Samstag, 27. Mai 2017

Lieblingskleid

Wenn die Temperaturen Mitte Mai schon zum ersten Mal bei den 30°C anklopfen, lässt der Sommer seine Muskeln spielen und zeigt, was er könnte, wenn er denn wollte. Wer mich schon eine Weile kennt, weiß, dass der Sommer und ich uns nicht immer gut verstehen. Der Frühling ist mir dagegen lieber und der Herbst mein bester Freund. Mein Körper und ich vertragen einfach die Hitze nicht und wenn mir das T-Shirt nach nur drei zügigen Schritten schon am Rücken klebt, möchte ich mich wie eine Fünfjährige auf den Boden werfen und aus Unbehagen quängeln und heulen. Was dann hilft, ist entweder drinnen bleiben oder wenig genug anziehen. Dass ich am liebsten das Gegenteil von letzterem tue und über die dritte meist gerne noch eine vierte und fünfte Kleidungslage schichte, erklärt vielleicht meine Herbstvorliebe. Wenn jedoch der Sommer im Frühling schon seine Vorboten schickt, hole ich gezwungenermaßen meine Röcke und Kleider raus und das ist dann schon ok, denn eigentlich mag ich die ganz gerne.



Samstag, 20. Mai 2017

Drei Tage in Amsterdam #marylebowvsamsterdam

Viele Jahre war Amsterdam nicht auf meinem Reiseziel-Radar. London und Paris waren immer eine zu große Konkurrenz, wenn es um die Suche nach einer Destination für ein langes Wochenende ging. Es hat auch nichts mit „The Fault in Our Stars“ zu tun, dass ich doch endlich einmal nach Amsterdam wollte … es war vielmehr der Januar- und Nachweihnachtsblues, der mich beim Pläne schmieden für kleine Fluchten im Frühling und Sommer an die niederländische Hauptstadt denken ließ. An der Stelle fällt mir auf, dass ich vorher noch nie in den Niederlanden gewesen war. Wahrscheinlich hatte ich während all der Skiurlaube in meiner Kindheit und Jugend stets so viele Holländer um mich gehabt, dass es sich anfühlte, als wäre ich selbst schon einmal dort gewesen. Wie dem auch sei, Amsterdam war Ende April endlich unser Ziel und für drei Tage unsere Entdeckungsspielwiese. #neverstopexploring

Montag, 1. Mai 2017

Müsli 🐦

Dass Frühstück mir die liebste Mahlzeit des Tages ist und ich auch 3x pro Tag frühstücken könnte, ist kein Geheimnis. Ich habe vergangenes Jahr bereits einmal von dem Breakfast-Granola erzählt, das ich regelmäßig in sehr großen Mengen selbst mache (und in ebenso großen Mengen esse). Doch wenn mir einmal nicht nach diesem zwar einfachen, aber etwas zeitaufwendigen Prozedere ist, mische und röste ich mir gerne mein eigenes Müsli. Manchmal in einzelnen Portionen, einfach in der Pfanne – manchmal aber auch in Vorratsmenge auf einem Blech im Backofen. 👀