Samstag, 9. September 2017

R├Ąuchertofu-Reisnudel-Salat ­čŹ▓ #vegan

Enleitend m├Âchte ich sagen, dass ich absolut keine Ahnung von asiatischer K├╝che habe und mir gleichzeitig bewusst bin, wie unsinnig es ist, ├╝berhaupt von einer „asiatischen K├╝che“ zu sprechen, wenn der Kontinent aus ├╝ber 40 verschiedenen L├Ąndern besteht, in denen ├╝berall anders gekocht und gegessen wird. In unserer Ignoranz haben wir aber einmal bei Edeka vor dem Reisnudelregal gestanden und mit einem Einkaufswagen voller Salatzutaten spontan entschieden, „irgendwas asiatisches“ daraus zu machen. Es m├Âge sich daher bitte niemand beleidigt f├╝hlen, der mehr von „Asien“ versteht als ich.

Ich erf├╝lle das absolute Vegetarier-Klischee, indem ich tats├Ąchlich jeden Tag Tofu essen k├Ânnte. Am liebsten Basilikum- oder R├Ąuchertofu und obwohl ich mit dieser Vorliebe bei uns zuhause alleine bin, durfte Tofu auf den Salat. Einzige Bedingung: Mariniert muss er sein. Aber bevor die Tofu-Begeisterung mit mir davongaloppiert, vielleicht zuerst einmal zu allem, was sonst so in dem Salat ist.


#1 Zuerst aus ca. 3 EL Sojasauce, 1 EL Agavendicksaft, 1 EL Erdnuss├Âl, der H├Ąlfte des frischen Korianders (gehackt), ein wenig sorgf├Ąltig zerkleinerter Chili (bei der Menge kommt es ein bisschen auf den Sch├Ąrfegrad und pers├Ânlichen Geschmack an), einem St├╝ckchen Ingwer – fein gew├╝rfelt – und einer Prise (Ingwer)-Pfeffer eine Marinade anr├╝hren, den Tofublock in gleichm├Ą├čig gro├če, mundgerechte St├╝cke schneiden und darin f├╝r ca. 30-45 Minuten einlegen. W├Ąhrenddessen 1-2 Mal alles umschichten, damit die St├╝cke gleichm├Ą├čig viel Marinade abbekommen.


#2 In der Zwischenzeit die Reisnudeln kochen und abk├╝hlen lassen. Die Dinger kleben nach dem Abgie├čen des Wassers wie der Teufel, also besser nicht (wie wir zuerst) einfach im Topf zur Seite stellen, sondern abschrecken, einen EL Erdnuss├Âl in den Topf geben, Deckel drauf und ordentlich sch├╝tteln. Vielleicht ist auch das nicht der korrekte Umgang mit Reisnudeln, who knows, I don’t. ­čĄĚ­čĆ╗‍♀️

#3 W├Ąhrend die Nudeln abk├╝hlen, kann man sich an das Waschen des Salats und des Gem├╝ses machen. Die Idee mit dem rohen Spitzkohl im Salat kam mir spontan. Bisher habe ich den immer nur ged├╝nstet gegessen. Daf├╝r habe ich die H├Ąlfte eines kleinen Spitzkohlkopfs in feine Streifen geschnitten. Ebenso die Salatherzen. Den Rucola grob klein zupfen. Karotten, Gurke und Paprika in schmale Stifte schneiden.

#4 Dann k├Ânnen auch schon die Tofust├╝cke aus ihrem Bad und in die Pfanne. In die habe ich eine in feine Ringe geschnittene Fr├╝hlingszwiebel gegeben. Die andere (Fr├╝hlingszwiebel) kommt (ebenfalls fein zerkleinert) in den Salat.




#5 Die Reisnudeln haben wir unten in die Schalen gegeben – damit sie am Ende gen├╝gend Vinaigrette abbekommen w├╝rden – und den Salat etc. in einer gro├čen Sch├╝ssel vermengt. Was mich zur Vinaigrette bringt. Da waren wir am unsichersten. Die herk├Âmmliche Balsamico-Geschichte konnten wir ja nun nicht bem├╝hen, schlie├člich sollte es geschmacklich „asiatisch“ werden. Irgendwie. Also haben wir ein Dressing aus Erdnuss├Âl, Rotweinessing, einer halben Limette, Salz/Pfeffer und dem restlichen gehackten Koriander gemacht, alles ├╝ber den Salat gegeben, gut durchgemischt und das Ganze auf die Reisnudeln geschichtet. Oben drauf kamen dann nur noch die gebratenen Tofust├╝cke.

Yes. So, so gut. Vor allem die Marinade. Ich mariniere ab jetzt alles.


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