Samstag, 29. Oktober 2016

Cookies, lots of ‘em. 🍪 #vegan

Die (erfolglose) Suche nach so richtig guten veganen Keksen hat mich nach der Rückkehr aus England (praktisch Keks-Country) ein bisschen in die Verzweiflung getrieben. Naja, nicht wirklich, aber: Was ich suchte war eine Mischung aus diesen schwedischen GILLE-Hafertalern und den McVite's Digestives, mit Nüssen und Rosinen und vegan: „Ham wa nich.“ Oder hab ich jedenfalls nicht gefunden und daher selbst gebacken. Das Rezept habe ich mir mehr oder weniger ausgedacht. Entsprechend überraschend war, dass am Ende tatsächlich richtig was bei rauskam. 💁🏻




• 150g Dinkelvollkornmehl • 100g kernige Hafer-/Dinkelflocken • 50g grobe Kokosraspeln/-chips • 150g Rosinen • 40g Erdnüsse • 85g (Kokosblüten-)Zucker • 1/2TL Backpulver • 145g Kokosöl • 6EL Agavendicksaft • 200g Zartbitterschokolade (optional)•

Für die Kekse wollte ich nicht ausschließlich Mehl nehmen, sondern auch Hafer-/Dinkelflocken – für etwas mehr Biss. Es sollten aber auch keine Müsli-Kekse werden, daher habe ich die Haferflocken in den Mixer gegeben und grob zerkleinert. Das Ganze wird dann etwas „schrotig“, also nicht so fein wie Mehl. [Edit: Gestern habe ich den Keksen eine zweite Runde gegeben und noch ein bisschen an den Zutaten gedreht; weil ich zum Mixen zu faul war, wanderten die Dinkelflocken – die zarten, nicht die kernigen – unzerkleinert in den Teig. Richtig gut. Geht also beides.] Ok, weiter.
Dann habe ich alle trockenen Zutaten vermengt, das Kokosöl leicht erwärmt – nicht geschmolzen, nur die Flocken in einer Schüssel im warmen Ofen etwas erweichen lassen – und schließlich alle Zutaten miteinander verknetet. Ich wollte, dass der Teig griffig und bündig und nicht zu weich und flüssig wird. Durch die Rosinen, Kokosraspeln und Erdnüsse ist die Masse am Ende doch etwas schwierig handhabbar – nicht alles bleibt geschlossen im Teig.

Zum Formen der Kekse habe ich deshalb einen großen Esslöffel genommen, Teig auf ihn gehäuft und in meiner Handfläche fest gedrückt; auf das Backpapier geschoben und leicht flach gedrückt. Dabei kullerte hin und wieder eine Erdnuss raus oder eine der Rosinen löste sich: Einfach wieder ein bisschen andrücken.
Den Ofen habe ich auf 180°C vorgeheizt und die Kekse dann ... darin vergessen. Ja, das erste Blech war etwas dunkel geworden. Beim zweiten habe ich besser aufgepasst und mir einen Timer gestellt, doof. Zehn Minuten, vielleicht etwas kürzer, je nach Dicke der Kekse, sollten reichen.


Nachdem die Kekse vollständig ausgekühlt waren, habe ich 200g Zartbitterschokolade in einem Wasserbad geschmolzen und die Kekse einmal darin „abgesetzt“. Ich wollte sie gerne auf der Unterseite und an den Rändern schokoladig haben. Wie Digestives eben. 🍫😍


Damit die ganze Schokolade beim Trocknen nicht von den Keksen läuft, habe ich sie nicht direkt auf ein Gitter gesetzt, sondern auf Frischhaltefolie. Dann müssen sie zwar etwas länger liegen, bis sie komplett trocken sind, die entstehende „Schokopfütze“ bleibt dafür aber an den Kekse hängen und läuft nicht durch das Gitter davon, ha! Mir kommt keine Schoki aus. 😈 Anyway...


Experiment geglückt. Wieder neue vegane Kekse im Repertoire.
Jetzt ein Tässchen Tee und...

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