Sonntag, 4. M├Ąrz 2018

Rotweinkuchen ­čÉÖ #vegan

Neulich hatten wir eine angebrochene Flasche Rotwein rumstehen – trinkt hier niemand, deshalb kam mir die Idee mit dem Kuchen. Eigentlich ist der ja eher was f├╝r die Weihnachtszeit, aber nachdem es die letzten Tage k├Ąlter war als im Dezember oder Januar, hatte ich nichts gegen Gew├╝rz- statt Apfel- oder Zitronenkuchen. Zugegebenerma├čen sind die 75ml Rotwein im Kuchen nicht der effektivste Weg der Resteverwertung, aber gut, irgendeinen Ausrede f├╝r Kuchen braucht man halt.

Das Rezept habe ich bei Eat this entdeckt und – weil ich nicht anders kann, wie immer – leicht abgewandelt. Sowohl Zutaten als auch Zubereitung. Ihr k├Ânnt ja mal experimentieren, was euch besser schmeckt oder gelingt. Ich kann einfach keinen Rezepten folgen und muss immer meinen eigenen Senf dazugeben (diesmal ist der Senf Vanillezucker – au├čerdem habe ich an den Mengen geschraubt und einen extra Zwischenschritt eingebaut beim … ach, egal, seht ihr dann).

Zuerst den Backofen auf 180°C vorheizen und eine Kuchenform einfetten. Ich habe eine Kastenform genommen, die f├╝r die Menge Teig ein wenig gro├č war, aber hat mich nicht gest├Ârt. Die Form kann man dann noch mit gemahlenen Hasen├╝ssen ausstreuen. So l├Âst sich der Kuchen am Ende leichter und die N├╝sse geben einen besseren Geschmack als wenn man Mehl nimmt.

Die Magarine sollte bei der Verarbeitung weich sein. Am besten holt man sie schon eine Weile vor dem Backen aus dem K├╝hlschrank. Ich habe meine einen Moment in den vorheizenden Ofen gestellt. Wenn die Butterst├╝ckchen anfangen zu zerlaufen, sind sie perfekt. Zuerst habe ich dann Zucker und Butter cremig geschlagen. Weil ich braunen Zucker (+ Vanillezucker) genommen habe, sah die Masse am Schluss aus wie z├Ąhfl├╝ssiges Karamell. Den Step gibt es bei besagtem Originalrezept nicht, aber ich finde, Kuchen werden luftiger, wenn man sich die M├╝he macht.
Dann kann man nach und nach Mehl, Backpulver, Salz, Haseln├╝sse, Kakao und Lebkuchengew├╝rz unterr├╝hren. All das habe ich vorher in einer Sch├╝ssel vermengt und die Kl├╝mpchen glatt gestrichen. W├Ąhrend man die trockenen Zutaten einr├╝hrt, kann man parallel auch Rotwein und Mineralwasser zugeben.

Am Ende nur noch die gehackte Schokolade unterheben, alles gr├╝ndlich vermengen, in die vorbereitete Form geben und den Teig etwas glatt streichen, damit der Kuchen gleichm├Ą├čig aufgeht (m├Âchte ich glauben). Und dann kommt er auch schon in den Ofen – f├╝r ca. 50-60 Minuten.

Den Kuchen zum Ausk├╝hlen aus dem Ofen nehmen (ach, ehrlich?!) und nach einr Weile aus der Form st├╝rzen und – und jetzt kommt mein liebster Teil – sch├Ân dick mit Zuckerguss ├╝berziehen. Diesmal hab ichs echt ├╝bertrieben, glaube ich, aber niemals ever any ragrets, wenn es um Zuckerguss geht. ✌️
Den Zuckerguss habe ich aus Puderzucker, einer Winzigkeit Zitronensaft und Rotwein gemacht, weil der musste weg, wisst ihr ja.

Und da ist er, der nicht nur f├╝r die Weihnachtszeit Rotweinresterotweinkuchen, der sich in Alufolie gewickelt prima eine Woche h├Ąlt und von Tag zu Tag besser schmeckt, bis er dann eben aufgegessen ist. Dieser Satz keinen Sinn, deshalb: Bis zum n├Ąchsten Mal und lasst‘s euch schmecken. ­čĺŚ

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