Samstag, 27. August 2016

The Easiest (Vegan) Granola Bars

Als ich zuletzt über Essen gesprochen habe (Lieblingsthema), ging es um meine liebsten Snacks für das (Nach-)mittagstief. Teil davon war ein selbstgemachter Müsliriegel, für den ich heute das Rezept nachreiche. Vor einiger Zeit hatte ich etwas ähnliches schon mal gemacht − die Riegel waren jedoch eine Spur aufwendiger und ausladender, was die Zutaten betrifft. Diese sind sehr simpel, schnell gemacht und wirklich fein!

Samstag, 13. August 2016

Erinnerungen an eine Reise: Irland 2015

Home is so sad. It stays as it was left,
Shaped to the comfort of the last to go
As if to win them back. [...]
„Home Is So Sad“ von Philipp Larkin

Die Reise, sie sitzt dort wie eine Insel, inmitten der gleichtönigen Alltäglichkeit. Man selbst hat ihr diesen Platz gegeben, schon Monate zuvor. Und nun wartet sie. Zeit, die sich wie eine Ewigkeit anfühlt, vergeht doch irgendwann und man macht sich endlich auf. Zu der Reise, der Insel. Das Zuhause zurückzulassen konnte man kaum erwarten und deshalb fällt es nicht schwer. Die Schwere kommt erst mit der Heimkehr. Wenn man die Wohnung betritt und plözlich wieder zurück ist, inmitten all dessen, was man vor kurzer Zeit kaum erwarten konnte, hinter sich kleiner werden zu sehen. Nichts hat sich verändert. Nirgends ein Zeichen für tatsächlich vergangene Zeit. Es ist als hätte man nur kurz geblinzelt und während eines Wimpernschlags eine Reise gemacht, auf die man Monate gewartet hatte. Home is so sad. Dann wiederum ist das Zuhause der einzige Grund, warum Heimkommen eben nicht traurig ist. Weil es unverändert ausgeharrt und gewartet hat … Shaped to the comfort of the last to go / As if to win them back. Es gibt einen Faden, den man aufnehmen kann und bekannte Muster, die einem helfen, wieder einen Rhythmus zu finden.

Samstag, 6. August 2016

New Plantfriends 🌵

In unserer neuen Wohnung sind wir nun schon 1,5 Jahre. Von „neu“ zu sprechen trifft es also nicht mehr ganz. Dennoch passiert und verändert sich ständig etwas, wir versuchen zu verbessern und alles im Fluss zu halten. Nur wenn man bewusst betrachtet, womit man sich umgibt und in Frage stellt, was man besitzt, häuft man nichts Überflüssiges an und stellt sicher, dass Materielles Relevanz und Bedeutung hat. Was diesen Anspruch nicht erfüllt, kann weg. So entsteht Platz und ja, räumliche Leere. Diese mit neuen Dingen zu füllen wäre widersinnig, was unserer Wohnung aber noch fehlte, war mehr Leben. Daher haben wir neue Pflanzenfreunde zu uns geholt.