Samstag, 30. April 2016

Hippie, Hippie, Yeah: Ein Dip-Dye-DIY

In meiner sehr bastelreichen Kindheit habe ich von Pappmachée über Ton bis hin zur Seidenmalerei so gut wie alles mal angefasst. Was aber nie auf dem Programm stand, war Stoff färben und Batiken. Ich kann mich an Kindergeburtstage erinnern, bei denen gebatikt wurde und Kinder bis zu den Ellbogen in Farbeimern hingen und neben dem eigentlich zu färbenden T-Shirt auch sich selbst und alles, was sie anhatten mit dem Farbwasser tränkten. Quelle horreur! Ich habe aus der Entfernung zugesehen und traue mich erst gute zwanzig Jahre später selbst an die Sauerei. Im Kleinen aber. Kontrolliertes Chaos also, aus dem kleine bunte Hippie-Beutel entstanden, die wiederum Ordnung schaffen sollen. Nix verstehen? Ok, dann ganz von Anfang.

Samstag, 23. April 2016

Rohrnudeln! #vegan

Hefeteig ist so ein Hassliebe-Ding für mich. Dieses ambivalente Gefühl stellt sich sowohl bei der Zubereitung als auch bei Verzehr und Genuss ein. Erst einmal finde ich Hefe prinzipiell enorm unappetitlich, um nicht eklig zu sagen. Ist der scheußlich stinkende Brocken dann mal verarbeitet und ein Teig zusammengeknetet, ebbt der Ekel etwas ab und macht Platz für die latent aggressive Erwartung, ob der Teig nun gelungen ist und auch tatsächlich aufgeht. Denn ich habe auch schon Hefeteige (Teige?) zubereitet, die nach 45 Minuten an „einem warmen Ort“ noch immer als kleiner erbärmlicher Klumpen in ihrer Schüssel lagen.

Samstag, 16. April 2016

„Marissa, schmeiß‘ hin.“

Neulich in der Mittagspause kam ich an einer Bäckerei vorbei. Auf einem Plastikstuhl vor den Ladenfenstern saß ein Mädchen, ungefähr sieben. Sie hatte sich gerade erst umständlich niedergelassen, denn der große Schulranzen auf dem Rücken und der Turnbeutel über der linken Schulter erwiesen sich als sehr hinderlich. Vor allem, weil sie gleichzeitig ein dick mit Zuckerguss überzogenes Blätterteigteilchen auf einer braunen Bäckerpapiertüte balancierte, während sie ihren offenen Mund zielgenau darauf zu manövrierte. Das Mädchen hatte den ersten Bissen noch nicht genommen, als ihre Mutter aus der Bäckerei kam und sie antrieb mit „Marissa, nicht hinsetzen, wir haben keine Zeit. Du musst zur Blockflöte.“

Samstag, 9. April 2016

Breakfast-Granola #vegan

Another day, another Eichhörnchenfutter-Rezept. Vor ein paar Wochen habe ich ja Müsliriegel selbst gemacht. Letztens wollte ich mich dann an Frühstücksmüsli bzw. Granola versuchen. Das mag ich wirklich gerne, aber oft ist es schwer, welches ohne massig Zuckerzusatz zu finden. Und wenn man dann Glück hat irgendwo im Biomarkt, dann sind ROSINEN DRIN!!!1
Habe ich mich also wieder mal auf den Weg zu dm gemacht und alles an Körnern, Trockenobst usw. eingehamstert, was ich finden konnte. Letztendlich ist es nämlich so: Selbst wenn es das perfekte Müsli/Granola irgendwo zu kaufen gäbe, ich würde ja doch viel lieber mein eigenes machen. Los geht's also.

Sonntag, 3. April 2016

Say No To Shit You Hate

Vor einiger Zeit hatte sich mir die Gelegenheit geboten, an einer recht spannenden Sache teilzunehmen. [Ich nenne die Sache an dieser Stelle „Sache“, weil ich nicht allzu tief in mein Privatleben einsteigen möchte. Mit „Sache“ kommen wir aber auf jeden Fall auch zu dem Punkt, den ich machen möchte.]
Besagte Sache also, weitestgehend objektiv gesprochen sicher eine „recht spannende“, möglicherweise aufschlussreiche, erhellende, Spaß bringende, in die man („man“) sich doch bitte euphorisch, begeistert, Ja schreiend hineinstürzen möge, because that's what people are supposed to do!
Je näher der Termin aber rückte, umso mehr spürte ich, dass ich keine Lust darauf hatte, mir schwer und lange Gedanken darüber machte und immer wieder an den Punkt kam, an dem ich sagte: „Ich mag da nicht hin.“