Samstag, 17. Juni 2017

Enjoy, Change, Accept: Acceptance Jar DIY ✂️🖌💜

Hey y’all! Heute habe ich ein kleines DIY im GepĂ€ck, fĂŒr welches das Buch We: A Manifesto for Women Everywhere von Gillian Anderson und Jennifer Nadel mir die Idee gab. Ich lese das Buch seit ein paar Wochen. Ich nehme mir Zeit, weil die Autorinnen sehr viele Impulse, Ideen und Gedanken geben, die ich fĂŒr mich verdauen, reflektieren und verinnerlichen muss, bevor ich zum nĂ€chsten Kapitel ĂŒbergehen und weiterlesen kann. Neben einem (theoretischen) Text gibt das Buch außerdem praktische Übungen, die dabei helfen sollen, besagte Impulse praktisch umzusetzen, langfrstig mit ihnen zu arbeiten und letztlich real davon zu profitieren. Noch wĂ€hrend der ersten Seiten habe ich das ĂŒbliche „carpe diem“-Gedöns erwartet – realtiv schnell stellte ich aber fest, dass sich die Autorinnen wirklich tief Gedanken gemacht und aus verschiedensten Erfahrungen sprechend, neun Prinzipien extrahiert haben, die, wie der Titel des Buchs nahelegt, dabei helfen sollen, ein Leben „mit mehr Substanz“ zu fĂŒhren. Was das wiederum bedeutet, darf jeder fĂŒr sich selbst bestimmen und ausgestalten – das Buch gibt mit den Prinzipien aber tatsĂ€chlich nĂŒtzliche Werkzeuge, die bei dieser Gestaltung helfen können.
Eines der neun Prinzipien, das zweite, ist Acceptance – und wo von Akzeptanz die Rede ist, liegt meist Gelassenheit nicht weit entfernt. Das Gelassenheitsgebet von Reinhold Niebuhr ist sicher vielen bekannt und vermutlich auf inspirierenden (…) Postkarten, KissenbezĂŒgen, Wandtattoos und anderen unsĂ€glichen Interieur-Artikeln begegnet. Dem zum Trotz sei gesagt, dass es den Nagel auf den Kopf trifft:

Samstag, 10. Juni 2017

Ein Tag in Hamburg

Ende Mai bin ich spontan mit dem Zug nach Hamburg gefahren und habe einen Tag dort verbracht. Alleine in einer Stadt unterwegs zu sein, in der man nicht wohnt, nicht arbeitet und entsprechend nichts muss, ist eine sehr schöne Mini-Exkursion – raus aus dem eigenen Kopf.
Auf der Hinfahrt hatte ich ein ganzes Abteil im IC fĂŒr mich und las in Ruhe mein Buch. Um kurz nach 10:00 betrat ich mit den ersten Besuchern die Kunsthalle. Und endlich: Der Wanderer ĂŒber dem Nebelmeer. Am frĂŒhen Nachmittag durch die voller werdene Stadt, die HafenCity und zur Elphie – dann ein kurzer Abstecher in die Innenstadt und an der Außenalster entlang nach St. Georg – in einem CafĂ© tief Luft holen, die FĂŒĂŸe ruhen lassen, lesen … langsam zurĂŒck zum Hauptbahnhof und mit dem ICE Richtung Heimat. ⚓️ đŸ»

Samstag, 3. Juni 2017

Ein Festival, ein Rucksack – die Intro-Edition 🎒🌿

Als die Lieben bei DaWanda mich fragten, ob ich gemeinsam mit ihnen auf das Malzwiese-Festival kommen und ihren Design-Markt besuchen möchte, habe ich mich riesig gefreut. Mein Intro-Ich flĂŒsterte mir aber ein, dass ein Festival eigentlich nicht gerade ein Heimspiel fĂŒr uns ist, ganz im Gegenteil: Viele Menschen, ein gewisser LĂ€rmpegel, keine RĂŒckzugsmöglichkeiten, ReizĂŒberflutung. Aber ich habe in den letzten Jahren gelernt, in solchen Umgebungen immer besser klarzukommen und das ist wunderbar, denn so kann ich eineseits respektieren wie und wer ich bin, andererseits bleiben mir aber Erfahrungen wie beispielsweise eine spannende Veranstaltung, ein Festival, eine Konferenz o.Ă€. nicht vorenthalten. Vor einem Jahr habe ich bereits einmal in einem Post ein paar meiner Tipps fĂŒr die Besuche von Konferenzen etc. als Intro verraten. In einem der Punkte, bei Organisation/Vorbereitung erzĂ€hlte ich, dass ich immer schon am Vorabend alles fĂŒr den nĂ€chsten Tag herrichte und dabei am liebsten einen Rucksack packe/dabei habe. So sind die HĂ€nde frei. Was den Inhalt des Rucksacks betrifft, will ich heute einen kleinen Einblick geben.


Samstag, 27. Mai 2017

Lieblingskleid

Wenn die Temperaturen Mitte Mai schon zum ersten Mal bei den 30°C anklopfen, lĂ€sst der Sommer seine Muskeln spielen und zeigt, was er könnte, wenn er denn wollte. Wer mich schon eine Weile kennt, weiß, dass der Sommer und ich uns nicht immer gut verstehen. Der FrĂŒhling ist mir dagegen lieber und der Herbst mein bester Freund. Mein Körper und ich vertragen einfach die Hitze nicht und wenn mir das T-Shirt nach nur drei zĂŒgigen Schritten schon am RĂŒcken klebt, möchte ich mich wie eine FĂŒnfjĂ€hrige auf den Boden werfen und aus Unbehagen quĂ€ngeln und heulen. Was dann hilft, ist entweder drinnen bleiben oder wenig genug anziehen. Dass ich am liebsten das Gegenteil von letzterem tue und ĂŒber die dritte meist gerne noch eine vierte und fĂŒnfte Kleidungslage schichte, erklĂ€rt vielleicht meine Herbstvorliebe. Wenn jedoch der Sommer im FrĂŒhling schon seine Vorboten schickt, hole ich gezwungenermaßen meine Röcke und Kleider raus und das ist dann schon ok, denn eigentlich mag ich die ganz gerne.



Samstag, 20. Mai 2017

Drei Tage in Amsterdam #marylebowvsamsterdam

Viele Jahre war Amsterdam nicht auf meinem Reiseziel-Radar. London und Paris waren immer eine zu große Konkurrenz, wenn es um die Suche nach einer Destination fĂŒr ein langes Wochenende ging. Es hat auch nichts mit „The Fault in Our Stars“ zu tun, dass ich doch endlich einmal nach Amsterdam wollte … es war vielmehr der Januar- und Nachweihnachtsblues, der mich beim PlĂ€ne schmieden fĂŒr kleine Fluchten im FrĂŒhling und Sommer an die niederlĂ€ndische Hauptstadt denken ließ. An der Stelle fĂ€llt mir auf, dass ich vorher noch nie in den Niederlanden gewesen war. Wahrscheinlich hatte ich wĂ€hrend all der Skiurlaube in meiner Kindheit und Jugend stets so viele HollĂ€nder um mich gehabt, dass es sich anfĂŒhlte, als wĂ€re ich selbst schon einmal dort gewesen. Wie dem auch sei, Amsterdam war Ende April endlich unser Ziel und fĂŒr drei Tage unsere Entdeckungsspielwiese. #neverstopexploring

Montag, 1. Mai 2017

MĂŒsli 🐩

Dass FrĂŒhstĂŒck mir die liebste Mahlzeit des Tages ist und ich auch 3x pro Tag frĂŒhstĂŒcken könnte, ist kein Geheimnis. Ich habe vergangenes Jahr bereits einmal von dem Breakfast-Granola erzĂ€hlt, das ich regelmĂ€ĂŸig in sehr großen Mengen selbst mache (und in ebenso großen Mengen esse). Doch wenn mir einmal nicht nach diesem zwar einfachen, aber etwas zeitaufwendigen Prozedere ist, mische und röste ich mir gerne mein eigenes MĂŒsli. Manchmal in einzelnen Portionen, einfach in der Pfanne – manchmal aber auch in Vorratsmenge auf einem Blech im Backofen. 👀

Sonntag, 23. April 2017

»Thank U« (1998)

Vor ein paar Tagen, als ich die Wohnung saugte, fiel mir Ironic von Alanis Morissette ein. Erst sang ich nur im Kopf, dann laut. Der Staubsauger gab mir Deckung. Als ich mit dem Flur fertig und im Wohnzimmer angekommen war, holte ich mein iPhone. Ich wollte back-up von Alanis und steckte mir die Kopfhörer in die Ohren. Ich habe nur die unplugged-Version von Ironic. Sie war auf einer CD, die ich 2002 zu Weihnachten bekommen hatte: The Very Best of MTV Unplugged. Hands Clean war meine erster bewusst gehörter Alanis-Song, auch wenn Ironic schon einige Jahre zuvor veröffentlicht worden war. Hands Clean kam 2002 raus. Ich habe es zum ersten Mal wĂ€hrend eines Skiurlaubs in Österreich gehört, auf der Piste. Nach einer Abfahrt kam ich an der Sessellift-Station an, dort lief das Radio und als ich mich in die Traube der Wartenden einreihte, sang Alanis Morissette Hands Clean. Und wie das eben so ist bei einem wirklich guten Pop-Song, ging er mir sofort ins Ohr und blieb da. Und wie das Anfang 2000 eben so war, hatte ich keine andere Möglichkeit herauszufinden, welches Lied ich gerade gehört hatte, als einfach zu warten, bis es wieder im Radio lief. Wann immer ich Hands Clean höre, auch heute noch, 15 Jahre spĂ€ter, denke ich an diese Liftstation, den Abschwung, die Februarsonne.

Montag, 17. April 2017

sheep therapy 🐑

An einem Samstag Mitte MĂ€rz verließen wir Berlin in nordwestliche Richtung. Berlin, die Stadt und das Bundesland, enden mit der Ortsgrenze und man fĂ€llt aus dem realen Leben ins Nirgendwo. FĂŒr ein Auge, das viele Jahre den Blick auf die Alpen gewöhnt war, könnte die flache Weite Brandenburgs karg und leer wirken. Doch sie hat etwas unverstelltes, und gleichzeitig beruhigendes, weil sie alles von sich offen legt und keine Ungewissheit hinter HĂŒgeln versteckt oder Erwartungen schĂŒrt, indem sie vor etwas vielleicht noch Kommendes lange Bergketten schiebt. Was es gibt, sieht man offen vor sich und was man nicht sieht, gibt es auch nicht.
Mit Berlin im RĂŒcken und dem Horizont im Blick fuhren wir an dem Tag also Richtung Fehrbellin zu Minnas Schafen.

Sonntag, 2. April 2017

»Magic Risotto«

LORELAI: A reviewer didn’t like the risotto.
JACKSON: The magic risotto? You’re kidding.
SOOKIE: He said my risotto was fine.
LORELAI: Well isn’t it?
SOOKIE: No it’s not fine. Fine is a word you use when someone stops you on the street that you sort of know but you don’t wanna talk to, so they ask you how you are and you say fine and that’s just enough so they don’t have to keep talking because they don’t want to […].

Von Risotto verstehe ich nicht halb so viel wie Sookie St. James, aber neulich stellte sich heraus, dass ich trotzdem ein sehr gutes kochen kann. Sookies ganz spezielles »Magic Risotto« ist es nun nicht, aber ich nenne meines trotzdem so, denn an Sookies Zusammenbruch ob der „the much lauded risotto was perfectly fine“-Review musste ich denken, als ich meditativ in meinem Risottotopf rĂŒhrte.

Sonntag, 26. MĂ€rz 2017

I don’t take shit from no one

Eigentlich wollte ich diesen Post mit „Der Versuch, kein Arschloch zu sein“ betiteln, habe mich dann aber anders entschieden. Ganz gut beschrieben wĂ€re die ZwickmĂŒhle damit aber schon – in die komme ich oft, wenn ich mich bemĂŒhe, einerseits freundlich und respektvoll meinen Mitmenschen gegenĂŒber durchs Leben zu gehen und gleichzeitig fĂŒr meine Meinung, WĂŒrde und Sicherheit einzutreten. Im Grunde ist es eine riesengroße innere Diskussion zum Thema menschliches Miteinander, Selbstrespekt und -bewusstsein. Ich mache mir dazu schon ziemlich lange Gedanken. Mit jeder weiteren Erfahrung, die ich mache, finde ich bei dem großen Gedankenpuzzle ein weiteres winziges Teil. Bei einem vollstĂ€ndigen Bild ankommen, werde ich wahrscheinlich nie, denn ĂŒber ein solches Thema hat man sich nicht einfach irgendwann fertig Gedanken gemacht.

Was mich jetzt aber dazu bringt, das alles einmal sammeln zu wollen, ist ein Erlebnis, das ich vergangene Woche hatte. Es war nur ein kurzer Moment, kein wirkliches Erlebnis. Meist sind es aber genau diese kurzen, kleinen Momente, die mich in Gedanken noch lange begleiten, die ich drehe und wende und mich frage, ob ich mich anders hĂ€tte verhalten, etwas anderes hĂ€tte sagen sollen usw. Wer viel in seinem eigenen Kopf unterwegs ist, kennt dieses Vor- und ZurĂŒck der Selbstreflexion wahrscheinlich.

Samstag, 4. MĂ€rz 2017

Happy Birthday, Berlin. đŸ’«

[…] I HEAR SOUNDS IN MY MIND
BRAND NEW SOUNDS IN MY MIND.

Der FrĂŒhling in Berlin hat eine so versöhnliche, weiche Seite, die mich an meine Ankunft in der Stadt vor zwei Jahren erinnert. Es ist gar nicht der FrĂŒhling selbst, sondern das Ende des Winters, durch dessen scheinbar undurchdringlich dicke Schicht an KĂ€lte, Dunkelheit und Graustufen sich helle, milde Strahlen kĂ€mpfen: Erst zaghaft und in großen AbstĂ€nden – bald tĂ€glich und immer nachdrĂŒcklicher. Der Tag beginnt frĂŒher, das Licht weicht spĂ€ter, wie ein bester Freund, der noch etwas lĂ€nger bleiben kann, nicht so schnell weiter muss wie noch vor ein paar Wochen. Diese ersten Tage des Lichts und der Milde Ende Februar erinnern daran, dass Berlin nicht hart, kalt und grau ist. Sie haben mich begrĂŒĂŸt, als wir am Tag meines Umzugs nach sechs Stunden Fahrt in Kreuzberg aus dem Auto stiegen. Das war am 26. Februar vor zwei Jahren. Wie schnell die Zeit vergeht und dass ich nicht glauben kann, schon zwei Jahre hier zu sein, wo ich mich an diesen einen Tag des Ankommens so genau erinnere, muss ich nicht erzĂ€hlen. Zeit wartet auf niemanden, sie rennt einfach weiter.

Samstag, 25. Februar 2017

Twitter-Drafts: 20 Mal 140 nie gesendete Zeichen

Als Facebook nach Deutschland schwappte, war ich gerade in meinem ersten Semester an der Uni. Ich traf jeden Tag neue Leute. Leute, Leute, Leute. „Bist du auf Facebook?“ war meist die dritte oder vierte Frage, die mir gestellt wurde. Nach „Was ist dein Hauptfach?“ und „Wie hast du deine Wohnung gefunden?“
Ich war nicht auf Facebook, Ă€nderte das aber an einem SpĂ€tnachmittag im Oktober 2008 im IT-Zentrum der Sprach- und Literaturwissenschaften, weil ich zuhause noch kein Internet hatte. Facebook, was ein Wunderland. Wer bin ich, wer will ich sein, wer sollen die anderen denken, dass ich bin. Leute, Leute, Leute. Es wurden mir bald zu viele Leute. Die Leute, mit denen ich nichts mehr zu tun haben wollte, denen ich durch Umzug und Unibeginn entkommen war, waren einfach deutlich mehr als die anderen, neuen, die ich plötzlich sammelte wie Murmeln, weil sie mir das GefĂŒhl geben sollten, dieses die-Menschen-die-du-im-Studium-triffst-begleiten-dich-ein-Leben-lang-Ding richtig zu machen. Bullshit. Zwei Wochen nach meiner Facebook-Geburt im Keller des Instituts fĂŒr Deutsche Philologie löschte ich meinen Account.

Sonntag, 5. Februar 2017

31 days of living my best life 🌞☁️🌳

Dass ich Sommer scheußlich finde und nichts lieber mag, als wenn sich der August langsam dem Ende zuneigt und der FrĂŒhherbst seine kĂŒhlen Morgen als Boten vorausschickt, ist kein Geheimnis. Trotzdem habe ich mit dem Winterwinter so meine Schwierigkeiten. Zumindest ab Mitte/Ende Januar. Dann sind die Kraftreserven, welche ich aus meiner Herbsteuphorie schöpfen konnte, so langsam verbraucht und mir ist mal wieder nach Tagen, die lĂ€nger sind als ungefĂ€hr sechs Stunden.
Dieses Jahr war der Januar, auch nachdem der Weihnachts- und Geburtstagszaubers vorĂŒber war, einer mit Freude, Licht und GlĂŒckseligkeit. Weil Yoga.

Sonntag, 29. Januar 2017

going #crueltyfree: Ein kleiner Einkauf … 🐰💋

Vor zwei Jahren habe ich mir vorgenommen, keine Kosmetik mehr zu kaufen, die an Tieren getestet wurde. Zu dem Zeitpunkt war ich seit knapp 10 Jahren ernĂ€hrungstechnisch vegetarisch/vegan unterwegs – die Entscheidung schien plötzlich ĂŒberfĂ€llig. Was ich an solchen Umstellungen und VerĂ€nderungen aber am wichtigsten finde ist, sie als Prozess und stetige Entwicklung zu sehen und gleichzeitig nachsichtig mit sich zu sein. Jede Entscheidung fĂŒr eine positive VerĂ€nderung kommt zum richtigen Zeitpunkt, solange man sie jetzt trifft und nicht vertagt. „HĂ€tte ich mal vorgestern, vor drei Monaten oder x Jahren …“ bringt niemanden weiter. Genauso kontraproduktiv ist es, einen Vorsatz gar nicht erst anzugehen, weil man fĂŒrchtet, ihn nicht in Perfektion verwirklichen zu können. Nur weil man ein Ideal vielleicht nicht erreichen kann, macht es nicht alle kleinen Schritte dorthin wertlos.

Sonntag, 22. Januar 2017

Salted Caramel … Scones (?!) #vegan

Diese GebĂ€ckkreation ist meiner ErkĂ€ltung geschuldet, wĂ€hrend derer ich keinen Appetit auf SĂŒĂŸes hatte, dafĂŒr aber alles hĂ€tte einatmen können, was nur entfernt salzig schmeckte. Die noch ĂŒbrigen weihnachtlichen Lebkuchenkekse mussten hart werden, denn am ersten Tag, an dem ich aufstehen und mich lĂ€nger als 30 Minuten auf den Beinen halten konnte, habe ich gebacken und zwar salzig. Es hĂ€tten Cookies werden sollen, mir ist aber wohler dabei, die MonstrositĂ€ten, die ich letztendlich aus dem Backofen zog, „Scones“ zu nennen. Mit „Brötchen“ will ich erst gar nicht anfangen. So there.

Samstag, 14. Januar 2017

… of what's to come

Das neue Jahr habe ich in Bestform begrĂŒĂŸt, nur um an Tag 3 tief ins Tal der NasennebenhöhlenentzĂŒndung abzustĂŒrzen, wo ich noch immer auf allen Vieren unterwegs bin. Ich dramatisiere das, weil ich eine ungeduldige Patientin bin [Edit: Ich habe gerade eine Maschine WĂ€sche aufgehĂ€ngt und musste danach 1h schlafen. Vielleicht geht es mir tatsĂ€chlich nicht so gut.] und mir das Ausruhen schwer fĂ€llt. Womit ich bei einem meiner Ziele fĂŒr 2017 bin: Öfter mal nichts tun. Sollte nicht so schwer sein. FĂŒr mich schon. Ich kann Arbeit nicht rumliegen sehen und sie entspannt ignorieren, wĂ€hrend ich es mir mit einem Buch gemĂŒtlich mache. „Wenn diese drei Dinge erledigt sind, dann ruhe ich mich aus.“ Überraschenderweise wachsen zu erledigenden Dinge aber nach wie Schnittlauch. Sobald ich mit besagten drei Aufgaben durch bin, sehe ich fĂŒnf neue und so steigt der Hamster in sein Rad… Deshalb bekomme ich dann einen schönen Schnupfen, glaube ich. Damit ich endlich mal Ruhe gebe. Die ErkĂ€ltungszeit hat vielleicht auch etwas damit zu tun, aber ich glaube fest daran, dass der Körper durch so etwas zu einem spricht. Doch zurĂŒck zu der Jahresanfangseuphorie.