf unser Nordseeabenteuer habe ich letztendlich folgendes an Lese- (und Schreibmaterial) mitgenommen:

Samstag, 25. Juni 2016

Grün³ − Entspannen auf dem Friedhof 💁🏻

Der Sommer stimmt mich stets nachdenklich und leicht melancholisch. Meine Gemütslage ist dabei so fein nuanciert wie der Sommer und sein Wetter selbst. Nicht dass ich launisch wäre − meine Sinne sind im Sommer nur noch viel feiner: Ich nehme so viel war, spüre, sehe, rieche, höre mehr, erinnere mich zurück. Sengende Hitze, Schwüle, Sommergewitter, plötzliche Kälte, Dauerregen. Diese Jahreszeit kann so viel und gibt einem selbst auch so viele Chancen, alleine durch die langen Tage und ihr Licht. Das macht mich unruhig zum einen und ich will plötzlich aufbrechen und neue Orte sehen, reisen, weg, nach Kanada in den tiefsten Wald, an die englische Küste, das Meer und praktisch verschwinden.
Dann wieder – gerade wenn es heiß ist –, will ich einfach sein, wo ich bin, in den Garten im Hinterhof gehen, auf der Bank an der Hauswand sitzen, die Füße ins Gras strecken und hoch in die Baumkronen gucken. Am schönsten ist: Durch die Feinfühligkeit spüre und sehe ich Dinge ganz klar. Auch mich. Dann erkenne ich mich selbst sehr deutlich in dem Menschen, der ich anscheinend bin und das macht mich zufrieden.

Freitag, 17. Juni 2016

Thrift-Store Finds

In meiner Mittagspause gehe ich meistens spazieren. Wenn ich neun Stunden im Büro bin, will ich eine davon wenigstens in Bewegung verbringen. Neulich schiffte es in meiner Pause aber was runter ging und statt in Richtung Spree und Gärten der Museumsinsel das Büro zu verlassen, huschte ich bei Urban Outfitters rein. Was sich als Fehler herausstellte. Ich fand ein T-Shirt und ein kariertes Hemd. Letzteres aus der − ich glaube UO nennt das die „Urban Renewal“ Reihe. Das sind einfach 2nd Hand-Klamotten, aber eben handverlesene, sich ähnelnde Einzelstücke, die so dargeboten werden, dass es nicht aussieht wie Kraut und Rüben auf dem Flohmarkt, sondern wie kalifornischer Thrift Store in Long Beach. Das T-Shirt war simpel und sollte wirken, als sei es ebenfalls „vintage“ und ein Überbleibsel aus den späten 80ern. Nach der Anprobe war ich bei beiden Teilen so im „gefällt mir schon, nehme ich vielleicht“-Stadium und guckte _erst dann_ auf den Preis. AND NOW GUESS WHAT!? Alleine das T-Shirt kostete 45€ – beides zusammen um die 90€. lol, nope. 😘 [Nicht dass ich mich generell weigern würde, diesen Betrag für Kleidung auszugeben, aber UO ist nun nicht gerade bekannt für beeindruckende Qualität und Produktion zu fairen und nachhaltigen Bedingungen, wo man dann gerne mehr bezahlt.]

Samstag, 11. Juni 2016

Easy Vegan Brownies

Vom Testkochen und -backen der Rezepte aus „a modern way to eat“ habe ich schon in diesem Blogpost (Hinweis: KEKSE) erzählt und wenig subtil darauf hingewiesen, dass ich beim Ausprobieren auch eine wundervolle Brownie-Begegnung erlebt habe. Die teile ich heute mit euch.

Samstag, 4. Juni 2016

Sommerlippen

Seit einem knappen Jahr bin ich was Make-Up betrifft faul geworden. Das liegt wohl in erster Linie an dem neuen Leben mit Vollzeitjob. Während ich früher eine gute halbe Stunde für die morgendliche Fertigstellung meines Gesichts eingeplant habe, sind es mittlerweile nur noch rund 10 Minuten. Ich hätte mehr Zeit, entscheide mich aber, sie anderweitig zu nutzen. Zudem blieb auch meine Kosmetiksammlung nicht verschont von den Minimalisierungsbemühungen des letzten Jahres und während ich mich daher jetzt zum einen freue, durch weniger Dinge einen besseren Überblick über alles zu haben, gefällt es mir zum anderen auch, in den besagten morgendlichen 10-Make-Up-Minuten mit der Hälfte der steps auszukommen.

Ganz grundlegend hat sich daneben meine Einstellung verändert: Genauso wie Kleidung, muss auch Kosmetik und Make-Up für mich einfach sein. Sobald ich in Zusammenhang damit Entscheidungen treffen und mir Gedanken machen muss, verwende ich auf den entsprechenden Bereich weit mehr Energie, als für ihn zur Verfügung stehen sollte.
Von Foundation habe ich mich z.B. so gut wie verabschiedet. Genauso von Augen-Make-Up, das mehr als einen (maximal zwei) Lidschatten beinhaltet. Ja, manchmal sieht meine Haut vielleicht müde aus und ich habe mal einen Pickel, aber dann ist das eben so. Das ist mein Gesicht. Deal with it. Und für den Fall, dass ich mal super frisch und klasse aussehen möchte, weiß ich ja, dass es Foundation und Concealer und allen möglichen anderen Kram gibt. So alltäglich ertrage ich meinen Anblick aber ohne. Ich mag mich sehr gerne ungeschminkt.

Was die Produkte betrifft, die ich benutze, setze ich nicht mehr wirklich auf Präzision. Das dauert zu lange. Es muss auch ohne gehen. Vor allem im Sommer.
Worauf ich nie (selten) verzichte und das hat mit einer tief wurzelnden Leidenschaft zu tun, ist irgendeine Form von Lippenstift. Der darf im Sommer nicht schwer sein und auch nicht matt, deckend oder dunkel. Heute zeige ich vier meiner liebsten Sommerlippen.

Sonntag, 29. Mai 2016

... just snapchatting away

Dass es snapchat gibt, weiß ich seit einem guten Jahr – schon alleine damit war ich vermutlich mehr als late to the party. Das ist dieses Messaging-Dings, wo man auf Fotos so Balken macht, auf denen Text steht. (Wie gesagt, ich wusste, dass es snapchat gibt, aber nicht, was es ist, tut oder kann.) Das ist jetzt jedenfalls ein Jahr her und seitdem ist einiges passiert. [Bevor es losgeht: Ihr könnt mir auf snapchat folgen, wer hätte das gedacht. Username: marylebow #obvsly.] So, zurück zum Anfang.

Samstag, 21. Mai 2016

What I´ve Been Up To: Sick Week Edition

Eine hübsche Sinusinfektion wünschte sich unlängst meine ungeteilte Aufmerksamkeit, sodass ich, diesem Wunsch nachkommend, eine Woche zu Hause bleiben musste. Wenn man >40h Büro gewöhnt ist (sein muss), stellt einen die scheinbare Ewigkeit von fünf freien Tagen vor (ebenso) scheinbar unendliche Möglichkeiten. Nur scheinbar aber, weil man krank ist und eigentlich nichts machen kann, außer sich nutzlos zu fühlen. Eigentlich.
Meine Krankheits- war einen Genesungswoche, zwar nicht ereignisreich, aber heil- und geruhsam. Mein Körper hat Zeit eingefordert zum wieder stark werden und die hat er bekommen. 🙌🏻
Das „What I´ve Been Up To“-Update also mal in der Sick-Week-Edition. Enjoy!

Samstag, 14. Mai 2016

The Best Cookies Ever

Dass ich kein großer Freund von Kochbüchern bin und so ziemlich alles freestyle, habe ich bei einem meiner „Dinner and a Movie“-Posts schon einmal erwähnt, glaube ich. Zum Nikolaus vergangenes Jahr bekam ich dann aber ein wirklich tolles und sehr empfehlenswertes vegtarisch/veganes Kochbuch: „Am Modern Way To Eat“ von Anna Jones. Aus diesem habe ich bereits einiges nachgekocht und gebacken und will heute unbedingt DIE BESTEN COOKIES EVER aus dem Buch mit euch teilen. Sie sind vegan, mit Kokos und Rosinen und obwohl ich auf die sonst hochallergisch bin, haben sie mich in den Keksen absolut nicht gestört, ganz im Gegenteil.

Samstag, 7. Mai 2016

New Things: Ein Frühlingseinkauf

Zuletzt habe ich im Februar von meiner Aussortier- und Minimalisierungsaction berichtet. Mittlerweile ist mein Gepäck (insbesondere) in der Kategorie Kleidung/Schuhe noch leichter geworden und nach wie vor finden einige meiner Sachen auf ebay neue Besitzer. Aber da jetzt endlich, endlich Frühling wird, habe ich anstatt immer nur aus dem Schrank raus- auch wieder mal was rein gelassen und heiße vier neue Teile bei mir willkommen. (Konfetti!)

Samstag, 30. April 2016

Hippie, Hippie, Yeah: Ein Dip-Dye-DIY

In meiner sehr bastelreichen Kindheit habe ich von Pappmachée über Ton bis hin zur Seidenmalerei so gut wie alles mal angefasst. Was aber nie auf dem Programm stand, war Stoff färben und Batiken. Ich kann mich an Kindergeburtstage erinnern, bei denen gebatikt wurde und Kinder bis zu den Ellbogen in Farbeimern hingen und neben dem eigentlich zu färbenden T-Shirt auch sich selbst und alles, was sie anhatten mit dem Farbwasser tränkten. Quelle horreur! Ich habe aus der Entfernung zugesehen und traue mich erst gute zwanzig Jahre später selbst an die Sauerei. Im Kleinen aber. Kontrolliertes Chaos also, aus dem kleine bunte Hippie-Beutel entstanden, die wiederum Ordnung schaffen sollen. Nix verstehen? Ok, dann ganz von Anfang.

Samstag, 23. April 2016

Rohrnudeln! #vegan

Hefeteig ist so ein Hassliebe-Ding für mich. Dieses ambivalente Gefühl stellt sich sowohl bei der Zubereitung als auch bei Verzehr und Genuss ein. Erst einmal finde ich Hefe prinzipiell enorm unappetitlich, um nicht eklig zu sagen. Ist der scheußlich stinkende Brocken dann mal verarbeitet und ein Teig zusammengeknetet, ebbt der Ekel etwas ab und macht Platz für die latent aggressive Erwartung, ob der Teig nun gelungen ist und auch tatsächlich aufgeht. Denn ich habe auch schon Hefeteige (Teige?) zubereitet, die nach 45 Minuten an „einem warmen Ort“ noch immer als kleiner erbärmlicher Klumpen in ihrer Schüssel lagen.

Samstag, 16. April 2016

„Marissa, schmeiß‘ hin.“

Neulich in der Mittagspause kam ich an einer Bäckerei vorbei. Auf einem Plastikstuhl vor den Ladenfenstern saß ein Mädchen, ungefähr sieben. Sie hatte sich gerade erst umständlich niedergelassen, denn der große Schulranzen auf dem Rücken und der Turnbeutel über der linken Schulter erwiesen sich als sehr hinderlich. Vor allem, weil sie gleichzeitig ein dick mit Zuckerguss überzogenes Blätterteigteilchen auf einer braunen Bäckerpapiertüte balancierte, während sie ihren offenen Mund zielgenau darauf zu manövrierte. Das Mädchen hatte den ersten Bissen noch nicht genommen, als ihre Mutter aus der Bäckerei kam und sie antrieb mit „Marissa, nicht hinsetzen, wir haben keine Zeit. Du musst zur Blockflöte.“

Samstag, 9. April 2016

Breakfast-Granola #vegan

Another day, another Eichhörnchenfutter-Rezept. Vor ein paar Wochen habe ich ja Müsliriegel selbst gemacht. Letztens wollte ich mich dann an Frühstücksmüsli bzw. Granola versuchen. Das mag ich wirklich gerne, aber oft ist es schwer, welches ohne massig Zuckerzusatz zu finden. Und wenn man dann Glück hat irgendwo im Biomarkt, dann sind ROSINEN DRIN!!!1
Habe ich mich also wieder mal auf den Weg zu dm gemacht und alles an Körnern, Trockenobst usw. eingehamstert, was ich finden konnte. Letztendlich ist es nämlich so: Selbst wenn es das perfekte Müsli/Granola irgendwo zu kaufen gäbe, ich würde ja doch viel lieber mein eigenes machen. Los geht's also.

Sonntag, 3. April 2016

Say No To Shit You Hate

Vor einiger Zeit hatte sich mir die Gelegenheit geboten, an einer recht spannenden Sache teilzunehmen. [Ich nenne die Sache an dieser Stelle „Sache“, weil ich nicht allzu tief in mein Privatleben einsteigen möchte. Mit „Sache“ kommen wir aber auf jeden Fall auch zu dem Punkt, den ich machen möchte.]
Besagte Sache also, weitestgehend objektiv gesprochen sicher eine „recht spannende“, möglicherweise aufschlussreiche, erhellende, Spaß bringende, in die man („man“) sich doch bitte euphorisch, begeistert, Ja schreiend hineinstürzen möge, because that's what people are supposed to do!
Je näher der Termin aber rückte, umso mehr spürte ich, dass ich keine Lust darauf hatte, mir schwer und lange Gedanken darüber machte und immer wieder an den Punkt kam, an dem ich sagte: „Ich mag da nicht hin.“

Mittwoch, 23. März 2016

Vegane Osterkekse

Weihnachten ist ja zum Glück jedes Jahr am gleichen Tag. Man erschrickt also nicht so, wenn es plötzlich wieder soweit ist. Mit Ostern ist das anders: Die 40 Tage, die es von Fasching bis Ostern sind, helfen mir als Orientierungshilfe dabei absolut nicht, weil ich alles Karnevallige mit größtem Nachdruck ignoriere. Ostern kam daher extrem überraschend dieses Jahr und falls es jemandem ähnlich geht und noch eine kleine Ostergeschenkidee gefragt ist: You've come to the right place!


Samstag, 19. März 2016

Sonntags am Boxi

Letzten Sonntag waren wir auf dem Flohmarkt am Boxhagener Platz. Da gehen wir ab und zu ganz gerne hin. Auch wenn der Markt dort nicht mein liebster ist. Absoluter Favorit wird der Flowmarkt in Neukölln bleiben. Der hat genau das richtige Sortiment, die perfekte Größe, ist familiär und in der Nachbarschaft. Jetzt aber zurück zum letzten Sonntag und nach Friedrichshain. Der Flohmarkt am Boxi ist, wenn ich das richtig beobachtet habe, eher ein Trödelmarkt, auf dem Händler Ware anbieten und keine Privatleute à la „ich habe meinen Schrank ausgemistet, lass uns auf den Flohmarkt gehen“-Einmaltäter. Vielmehr findet man hier Dinge der Kategorie „Wohnungsauflösung“ plus X. Und das X schließt dabei tatsächlich alles Erdenkliche an Plunder ein. Es gibt alles und nichts und nichts, was es nicht gibt und wenn man losgeht um genau „diese eine Sache“ aufzustöbern, wird man sie ganz sicher nicht finden, obwohl sie eigentlich tatsächlich irgendwo dort auf einem der Tische liegt. Irgendwo.


Samstag, 12. März 2016

Cookies! #vegan

Dass mir in letzter Zeit beim Backen öfter mal was daneben gegangen ist, habe ich auf meinem tumblr bereits erschöpfend dargelegt. Umso mehr freut es mich, heute von den unlängst tatsächlich gelungenen, veganen Keksen berichten zu können: Sie sind vegan, duh! ... mit Datteln, Erdnüssen, Dinkelflocken und Schokoladensplittern.

Samstag, 5. März 2016

Skincare Favourites

Fallen jetzt vielleicht ein paar gelangweilt und augenrollend hinten über, aber ich finde ja wenig spannender in Sachen Beautykram als Hautpflege. Daher und weil bisher noch nicht geschehen, zeige ich heute mal meine Lieblingsprodukte in Sachen Hautpflege. So here goes nothing.

Samstag, 27. Februar 2016

Scones! #vegan

Letztes Wochenende [Edit: many moons ago] fiel mir ein Backbuch in die Hände, das ich einmal in London gekauft hatte: Voll mit tollen Kuchen, Törtchen und Scones (!) zum Tee. Auf Scones hatte ich Lust und daher habe ich aus dem Rezept für Buttermilch-Scones eine Veganvariante gemacht und Apfel-Zimt Vollkorndinkelscones gebacken, yay!


Samstag, 20. Februar 2016

Wie weniger mehr Freude macht

Dass ich seit einiger Zeit dabei bin, meinen Gesamtbesitz bedeutend zu minimieren, habe ich in diesem Post im vergangenen Jahr schon einmal angeschnitten. Das Ganze ist ein Prozess und nicht an einem Wochenende erledigt, daher bin ich nach wie vor dran. Es geht nicht nur ums Aussortieren. Ziel ist, nichts Neues anzusammeln bzw. bewusst/vernünftig einzukaufen und sich im Zuge dessen den Sinnloskonsum abzugewöhnen.

Samstag, 13. Februar 2016

Raw Vegan Muesli Bites

Welche To-Go-Smoothie-Extravaganzen ich als spätes Frühstück mit zur Arbeit nehme, habe ich in meinem Smoothie-Bowl-Post neulich einmal gezeigt. Heute führe ich die kleine Zwischenmahlzeit (und eigentlich die Mutter aller Snacks) vor, die ich gerne für das Nachmittagstief einpacke: Müsliriegel. Hört sich denkbar unglamourös an, daher habe ich meine Schnittchen selbst gemacht und „Raw Vegan Muesli Bites“ genannt. Yes, rohes, veganes Eichhörnchenfutter. Let's go!

Samstag, 6. Februar 2016

Parisian Treasures

Unsere Paris-Reise liegt schon wieder eine Weile zurück... Die Zeit dort haben wir hauptsächlich damit verbracht, uns die Füße wund zu laufen, während wir die Schönheit der Stadt bewunderten. Die Gänge in das ein oder andere Geschäft oder Luxuskaufhaus waren rar. Besuche in letzteren glichen dabei auch eher denen in Museen. Dennoch war der Koffer bei der Heimreise etwas schwerer als auf dem Weg nach Paris, denn ein paar wenige Schätze habe ich mitgenommen.