Sonntag, 21. Januar 2018

current favourites 💘

Hello and welcome to my current favourites. Hier geht es um Dinge, im weitesten Sinne, die ich gerade besonders gerne mag, hÀufig benutze oder sonst bedeutungsvoll und erwÀhnenswert finde.
Ich kaufe nicht wirklich viel (außer BĂŒcher) oder versuche das zumindest auf einem Minimum zu halten – so kommt also kaum Neues dazu. Gleichzeitig langweilen mich meine „alten“ Sache selten [ganz im Gegenteil] – je lĂ€nger ich etwas habe, desto lieber mag ich es. Manchmal entdecke ich Dinge auch wieder, die ich eigentlich schon eine ganze Weile hatte und ja, ab und zu gibt es natĂŒrlich doch einmal NeuzugĂ€nge, wie um Weihnachten und meinen Geburtstag zum Beispiel. Was ich in vielen Worten versuche zu sagen, ist relativ einfach: Hier meine Lieblingssachen so von momentan bis vielleicht immer, teils neu, teils alt, in keiner bestimmten Reihenfolge. Enjoy. ✨

Eine Wiederentdeckung, die so richtig typisch fĂŒr mich ist: Ein LUSH-Duschgel. Ich habe es (zu Ostern?) bekommen und dachte mir „GEIL AUFHEBEN FÜR ... IRGENDWANN!“ und dann habe ich es weggerĂ€umt mit der Intention, es einmal mit in den Urlaub zu nehmen, weil es so praktisch klein ist. Seitdem sind wir in ca. drei Urlauben gewesen und keiner davon hatte sich fĂŒr das Duschgel qualifiziert. Habe ich also vor ein paar Wochen entschieden, dass JETZT genau der richtige Zeitpunkt ist, mich beim Duschen in violetten Schaum zu hĂŒllen, der wĂŒrzig schwer nach Pinienwald riecht. Der Name „Plum Rain“ lĂ€sst eigentlich etwas anderes vermuten, aber ich habe kein Problem mit Nadelbaumgeruch. Vielleicht duftet das auch anders, wenn man es DIREKT BENUTZT UND NICHT ERST MONATE AUFHEBT egal. 💜

Das Parfum von Jo Malone war ein Weihnachtsgeschenk. Seit die Marke auf ihrer Hype-Welle ĂŒber diverse Blogs gespĂŒlt wurde, wollte ich mich mal durch die ganze Duftpalette schnuppern und eines ausprobieren. Ich habe aber ungern endlos viele angebrochene Parfums rumstehen, daher musste ich erst ein paar verbrauchen. Im November war ich dann am Flughafen MĂŒnchen am Jo Malone Counter und habe an allem gerochen (bis ich gar nichs mehr gerochen habe) und mich fĂŒr Wood Sage & Sea Salt als Weihnachtswunsch entschieden. Wie „Salbei und Meersalz“ zuammen riechen, kann ich euch beim besten Willen nicht erklĂ€ren – hieße das Parfum „Buchenrinde und Sommermohn“, wĂŒrde ich‘s auch glauben. Der Duft ist leicht, ein bisschen wĂŒrzig und absolut nicht aufdringlich oder drĂŒckend. Dass ich von 99% aller Parfums Kopfschmerzen bekomme, habe ich erzĂ€hlt – mit dem meisten schweren, sĂŒĂŸen Zeug kann ich also nichts anfangen. Die DĂŒfte von Jo Malone sind glaube ich alle eher zurĂŒckhaltend, daher war ich mir beim WĂŒnschen sicher, dass ich das Parfum mögen wĂŒrde und es ist ganz wunderbar. ⭐️

Ein Lippenstift, der nicht neu ist, aber lange nicht so richtig funktioniert hat fĂŒr mich ... bis ich plötzlich im Winter wieder blassestens transparent aussah: Charlotte Tilbury – Stoned Rose, ein brĂ€unliches Orange/Terracotta, das mir auf meinen Lippen am besten gefĂ€llt, wenn meine Sommersprossen durch die Sommersonne nicht am Explodieren sind, sondern sich etwas zurĂŒckhalten. Sonst ist mir irgendwie zu viel los in meinem Gesicht. Charlotte Tilbury ist außerdem #crueltyfree – weshalb ihre Lippenstifte StĂŒck fĂŒr StĂŒck meine (bedenklich alten/ĂŒberlagerten) von MAC ersetzen. 🐰

Ok, so this one I‘m going to write in English, just in case the two Ladies I‘m going to talk about happen to stop by! đŸ’đŸ»‍♀️
Y‘all know that I love podcasts, so when I discovered April K. Quioh‘s and Sophia Carter-Kahn‘s one She‘s All Fat I was a very happy human with something to look forward to every week! [The very best thing though about discovering new podcasts is, that there are usually already four or five episodes out AND YOU CAN LISTEN TO THEM BACK TO BACK!]
Anyways, April and Sophia talk about “body positivity, radical self-love […], current events, popular culture, and the intersections between fatness and feminism”. And although it is not their responsibility (but mine) to educate me, I learn so much and realize how ignorant and (sometimes unconsciously, but still!) judgemental I used to be (and probably still oftentimes am) and that a lot of the time I‘m unaware of how easy and comfortable my life is, due to my privileges as a straight-sized white woman. [Side note: I have written and rewritten this paragraph for about six times and I‘m still hot happy with it because I only talk about me me me and how I see something and feel about stuff BUT THAT‘S PART OF THE PROBLEM ISN‘T IT – THIS IS NOT ABOUT ME! Women “like me” (don‘t get heard as much as straight white males) but they do get heard ((sometimes)). People and especially humans who identify as women, who don‘t fit what our society wants us to believe is “the norm”, don‘t get heard at all. SO GO LISTEN TO APRIL AND SOPHIA!]
These two women open my mind and warm my heart. They are smart, fierce and funny. I can‘t do them justice with my attempt to describe them and their work – JUST GO AND LISTEN! 💘

Wer homöopathische Therapieverfahren, BachblĂŒten & Co. fĂŒr Hokus-Pokus hĂ€lt, darf den nĂ€chsten Punkt ĂŒberspringen. Ich bin mit Globuli und SchĂŒssler Salzen aufgewachsen und in erster Reihe dabei, wenn man sich morgens und abends fĂŒnf Tropfen Transition Essence unter die Zunge trĂ€ufelt, um zum Beispiel eine große LebensverĂ€nderung mit mehr Ruhe bewĂ€ltigen zu können. Die Australian Bush Essences habe ich bei Neal‘s Yard in London gekauft und vor einigen Jahren schon einmal verschiedenste von Boots. Ich kann euch zur Wirkungsweise nichts erzĂ€hlen, aber mir helfen die Tropfen, wann immer ich mit Unruhe, Angespanntheit und Anxiety Issues zu kĂ€mpfen habe. 🌿

Seit einigen Jahren versuche ich, mich nicht mehr mit Hilfe von Mitbringseln und Souvenirs an eine schöne Zeit und einen Urlaub zu erinnern, sondern primĂ€r (offensichtlich) ĂŒber die Erlebnisse. Dennoch mag ich es, an anderen Orten kleine, unabhĂ€ngige LĂ€den zu besuchen, die z.B. Selbstgemachtes von ~relativ unbekannten~ KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstlern anbieten. Als wir um Silvester ein paar Tage in Edinburgh waren, bin ich auf die Red Door Gallery gestoßen und auf die StĂŒcke einer finnischen (?) KĂŒnstlerin, die AnhĂ€nger und Broschen aus Keramik herstellt und bemalt. Weil ich erwachsen bin und tun kann was immer ich möchte, habe ich eine Fuchs- und eine Faultier-Brosche mitgenommen. Ich mag beide sehr. Hier seht ihr den Fuchs. Ich trage ihn gerne an einfarbigen Pullis, die dadurch einen quirky Farbtupfer bekommen. Quirky. That‘s me. Bye. 🩊

Meine NĂ€gel lackiere ich mir ungefĂ€hr 1x im Jahr. Ich finde lackierte NĂ€gel wirklich schön, bin aber an 364 Tagen im Jahr zu faul fĂŒr das Prozedere. Vor ein paar Wochen hat es mich dann aber irgendwie gepackt und ich habe mir fĂŒr die Weihnachtsfeiertage tatsĂ€chlich die NĂ€gel gemacht, wow. Und seitdem noch ganze drei Mal. Und ich bin wild entschlossen, es heute wieder zu tun. Was mir momentan am besten gefĂ€llt, sind Metallic-Töne. Mit denen muss man nicht so akurat sein und sie sind relativ nachsichtig, was Patzer betrifft. Genau richtig fĂŒr 5y/o-NagellackkĂŒnstlerinnen-Me. đŸ’…đŸ» Jedenfalls habe ich bei dm mal einen Lack von Manhattan gegriffen, 470 On the Dacefloor. Was ich noch besser kann als DĂŒfte beschreiben, ist Farben beschreiben, deswegen versuche ich es erst gar nicht. Die Farbe ist … so altrosa metallic und nicht zu viel „Lachs“. Mehr kann ich dazu nicht beitragen.

WĂ€hrend der Weihnachtstage und unseres Urlaubs habe ich endlich John Greens neuen Roman Turtles All the Way Down gelesen. Ich finde ihn schwĂ€cher als seine VorgĂ€nger und ja, wie unfair, diese Aussage und dass alles was Green tut, an seinen bisherigen Erfolgen gemessen wird. Tough. [spoiler alert.] Anyhow: Die Story mit dem verschwundenen BillonĂ€r war fĂŒr mich irgendwie uninteressant und an den Haaren herbeigezogen – genauso die Sache mit dem Tuatara. Aber: Meiner Meinung nach geht es um all das ĂŒberhaupt nicht. Vielmehr ist es ein absurder Rahmen fĂŒr das (von außen! betrachtet) ebenfalls absurde, obsessive Gedankenkarussell, auf dem sich die Protagonistin Aza befindet. Doch fĂŒr sie selbst ist es nicht absurd oder abwegig, sondern sehr real, beĂ€ngstigend und vernichtend. Azas Tauziehen mit ihren eigenen Gedanken, war in meinen Augen wirklich authentisch erzĂ€hlt. Und dass es fĂŒr sie keine „Lösung“, Heilung oder Happy End gibt, fand ich sehr … befriedigend. Es hat mich geradezu erleichtert, dass nicht einfach „alles gut“ wird, sondern man einen kurzen Blick auf Azas Zukunft wirft und dabei realisiert, dass Leben nie gut oder schlecht, sondern ein Arrangement mit Tatsachen ist, die man bedingt bis gar nicht beeinflussen kann, nur eben den Umgang mit ihnen – an manchen Tagen leichter als an anderen.


Tell me about your current favs please. 💘

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