Samstag, 30. Januar 2016

Oh, So Smooth: Green Smoothiebowl #breakfastdiaries

Eine Smoothiebowl ist seit dem Sommer das Lieblingsfrühstück meiner Wahl und da sich herausstellte, dass ich von Spinat nicht genug kriegen kann und plötzlich auch Ingwer mag, ist die Schale voll Glück bei den Samstags- und Sonntagsfrühstücken meist knallgrün und scharf. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, spätestens im Winter wieder zum Porridge zurückzukehren, aber auf süß und warm hatte ich dann doch nie so recht Lust. Für den Moment aber verbringe ich sehr gerne mehr Zeit mit und an unserem neuen Mixer…

Mittwoch, 27. Januar 2016

So, So Lush.

In Sachen Lush bin ich weder hartgesottener Fan, noch riesiger Experte. Um ganz ehrlich zu sein, war der (in München damals erste) Lush-Store in der Sendlinger Straße der Grund, warum ich noch kurz vor dem Starbucks direkt daneben die Straßenseite wechseln musste, um nicht geruchsbedingte Kopfschmerzen zu bekommen. Vielleicht haben die irgendwas geändert oder ich bin geruchstoleranter geworden (was ich nicht glaube, denn ich bin ein Hypergeruchssensibelchen. Ich rieche ALLES und auch gegen den Wind.) ... JEDENFALLS gehe ich mittlerweile ganz gerne zu Lush und sehe mich um. Erst einmal mag ich die Farben und Formen, an denen kann ich mich schon freuen, selbst wenn ich nichts einkaufe. Außerdem versuche ich, hinsichtlich Beauty-Produkten nur von Marken zu kaufen, die nicht an Tieren testen. Während ich aus dem Grund auch sehr, sehr gerne Alverde-Produkte kaufe, ist Lush ein kleiner Luxus, den ich mir gerne ab und an gönne. Und seit mir nicht mehr der studentische Angstschweiß ausbricht, wenn ich die Nebenkostenrechnung erwarte, lasse ich nun bei Lush gerne mal ein paar Schaumbäder eintüten und 80l in die Wanne laufen. Dabei fröstelt es mich nur manchmal aus ökologischen Gründen, aber 4-6 Vollbäder pro Winter habe ich mir erlaubt.

Samstag, 23. Januar 2016

Vegane Zitronen-Kokos-Muffins

Spring, where art thou? An Weihnachten hatten wir +15°C. Schnee und Winter kamen erst mit dem neuen Jahr, was ich wahnsinnig prima finde, weil dann hat halt eigentlich keiner mehr Bock da drauf, aber gut. Is halt jetzt so. Außerdem hab ich sowieso noch Lebkuchen und ein paar Plätzchen da, das ist dann super praktisch, weil gerade die schmecken nach Weihnachten immer besonders gut.
Am Wochenende konnte ich das Lebkuchenelend aber nicht länger ertragen und grub hinter den Ausstechförmchen das Muffinbackblech hervor, um ein bisschen Frühling in den Ofen zu schieben. Äh?


Wie dem auch sei: Kreiert habe ich vegane Zitronen-Kokos-Muffins, die mit Lebkuchen, Spekulatius und Weihnachtsplätzchen so wenig wie möglich zu tun haben. Das Rezept habe ich mir ausgedacht und along the way notiert, was ich gemacht habe. Und weil aus dem Ofen dann tatsächlich der Frühling kam und kein misslungener Muffinmatsch, kann ich heute mein(e) Werke mit euch teilen. Oder zumindest das Rezept. Die Muffins würde ich mit niemandem teilen.

Samstag, 16. Januar 2016

Paris Revisited

Meine erste Begegnung mit Paris liegt drei Jahre zurück. Heimgekehrt bin ich nach der Reise damals tief berührt und beeindruckt von so viel stolzer und unvergänglicher Schönheit. Die Stadt schien zu atmen, pulsierte, ohne dabei hektisch zu sein. Als wären all ihre Straßen und Gassen Arme eines Flusses durch die das pure Leben fließt und all ihre Bewohner, Millionen verschiedenster Lichter, die sie erhellen.

Quelle: marylebow.tumblr.com

Die Sehnsucht nach Paris zurückzukehren, war im letzten halben Jahr immer größer geworden und so begannen wir das Jahr 2016 mit einem erneuten Besuch in der Stadt an der Seine.

Samstag, 9. Januar 2016

»It's My Party And I Cry If I Want To« – von Geburtstagspartys und dem Feiern an sich

Dass ich Geburtstagsfeiern hasse, habe ich im Alter von 11 Jahren herausgefunden. Während diverser und während meiner eigenen Geburtstagsfeier. Im September 1998 war ich in die 5. Klasse und auf eine neue Schule gekommen. Die „mixed gender“-Geburtstagsfeiern setzten sich in meiner Stufe gerade durch und im Zuge dessen verschob sich der zeitliche Rahmen, in dem die ganze Angelegenheit stattzufinden hatte, sowie die konkreten Inhalte der Feierlichkeiten. Während man in der 4. Klasse noch ohne sich dafür schämen zu müssen für 14:00 Uhr zu Kuchen, Spielen, einem Kinofilm oder einer Schnitzeljagd einladen konnte, durfte, was zuvor einfach „Geburtstagsfeier“ hieß, nun als „Party“ deklariert, frühestens um 18:00 beginnen und bitteschön mindestens bis 22:00 dauern. Hatte man richtig was zu bieten, fand der Spaß in einem spärlich beleuchteten „Partykeller“ oder einem zumindest elternfreien, abgedunkelten Wohnzimmer statt, das geräumig genug für „rhythmische Bewegung zu Musik“ und diverse semi-jugendfreie „Spiele“ zu sein hatte. Überwiegend bestanden diese Feiern aus dem Herumsitzen in einzelnen Grüppchen, meist homogen bestehend aus Mädchen oder Jungs, die sich dann gegenseitig argwöhnisch beäugten oder feixend angrinsten. „Naja, wir waren halt Kinder.“ JA EBEN. Wir waren 11, verdammt nochmal. Wieso musste man in dem Alter denn so tun, als wäre man 17+, gänzlich auf- und abgeklärt und das totale Partytier? Ich wollte einfach Rodeln, Kegeln, Klettern gehen, ins Kino oder zum Eislaufen. Auf den Partys dagegen fühlte ich mich damals deplatziert und unwohl, nicht hinzugehen kam aber nicht in Frage, denn der Tatsache, dass man eingeladen worden war – von den coolen Kindern mit den Partykellern, großen Musikanlagen und superlockeren Eltern –, musste Tribut gezollt werden. Eine ausgeschlagene Einladung zog allerlei Folgen nach sich: Man konnte am Montag nach dem Happening nicht mitreden und –lachen, lief Gefahr, zur nächsten Fete nicht eingeladen zu werden und schloss sich dadurch sukzessive selbst aus. Quelle horreur!

Sonntag, 3. Januar 2016

Decorating My Calendar for 2016

Einen Kalender, diverse Notizbücher und im Zuge dessen einen organisierten Alltag zu haben, assoziiere ich nicht zwangsläufig mit dem „erwachsen sein“, denn Listen geführt, meine Woche geplant und alles durchstrukturiert*, habe ich schon in der 7. Klasse mit größter Leidenschaft. Die zu organisierenden Aufgaben, Termine und Inhalte sind jedoch erwachsen geworden, selbst wenn ich es nicht bin. Um die Ernsthaftigkeit etwas zu dämpfen und mir selbst zu vermitteln, dass mir meine „Erwachsenentermine und -aufgaben“ keine Angst zu machen brauchen, durchläuft mein Kalender (und ebenso mein Notizbuch – dazu aber ggfs. mehr an anderer Stelle) zu Beginn eines neuen Jahres eine für mich sehr therapeutische Gestaltungs-/Verschönerungs-/Personalisierungsprozedur, die da selbstverständlich nie abgeschlossen ist und über das Jahr immerzu weitergeht, mir im Januar jedoch das Gefühl gibt, „meinen“ und nicht nur „einen“ neuen Kalender zu beginnen.
*das ist nicht immer ausschließlich positiv: Manchmal wäre ich mein Zeitmanagement und meine Effizienz betreffend gerne nachsichtiger mit mir. Ein Vorsatz für 2016 btw.



Seit vielen Jahren ist der Kalender meiner Wahl einer von Moleskine: auf der linken Seite die Woche im Überblick, auf der rechten Seite Platz für Notizen. Andere Kalenderstrukturen verwirren und frustrieren mich; diesbezüglich also keine Experimente und Nulltoleranz für „mal was Neues“.
Materialien: Was ich so da habe. Das ist in Sachen Bastelkram nicht wenig und reicht von Stickern in allen Formen und Farben über (Filz-)Stifte bis hin zu endlos Maskingtape. ¯\_(ツ)_/¯
Neben Terminen, von denen ich am jahresbeginn schon weiß, trage ich zu Anfang immer alle Geburtstage, wichtige Feier- und andere Jahrestage ein. Außerdem werden Adressen und Telefonnummern notiert und diverse Visitenkarten, Notizen, Post-its o.ä. vom alten in den neuen Kalender umgezogen.

Ein winziger Einblick im folgenden Video – enjoy!