Samstag, 19. Mai 2018

Die Alte Nationalgalerie 🌺

Wie das so ist, wenn man in einer Stadt mit grandiosem Kulturprogramm lebt, war ich in den letzten drei Jahren seltener in einem Museum als bei meinen ersten Berlin-Besuchen circa 2009-2011. Die Idee, mindestens einmal im Monat in eine Galerie oder ein Museum zu gehen, machmal einfach nur, um da zu sitzen – zum Lesen, Schreiben und Erholen – gefiel mir in der Theorie immer schon sehr. Meist fehlte dann aber die Zeit. Außerdem war mir der Ansatz mit dem „ins Museum gehen wie in den Park“ angesichts der Eintrittspreise dann doch zu unambitioniert. Reine Einstellungssache, schon klar, aber irgendwie wollte ich aus den Galerie- und Museumsbesuchen etwas selbstverständlicheres machen und sie von dem Sockel der Spezial-Happenings-bei-schlechtem-Wetter nehmen. Die Lösung: Eine Jahreskarte. Die habe ich mir zu Ostern gewünscht, letzte Woche aktiviert und mein Museumsjahr mit einem Besuch in einer meiner liebsten Berliner Galerien eröffnet: der Alten Nationalgalerie.

Samstag, 12. Mai 2018

Inverness ✨🏰

Vor ein paar Wochen habe ich über unseren Edinburgh-Aufenthalt im letzten September berichtet. Dort endete unsere Schottland-Reise 2017 jedoch nicht. Nach einigen Tagen in Edinburgh fuhren wir mit dem Zug ein gutes Stück Richtung Norden in die Highlands und nach Inverness.

Samstag, 5. Mai 2018

Apfelkuchen #vegan 🍎

Was mit Äpfeln, schon wieder. Neulich wollte ich einen Kuchen backen – einen kleinen Geburtstagskuchen zum Verschenken. Apfelkuchen finde ich freundlich irgendwie und so ehrlich. Keine Kumquat-Quitten-Quark-Schnitte, sondern ein guter, alter Apfelkuchen. Vielleicht überlade ich das gerade – Apfelkuchen mag ich einfach, will ich damit sagen.

Samstag, 28. April 2018

New in from LUSH 🦄🌟

Noch vor einigen Jahren hätte ich mich wohl als LUSH-Skpetikerin beschrieben – die Gerüche und Farben waren mir irgendwie zu PENG! Zudem befand ich mich auf meiner Reise Richtung Nachhaltigkeit und bewussterem Konsum (gibt es den überhaupt?) noch sehr am Anfang. Seit ich aber versuche, mich ausschließlich auf Pflege- und Make-Up-Produkte ohne Tierversuche zu konzentrieren und im Besonderen von Herstellern kaufe, die sich in Sachen Tierschutz und Nachhaltigkeit stark machen, ist LUSH zu einer Lieblingsmarke geworden.

Samstag, 21. April 2018

Edinburgh 🏰✨

Edinburgh ist unwirklich und umwerfend schön. Ich dachte immer, in London meine Lieblingsstadt gefunden zu haben, doch Edinburgh hat sich diesen Titel still, charmant und ohne Tamtam gegriffen, noch bevor wir im September letzten Jahres an der Waverley Station aus dem Bus vom Flughafen gestiegen waren.

Samstag, 31. März 2018

Apfel-Zimt-Knoten aus „halb zehn – das Frühstückskochbuch“ 🍎

Normalerweise würde ich am ersten Aprilwochenende kein Apfel-Zimt-Gebäck, sondern eher Zitronenkuchen oder irgendwas mit Himbeeren und Biskuit präsentieren. Aber nachdem wir uns dem Frühlingsanfang zum Trotz noch immer mit Winter Wonderland begnügen müssen, kann ich mich auch am weihnachtlichen Vibe meiner Zimtschnecken nicht stören.
Als ich vom Verlag der Stiftung Warentest* das neu erschienene Frühstückskochbuch halb zehn zugeschickt bekommen habe, blieb ich beim ersten Durchblättern schon an den schönen Schnecken hängen und daher habe ich das Rezept direkt ausprobiert.

Samstag, 17. März 2018

current self-care reads 💗

Am letzten Tag des Jahres 2017 stand ich in Glasgow in einem Waterstones und habe in der „self-help“-aisle gestöbert. Dabei fielen mir The Self Care Project von Jayne Hardy und The Anxiety Solution von Chloe Brotheridge in die Hände. Beide Bücher habe ich mitgenommen und ersteres direkt am nächsten Tag angefangen. Das neue Jahr begann also im Zeichen eines mir sehr wichtigen Themas, mit dem ich mich (weiterhin) stark auseinandersetzen möchte.
Ein paar Tage später in London, diesmal bei Foyles, stieß ich dann auf Calm von Fearne Cotton, das ich ebenfalls mitnahm und mir so die ersten drei Lektüen des Jahres 2018 gekauft und vorgenommen hatte. Ein Muster habt ihr erkannt. Mittlerweile bin ich durch alle drei Titel durch und will hier über sie erzählen. ✨

Sonntag, 11. März 2018

(more) current favs 💗

Mehr liebste Sachen! Dafür, dass ich mich so stark mit dem Minimalismus bemühe und versuche, mich nicht an Materiellem aufzureiben, geht es hier doch ziemlich oft um „Dinge“. (Nachfolgend geht es auch um Medien, aber ihr wisst, was ich mit „materiell“ meine, oder? Anyhow.) Darüber bin ich jedenfalls gestolpert, als ich die Fotos für diesen Blogpost machte. Wie kommt das? Ich sage ja oft, wie gerne ich meine Sachen mag und mir nicht vorstellen könnte, nur mit einer Rucksackfüllung Besitz zu leben. Die Kuration macht mir Spaß – mir gründlich zu überlegen, was ich tatsächlich möchte, besitzen und benutzen will und den Rest außen vor zu lassen und erst gar nicht anzusammeln. Ich nehme meine Sachen in ihrer Gänze sehr stark wahr, weil sie nicht mit unendlich vielen anderen konkurrieren müssen. „Lieblingsstücke“ zu erklären, ist da eigentlich redundant, denn alles, was ich habe, mag ich am liebsten – den Rest bin ich losgeworden. Dennoch – und weils mir Spaß macht – hier meine aktuell sehr geschätzen, liebsten Sachen. 🔮

Sonntag, 4. März 2018

Rotweinkuchen 🐙 #vegan

Neulich hatten wir eine angebrochene Flasche Rotwein rumstehen – trinkt hier niemand, deshalb kam mir die Idee mit dem Kuchen. Eigentlich ist der ja eher was für die Weihnachtszeit, aber nachdem es die letzten Tage kälter war als im Dezember oder Januar, hatte ich nichts gegen Gewürz- statt Apfel- oder Zitronenkuchen. Zugegebenermaßen sind die 75ml Rotwein im Kuchen nicht der effektivste Weg der Resteverwertung, aber gut, irgendeinen Ausrede für Kuchen braucht man halt.

Samstag, 24. Februar 2018

skincare favourites ✨

Huzzah, um Gesichtspflege soll es heute gehen! Anfang Zwanzig hat mir Make-Up so richtig viel Spaß gemacht (tut es immer noch) – mittlerweile ist Gesichtspflege aber noch deutlich spannender für mich. Wahrscheinlich weil sie einen nachhaltigeren Effekt hat und täglich Thema ist, nicht nur, wenn ich die Motivation dafür aufbringen kann, wie bei Mascara & Co. Meine Haut ist pflegebedürftiger geworden, seit ich in Berlin lebe. Zumindest habe ich den Eindruck, dass sie die Luft hier meistens bescheiden findet und sich anders zeigt, wenn wir z.B. zwei Wochen in der Natur und am Meer waren.
Ich habe seit einigen Jahren so meine Staples in Sachen Gesichtspflege. Hier tue ich mich noch am schwersten, auf tierversuchsfrei umzustellen. Meine Haut ist eher gemischt, leicht fettend. Im Winter an manchen Stellen trocken und dabei immer sensibel. Auf mancherlei Naturkosmetik habe ich schon allergisch reagiert, daher bin ich beim Ausprobieren von Neuem zögerlich. Einige Produkte habe ich aber gefunden, die ich sehr gut vertrage und (fast) täglich benutze und um die geht es heute. 🎉

Samstag, 17. Februar 2018

still not a minimalist 〰️

Vor ungefähr zwei Jahren habe ich hier zum ersten Mal von meiner Declutter-Reise erzählt. Heute gibt es ein Update, eine Zwischenbilanz.
Ich besitze weniger als jemals zuvor, glaube ich. Dennoch fühle ich mich regelmäßig von der Menge meiner Sachen überwältigt. Aber nicht nur davon – auch Konsum und Verbrauch generell belasten mich oft. Was für ein unfassbares Luxusprobelm. In Berlin leben Menschen ohne Wohnung, die alles, was sie besitzen, in einem Rucksack oder zwei Ikea-Tüten tragen können und ich habe Probleme, meinen Kram für eine Reise von sechs Tagen unter der 20kg- und ein-Gepäckstück-Grenze zu halten. Ein weiterer Aspekt der ganzen Decluttering-Thematik: Wenn ich Dinge wegwerfe, verschenke oder spende, mache ich sie erst einmal zum Problem anderer, Dritter. Oftmals derer, die schon zu Beginn der Kette unter meinem Konsum gelitten haben. Erst viele Schritte später, die alle wiederum Ressourcen verbrauchen, bekommt das, was ich nicht mehr haben wollte, eventuell die Chance, noch einmal jemandem zu nützen.
All das spielt in eine Gedankenspirale, in die ich manchmal gerate, wenn ich mich mit Themen wie Konsum und Minimalismus in meinem Leben auseinandersetze.

Samstag, 10. Februar 2018

notes on life 🗒

The other week I went through the notes on my phone. I like doing this every once in a while, it's like a deep dive into my memory – the section where I keep the very random stuff. I hardly ever delete any of said notes. Not even the ones that mean absolutely nothing to me. Like shopping lists from 2012, cookie recipes or the measurements of pieces of furniture that I had to remember for a reason unknown to me.
Here are some of those who do mean something to me. They're from the last five years and completely random for sure, but that's life.

Samstag, 3. Februar 2018

new beginnings

I’m in this weird in between transition phase in my life where I belong only to myself. Two weeks ago I left my job – the very first permanent position I’ve had after graduating from University and moving to Berlin. I’ve been working at this job for almost three years. When I came to Berlin I had no idea where my path would lead me.
While learning to navigate a new city and getting used to a new living situation I sent out a few applications. More or less out of obligation because I didn’t really know what I wanted to do. I got an offer relatively quickly though and started at this firm a few weeks later. This was two years and eight months ago, in June 2015. Berlin still felt so unfamiliar to me. So did my role, the “not-a-student-anymore-but-a-responsible-adult-with-a-full-time-job”-role. I faked it, I think. Coming to work, making small talk, attending meetings, writing e-mails, answering the phone – having to come out of my introvert’s shell every day was challenging and exhausting. I had to train myself to do so as you would exercise a muscle. I found ways to stay true to myself, to my personality and my needs and beliefs. Due to that I oftentimes ran into walls and also upset people – but I’m glad I didn’t just fall into line when I realized I didn’t really fit the mould – I kept on doing my own thing instead of floating with the current. That can be very difficult and alienating but at the end of the day you feel much more at peace with yourself.

Sonntag, 21. Januar 2018

current favourites 💘

Hello and welcome to my current favourites. Hier geht es um Dinge, im weitesten Sinne, die ich gerade besonders gerne mag, häufig benutze oder sonst bedeutungsvoll und erwähnenswert finde.
Ich kaufe nicht wirklich viel (außer Bücher) oder versuche das zumindest auf einem Minimum zu halten – so kommt also kaum Neues dazu. Gleichzeitig langweilen mich meine „alten“ Sache selten [ganz im Gegenteil] – je länger ich etwas habe, desto lieber mag ich es. Manchmal entdecke ich Dinge auch wieder, die ich eigentlich schon eine ganze Weile hatte und ja, ab und zu gibt es natürlich doch einmal Neuzugänge, wie um Weihnachten und meinen Geburtstag zum Beispiel. Was ich in vielen Worten versuche zu sagen, ist relativ einfach: Hier meine Lieblingssachen so von momentan bis vielleicht immer, teils neu, teils alt, in keiner bestimmten Reihenfolge. Enjoy. ✨

Samstag, 6. Januar 2018

Produktiv im neue Jahr 📝

Wenn es um analoge Hilfsmittel und Werkzeuge in Sachen Organisation und Produktivität geht, macht mir niemand was vor. Ich arbeite zwar „nur“ mit einem einfachen Moleskine, das gleichzeitig Kalender und Notizbuch ist, doch darin findet alles Platz, was ich nicht vergessen darf und erledigen muss und wir arbeiten sehr effektiv zusammen.

Wer hätte also gedacht, dass ich als Notizbuch- und Schreibwarenenthusiastin einmal eine Lobeshymne auf eine App singen würde, die eigentlich nichts kann, außer Listen erstellen und abhaken? Ich mit Sicherheit nicht.
Die Rede ist von Clear, meiner meistbenutzten App direkt nach Instagram, für die ich sogar bereit war, Geld zu bezahlen. Ja, von der Sorte bin ich nämlich, die alles im App-Store für umsonst haben will und sich selbst bei einem Preis von 0,79€ fragt, ob es das jetzt braucht.
 [Aktuell kostet Clear um die 5€ #fulldisclaimer #notspon.]
Seit ich mir Clear 2012 jedenfalls gekauft habe, ist die App jeden Tag in Gebrauch. Ich benutze sie mittlerweile für weit mehr als ihr Anwendungsbereich eigentlich vorsieht. (Glaube ich.)