Samstag, 27. Mai 2017

Lieblingskleid

Wenn die Temperaturen Mitte Mai schon zum ersten Mal bei den 30°C anklopfen, lässt der Sommer seine Muskeln spielen und zeigt, was er könnte, wenn er denn wollte. Wer mich schon eine Weile kennt, weiß, dass der Sommer und ich uns nicht immer gut verstehen. Der Frühling ist mir dagegen lieber und der Herbst mein bester Freund. Mein Körper und ich vertragen einfach die Hitze nicht und wenn mir das T-Shirt nach nur drei zügigen Schritten schon am Rücken klebt, möchte ich mich wie eine Fünfjährige auf den Boden werfen und aus Unbehagen quängeln und heulen. Was dann hilft, ist entweder drinnen bleiben oder wenig genug anziehen. Dass ich am liebsten das Gegenteil von letzterem tue und über die dritte meist gerne noch eine vierte und fünfte Kleidungslage schichte, erklärt vielleicht meine Herbstvorliebe. Wenn jedoch der Sommer im Frühling schon seine Vorboten schickt, hole ich gezwungenermaßen meine Röcke und Kleider raus und das ist dann schon ok, denn eigentlich mag ich die ganz gerne.



Als vergangenes Wochenende der Sommer also seine Muskeln spielen ließ, aber noch nicht so richtig in die Vollen ging, zog ich mein Lieblingskleid an, verzichtete auf die Strumphose, warf aber für alle Fälle wenigstens noch die Jeansjacke über und steckte meine Füße in Schnürstiefel. Zur Sicherheit.






Meine Vorstellung eines gelungenen Tages draußen: Frische Luft, obviously. Sonne, aber nicht zu viel. Kaffee und Essen. Das holten wir uns in Kreuzberg in der Oranienstraße bei Ju’s Bar, wo es frisch gepresste Säfte, Smoothies und fabelhaft gute Stullen gibt. Ja, ich kann nach zwei Jahren in Berlin „Stulle“ sagen, ohne dabei zu frösteln. Ähnlich geht es mir mit „Brötchen“. Ich assimiliere. 🤷‍♀️






Lasst es euch gut gehen, genießt jede Stunde!

Kleid: Vero Moda – Jeansjacke: Levi’s – Stiefeletten: Steve Madden – Rucksack: even & odd – Mütze: Flohmarkt

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen