Mittwoch, 6. Dezember 2017

DIY-December: Space Pendant 🌌

Der DIY-Dezember hat begonnen! [Als wĂŒrde ich auf die Adventszeit warten, um meine Bastelkiste rauszuholen.] Mein super geeky Space-AnhĂ€nger ist, um ganz ehrlich zu sein, schon im November entstanden, aber da er sich prima an Nerds und Nerdettes verschenken lĂ€sst, reiht sich dieses DIY einfach bei meinen ĂŒbrigen Weihnachtsbasteleien ein.

Seit meiner kindheitlichen Bastelzeit hat sich nicht viel verĂ€ndert, außer natĂŒrlich das Level meiner Projekte (will ich mal meinen) – zudem sind die Materialien und Werkzeuge spannender geworden: Ich habe zum Beispiel jetzt eine Heißklebepistole! YAY! Die durfte ich frĂŒher nur zusammen mit meinem Papa benutzen und Erwachsenen-Support beim Basteln hat mich so gar nicht begeistert. Neben dem Klebepistolenabenteuer, ist mir auch Fimo vorenthalten geblieben. Wer Fimo nicht kennt: Das ist Knetmasse, die man zum HĂ€rten eine Weile backen muss und der Backofeneinsatz hat das Material Fimo fĂŒr mich als emanzipiertes Bastelkind natĂŒrlich ausgeschlossen. Nicht so heute. Ich liebe Fimo und könnte mich schwarzkneten. Und weil ich am liebsten Dinge bastle, die man gebrauchen (oder sich um den Hals hĂ€ngen) kann, kam ich auf die Idee mit dem space-y AnhĂ€nger. 🚀


#1 Kneten und Formen

Da ich beim Basteln so ziemlich alles nach GefĂŒhl und Pi x Daumen mache, ohne irgendwas abzumessen, kann ich euch zur GrĂ¶ĂŸe des Fimo-StĂŒcks, das ich verarbeitet habe, keine genaue Angabe machen und muss euch ermutigen, auch einfach nach Augenmaß vorzugehen.
Besagtes Fimo-StĂŒck unbekannter GrĂ¶ĂŸe habe ich erst einmal weich geknetet, dann zwischen den HandflĂ€chen zu einer Kugel geformt, schließlich mit einem flachen, schweren Gegenstand bis zur gewĂŒnschten Dicke flachgedrĂŒckt und am Ende den Rand noch etwas glattgestrichen. Am besten lĂ€sst sich bei all dem auf Frischhaltefolie arbeiten. Da klebt nichts fest. Was das Fimo-StĂŒck an Flusen und FingerabdrĂŒcken sammelt, kann man zum Schluss mit einem feuchten Tuch sauber machen und glatt streichen.

Die Öse, durch welche spĂ€ter das Lederband kommt, habe ich als separates Element geformt und von hinten an die Oberseite des AnhĂ€ngers gearbeitet. Das Loch fĂŒr das Band lĂ€sst sich einfach mit einem Zahnstocher oder einer BĂŒroklammer stechen und weiten. Damit die Öffnung wirklich groß genug ist und beim weiteren Verarbeiten nicht wieder zugedrĂŒckt wird, das Band am besten fĂŒr die nĂ€chsten Schritte einfĂ€deln.
Zum Schluss habe ich noch einen kleinen Rand in den AnhĂ€nger gedrĂŒckt und geformt. HierfĂŒr eignen sich nun am besten besagte Werkzeuge. Mit denen kann man prĂ€zise arbeiten und außerdem glatte, gleichmĂ€ĂŸige FlĂ€chen und Kanten formen. Dennoch darf ein selbstgemachter AnhĂ€nger wie selbstgemacht aussehen, finde ich, daher halte ich meinen Perfektionismus beim Basteln im Zaum, denn der verdirbt mir schnell den Spaß.

#2 Backen und Bemalen

Der fertige AnhĂ€nger wird dann nach Packungsanleitung (bei mir 30 Minuten bei 110°C) gebacken und kann nach dem Erkalten bemalt werden.
Damit fange ich gerne bei den hellen Farben an und habe deshalb zuerst den Rand und die RĂŒckseite mit Metallic-Gold in Angriff genommen. So konnte ich kleine Patzer spĂ€ter mit dem dunklen Blau der inneren FlĂ€che leicht ausbessern. Nachdem der Rand getrocknet war, habe ich also den inneren Kreis deckend in Dunkelblau grundiert und nach dem Trocknen StĂŒck fĂŒr StĂŒck „die Milchstraße“ aufgebaut. Hierbei geht man wiederum am besten von dunkel nach hell vor … wer sich unsicher ist, probiert das einfach erst einmal auf einem StĂŒck dicken Papier aus.

Im Grunde entsteht die Struktur und das Muster durch die unterschiedlichen Farblagen von alleine. Am besten tupft man dabei mit einem kleinen, buschigen Pinsel. Je unprĂ€ziser, desto besser. Ich habe mit einem dunklen Violett angefangen, dann Hellblau, zum Schluss ein helles Lila und ganz am Ende gelbe Punkte als Sterne. Mit ein paar Tupfen Schwarz-Metallic an den RĂ€ndern ließ sich gut korrigieren oder Farbe abschwĂ€chen/dĂ€mpfen.
Nachdem alles vollstÀndig getrocknet ist, kann man mit klaren Lack nacharbeiten. Die Farben werden so besser konserviert und noch strahlender.


#3 Kette, Perlen und Verschluss

Meinen fertigen AnhÀnger habe ich nach dem Trocknen mit weiteren Perlen auf ein schwarzes Band aufgezogen und an die Enden einen Karabinerverschluss geknotet und bam, fertig!

Und jetzt, wo ich richtig warm geworden bin in Sachen Fimo und Schmuck basteln, kann ich mich gleich an das ein oder andere Weihnachtsgeschenk machen. Basteln ist zur Zeit (eigentlich immer, aber momentan ganz besonders) mein Antidot gegen jeglichen Wahnsinn, der mir tÀglich so begegnet. Geht's euch auch so?

Frohes Basteln und bis zum nĂ€chsten DIY-Decmeber-Post! 🚀🌠

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