Samstag, 30. Juli 2016

Favourite (Summer) Snacks! #vegan

Gegen Nachmittag habe ich meist – vielleicht kennen das einige – diesen Moment, in dem ich (im Büro) meinen Kopf auf der Tastatur ablegen und leise weinen möchte, wenn ich nicht hurtig Energienachschub bekomme. Um die Zeit liegt mein mittägliches Frühstück einige Stunden zurück und zwischen mir und dem Abendessen erstreckt sich ein weites Feld aus Dingen, die „to-do“ heißen. Natürlich muss ich auch am Wochenende durch dieses Tal – meine liebsten Snacks für besagten Moment lassen sich aber genauso gut (am Vorabend vorbereiten), einpacken und mit ins Büro nehmen, wie einfach zuhause auf der Couch einnehmen. Was ich mir am liebsten in meine „Brotzeit-Box“ packe – es folgen ein paar Ideen!

 Avocado-Stulle 

Die offensichtlichste Option zuerst: Ein Brot oder, wie ich gelernt habe, eine Stulle. Wenn ich den Spaß für den nächsten Tag im Büro vorbereite, klappe ich die beiden Brothälften zusammen (#obvsly) und packe sie in meine Tupper-Box. Bin ich zuhause, gibt es einfach zwei belegte Brote (= mehr Belag!) aus Avocado, Gurke oder Tomate, und Spinat oder Ruccola. Gewürzt mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und Balsamico. Dabei lege ich die Avocado entweder in Scheiben auf den Salat oder ich zerdrücke sie und mache einen Aufstrich (+ o.g. Gewürze) aus ihr. Das Brot hole ich am liebsten bei der BioCompany (Dinkel-Möhre ist super) oder einem Bio-Bäcker bei uns um die Ecke. 10/10 [Oh, auch im Bild: Soy-Iced-Latte. ☕️]

Samstag, 23. Juli 2016

Konferenzen besuchen als Intro: 6 Tipps 🐭

Durch meine Arbeit bin ich in der sehr glücklichen Situation, regelmäßig zu Konferenzen, Events und Festivals gehen zu dürfen. Wer sich ebenfalls zu den „Intros“ und vielleicht sogar HSPs zählt, weiß aber, dass diese drei Dinge (Konferenzen, Events und Festivals) in der Liste der Dinge, die einem die Kehle zuschnüren und einen kalten Schauer über den Rücken jagen, ganz weit oben stehen. Dort sind sie in der Gesellschaft von kleinen bis großen Happenings, die von „casual get together“ bis „fette Geburtstagsparty“ reichen. (Viele) Menschen auf begrenztem Raum machen mir keinen Spaß, sondern Panik. Darüber bin ich nicht erschüttert oder traurig. Ich bin eben so. Dennoch spüre ich, dass in der ein oder anderen Veranstaltung spannendes Wissen begraben liegt, das mich brennend interessiert, mir aber verwehrt zu bleiben scheint, weil ich viel lieber in meinem eigenen Kopf lebe, als draußen in der Welt. (Auch gibt es Situationen, in denen ich von Arbeitswegen einfach wollen muss.) Ich versuche also stets an mir zu arbeiten und nach meinem Maßstab Neues auszuprobieren, ohne mich unter Druck zu setzen. Denn ich will nicht verändern, wer ich bin, sondern erweitern, was ich kann.
In den vergangenen zwölf Monaten war ich bei sechs oder sieben kleineren bis ziemlich großen Events und ich stelle schon fest, dass ich immer besser zurecht komme. Mir helfen dabei ein paar Dinge, die ich an der Stelle gerne teilen möchte. Meine Intro-Tipps für Klein- und Großveranstaltungen sozusagen.

re:publica 2016, Berlin

Samstag, 16. Juli 2016

New Kid In Town: brammibal's donuts 🍩

Vor einem guten Jahr endete die Kickstarter-Kampagne von brammibal's donuts erfolglos: Das Ziel war ein veganer Donut-Laden in Berlin gewesen. Obwohl sich knapp 250 Unterstützer hinter das Projekt gestellt hatten, konnte die angestrebte Summe nicht aufgebracht werden. Mit einem optimistischen „Don't worry we are already working on other ways of funding our shop.“ kommentierten die brammibals auf ihrer facebook-Seite die einstweilige Niederlage und nur ein knappes Jahr später, im Mai 2016, schoß am Maybachufer in Kreuzberg/Neukölln schließlich das erträumte vegane Donut-Café aus dem Boden.
Letzte Woche waren wir zum ersten Mal dort.



Samstag, 9. Juli 2016

Meer, Meer und mehr Meer: Amrum

Die Idee an die Nordsee zu fahren, stand vage im Raum, seit ich nach Berlin gezogen war. Endlich war es nicht mehr so weit wie früher von München aus. Urlaube planten wir trotzdem nach Irland, England und Frankreich – an die Nordsee kann man ja mal spontan. Wer mich kennt weiß, dass „spontan“ nicht in meinem Repertoire ist, außer ... außer, wenn das Gefühl raus und weg zu wollen so stark wird, dass ich plötzlich einen adrenalinartigen Spontaneitätsschub bekomme und zwei Wochen im Voraus ein langes Wochenende auf Amrum buche. Zack.

Wir hatten uns ein paar sehr ruhige Tage auf einer kleinen Insel erträumt, mit Meer, Wind, Natur und allem voran: Stille. Ohne lange Recherche und nur nach einem kurzen Blick auf die Landkarte, entschied ich mich für Amrum. Primär weil die Insel zu einer Seite am offenen Meer liegt und ich mir Wind und Wellen wünschte. Erst danach lasen wir in einem „Welche Nordseeinsel passt zu Ihnen“-Artikel, dass wir intuitiv die richtige Wahl getroffen hatten, denn (Zitat) „Amrum ist eher nichts für Partypeople.“ YAS! 👵🏻👴🏻

Samstag, 2. Juli 2016

Bücher für die Insel: Meine Amrum-Leseliste

Auf das Meer freue ich mich am meisten und die raue Seeluft. Auf die Dünen, den Wald, die Ruhe … die Zeit zum Lesen. Wir verbringen vier Tage auf Amrum.
Mich für eine Auswahl (!) an Büchern zu entscheiden, die ich mitnehmen möchte, fiel mir am schwersten. Bücher sind ein Zuhause. Selbst wenn ich weiß, dass ich nicht dreimal so viele Bücher lesen können werde, wie ein Urlaub Tage hat, habe ich doch den Drang, in etwa so viele mitzunehmen. Einfach weil ich sie dabei haben muss, um mich wohl zu fühlen.
Auf unser Nordseeabenteuer habe ich letztendlich folgendes an Lese- (und Schreibmaterial) mitgenommen: