Samstag, 15. Oktober 2016

Mitgebracht von einer Reise: London 2016 ­čçČ­čçž

Anfang Oktober kamen wir aus England zur├╝ck. Der offene Koffer lag knappe zwei Tage in der Mitte meines Zimmers, das einer Ausgrabungsst├Ątte glich, und wurde St├╝ck f├╝r St├╝ck ausgepackt. Damit alles Mitgebrachte. Gro├če und kleine Funde. Ein Buch zwischen zwei Pullis, ein paar neue Stifte im Brillenetui, das Programmheft von „Harry Potter and The Cursed Child“ sorgf├Ąltig eingewickelt in einen Schal und ein Lippenstift ganz unten in den Wollsocken. Ein paar der Dinge, die ich aus England/London mitgebracht habe, zeige ich heute.

#1 Kosemtik et al.

Die Drogerie in Gro├čbritannien ist immer mein kleiner happy (shopping) place. Es gibt so viel anderes, was bei uns nicht zu bekommen ist und generell habe ich den Eindruck, dass selbst tiefpriesigeren Dinge eine bessere Qualit├Ąt haben und zudem die Auswahl an tierversuchsfreien Produkten gr├Â├čer ist. In Sachen Make-Up wollte ich vor allem bei GOSH und Soap & Glory vorbeischauen. Au├čerdem war kurz vor unserer Reise Kat Von D zu Debenhams in den Online Shop gekommen und man konnte dort bestellen und im Laden abholen. Hab ich gemacht: Einen der Liquid Lipsticks in Lolita II. Auf meiner Einkaufsliste stand au├čerdem ein mattierendes Gesichtspuder und daher habe ich das „One Heck of a Blot“ von Soap & Glory mitgenommen. Beides cruelty free, yay.


Was ich an Boots & Co. au├čerdem sch├Ątze, ist die integrierte Apotheke+Reformhaus. Vor drei Jahren hatte ich diverse Bachbl├╝ten- und Aromatherapie-Produkte entdeckt und wollte ein paar davon nachkaufen.
Calmdown! k├Ânnte mein Lebensmotto sein. Ruhig werden oder bleiben gelingt mir immer besser, vor allem in der Arbeit, ab und zu brauche ich aber noch Hilfe. Sowohl die Bachbl├╝ten, als auch den De-Stress-Rollerball habe ich immer in meiner Tasche dabei und einen zweiten Satz in meinem Schreibtisch im B├╝ro. Damit kann ich mich einen Moment zur├╝ckziehen, mental wieder auf die H├Âhe kommen und die inneren Wogen gl├Ątten. 〰️

#2 HARRY POTTER

Unsere ganze Reise und speziell der Aufenthalt in London hatten ein Harry Potter Thema. Die Fahrt mit dem Hogwarts Express aka der North York Moor Dampflok durch die wilde Natur Yorkshires waren die Einstimmung – das Theaterst├╝ck in London der H├Âhepunkt. Ges├Ąumt von der obligatorischen Pilgerreise zu St. Pancras/King's Cross und dem Gleis 9 3/4 + Shop. Ich werde kein Wort zum Theater (der Handlung oder Vergleich St├╝ck/Skript) verlieren (#keepthesecrets) nur sagen, dass es einmalig und unvergesslich war. Einen Ehrenplatz in meinem B├╝cherregal, neben Eulen aus Paris und Hagrids Laterne haben ab jetzt die Brosch├╝re und das Programmheft zum Theaterst├╝ck – beides Merchandise aus dem Palace Theatre. Die kleine Hedwig und der Hogwarts-Pin sind vom Platform 9 3/4-Shop in der King's Cross Station. ­čśş⚡️­čÜé


#3 Stationery

Dass ich als Kind Schreibwaren spannender fand als Spielsachen und gerne einmal eine Nacht in einem Schreibwarenladen verbracht h├Ątte, habe ich glaube ich an anderer Stelle schon mal erw├Ąhnt. Was Paperchase f├╝r mich zum perfekten Stationery-Dealer macht, ist die Kombination aus Funktionalit├Ąt und Verspieltheit. Was in einigen F├Ąllen auch einfach bedeuten kann, dass etwas einen fragw├╝rdigen Nutzen, aber ein unwiderstehlich sch├Ânes ├äu├čeres hat. So zum Beispiel der Glitzer-Kulli mit Fee. Seit ich Clueless zum ersten Mal gesehen habe, gefolgt von Legally Blond, ist ein solcher Stift mein Traum. Und ja, ich werde damit auf jeden Fall Vertr├Ąge unterschreiben und LBS-Formulare ausf├╝llen. ­čĺü­čĆ╗­čÄÇ
Dass Meerjungfrauen-Sticker in meiner Sammlung noch fehlten und Brieffreund*innen zuk├╝nftig erfreuen, wie meine Listen und Kalender-Eintr├Ąge versch├Ânern werden, versteht sich auch von selbst.
Die Double Ended Pastell-Marker sind zugegebenerma├čen etwas erwachsener. Die habe ich bei Foyles entdeckt. Und da mein EC-/Kreditkarten-Etui mit London-Tube von (ca.) 2008 mittlerweile auseinander f├Ąllt, durfte es ein neues sein. Entdeckt im Museumsladen der National Gallery.



#4 Museum Museum Museum

Und da ich gerade von der National Gallery spreche: Die ist meine liebste in London. Dass sie auch den meiner Meinung nach tollsten Shop hat, ist zwar nicht der Grund daf├╝r, aber es schadet nicht. Eine neue Kosmetiktasche wird meine zu klein gewordene/auch nach der f├╝nften W├Ąsche nicht mehr sauber zu bekommende von (ebenfalls ca. 2008) ersetzen. In ihr findet auch der Taschenspiegel Platz. Dessen Vorg├Ąnger hatte ich wiederum einmal im Deutschen Historischen Museum unter den Linden gekauft, als ich zum allerersten Mal in Berlin war.


Noch lange nach der Heimkehr von einer Reise, kann ich die Augen schlie├čen und nochmal dorthin zur├╝ck gehen, die Schritte gehe, die Landschaften und Stra├čenz├╝ge sehen. Das ist mir das Wertvollste am Reisen. Die Bilder in meinem Kopf. Was ich aber auch sehr mag, sind die kleinen Dinge, die ich jeden Tag zur Hand nehme und denke: „Ich kann mich noch ganz genau an den Tag erinnern, als ich das gekauft habe. Das war im September 2016, in London …“.

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