Samstag, 28. April 2018

New in from LUSH 🦄🌟

Noch vor einigen Jahren hätte ich mich wohl als LUSH-Skpetikerin beschrieben – die Gerüche und Farben waren mir irgendwie zu PENG! Zudem befand ich mich auf meiner Reise Richtung Nachhaltigkeit und bewussterem Konsum (gibt es den überhaupt?) noch sehr am Anfang. Seit ich aber versuche, mich ausschließlich auf Pflege- und Make-Up-Produkte ohne Tierversuche zu konzentrieren und im Besonderen von Herstellern kaufe, die sich in Sachen Tierschutz und Nachhaltigkeit stark machen, ist LUSH zu einer Lieblingsmarke geworden.

Seit ich das erste Mal in einem LUSH-Store war (vor 11 Jahren?) hat sich die Produktpalette meiner Empfindung nach stark vergrößert und für eine Vielzahl an Pflegeansprüchen spezifiziert. Wenn ich damals nur für eine tolle Badebombe zu LUSH ging, finde ich dort heute auch Gesichtsmasken, Augencremes und Bodylotions, die genau zu meiner Haut passen. (Und die ist nicht ganz so einfach.)

Neulich war ich zu Besuch im LUSH Flagship-Store* in der Tauentzienstraße am Ku'damm. Ich durfte eine Reihe toller Produkte ausprobieren – einige wurden an mir demonstriert (Heyo, Mini-Spa-Day 💆🏻‍♀️🧘🏻‍♀️) und eine Auswahl konnte ich auch zum Testen mit nach Hause nehmen. 💯 Entgegen meiner Gewohnheitsliebe ist nur eines der Produkte ein bereits bekannter Favorit – alle übrigen werde ich zum ersten Mal ausprobieren. Aber ich quatsch' nicht rum und zeig euch einfach mal meine Tüte.👇


Fangen wir mit besagtem Favoriten an, den ich bereits kenne und liebe und von dem nun wieder 250ml in unserer Dusche stehen: Happy Hippy. Das Duschgel benutze ich am liebsten morgens nach dem Sport, denn es riecht erfrischend und sommerlich nach Zitrusfrüchten.
Ebenfalls morgens und bei der Dusche nach einem Lauf mag ich Body Scrubs sehr gerne. Die regen die Durchblutung an und machen die Haut glatt und weich und, sofern man nöchte, bereit für eine Rasur (oder Selbstbräuner 👀🍊). Von Lush hatte ich bislang kein Scrub – in meiner Tüte war aber glücklicherweise auch Rub, Rub, Rub, ein knallblaues Duschpeeling, das dank Zitronensaft und Meersalz frisch nach Meer und … aufgepasst, Zitronen (und Jasmin!) duftet. Keine Pointe. Das Peeling durfte ich bei LUSH ebenfalls ausprobieren – es wird beim Einreiben cremig weich, die Salzkristalle sind fein genug, sodass es nicht unangenehm kratzt – und auf der Haut bleibt nach dem Abwaschen ein feiner Duft zurück. A+ 🍋


Mehr Neues, das neu-neu und quasi „saisonal“ ist: Die Badebombe Superdad, die euch an den Vatertag erinnern möchte. Die hat mich im Laden allein durch ihre Farben angezogen – ich musste natürlich schnuppern und hatte danach eine schöne blaue Nasenspitze, wie mich eine LUSH-Mitarbeiterin dankenswerterweise wissen ließ. (Ehrlich, wer euch mit Kulli im Gesicht oder einem offenen Hosentürchen raus auf die Straße schickt, ohne euch was zu sagen, is not your friend.) Aber zurück zur Badebome und ihrem Geruch: Ich kann ihn euch nicht beschreiben, aber ich finde ihn sehr speziell/anders und so, so gut, dass ich das Tütchen erst einmal in meinen Schrank zu meinen T-Shirts legen werden. Irgendwie holzig, weihrauchig, würzig, waldig. Und nachdem man meinen Papa mit einem Schaumbad jagen könnte, werde ich ihm die Bombe vorenthalten und später dann ungeniert selbst benutzen.

Ebenfalls neu sind eine Vielzahl wunderhübscher Seifen. Darunter Rosebud, mit (you guessed it) Rosenwasser und u.a. Olivenöl und Hafermilch, was besonders weiche Haut verspricht. Auch wenn ich normalerweise nicht auf Rosengeruch stehe (zu blumig), hab ich diese Seife wegen des Geruchs ausgewählt und, bis sie zum Einsatz kommen wird, ebenfalls erst einmal in den Schrank gelegt. 🌹

Last but not least, eine Handcreme. Ich kam mit unverschämt trockenen Händen zu meinem Termin bei LUSH und dachte mir „…werden die schon lösen können“ und haben sie auch!
Meine Hände haben das all-round Pflegeprogramm bekommen, für das ich zu Hause zu faul bin, ehrlich gesagt. Jedes Stück Körper creme ich mir ein wie blöd, nur die Hände, die immerzu allem ausgesetzt sind, bekommen nichts ab.

Bei der Handpflege ging's mit dem cremigen Handpeeling Salted Coconut aus Meersalz und Kokos los. Leute, wie gut es tat, sich damit die Hände einzureiben. Es kratzte ein bisschen und das tat richtig gut. Die Hände halten das aus. Ich hatte danach keine rauen Stellen mehr and Knöcheln und Zeigefingern. 🥥
Im nächsten Schritt bekamen meine Hände eine dicke Packung Feuchtigkeit zurück. Die Handmaske Golden Handshake ist so reichhaltig und sahnig, dass ich beim Einreiben direkt ein bisschen was ablecken wollte. (Hab ich nicht, keine Angst.) So schön cremig macht die Maske wohl das Avocadoöl und die Murumuru Butter – hab ich mir nicht ausgedacht, kein Witz. 🥑 Die Maske kann man mindestens 10 Minuten draufbehalten oder so lange, bis sie fast vollständig in die Haut eingezogen ist.
Und wenn ich nach dem Schritt nicht schon wundervoll zarte Hände hatte, dann spätestens nach der Handcreme Helping Hands. Da ich und meine Hände aber nicht genug kriegen konnten, durfte ich auch noch die Handcreme Love and Light ausprobieren. Die habe ich letztendlich auch mit nach Hause genommen, denn wieder hat mich der erfrischende Zitrusduft gelockt.


Hab ich mir doch den spannendsten Teil bis zum Schluss aufgehoben: Die Gesichtspflege. In diesem Department sind bislang nicht sehr viele LUSH-Produkte in meiner täglichen Routine vertreten. Vor vielen Jahren habe ich den Tea Tree Toner sehr gerne benutzt, weil ich panische Angst vor Pickeln hatte. Im Zuge dessen habe ich meine Haut glaube ich mit allerlei Anti-Pickel-Gedöns so genervt, dass sie sehr sensibel wurde. Soweit zumindest meine Theorie. Denn seit ich aufgehört habe, mir nervös im Gesicht rumzufummeln (hab ich beim Lernen in der Uni-Zeit immer sehr gerne gemacht), habe ich auch keine unreine Haut mehr. 🙄

Eine individuelle Beratung kann euch mein Erfahrungsbericht natürlich nicht ersetzen, aber damit ihr in etwa einordnen könnt, für welchen Hauttyp man mich bei LUSH umsorgt hat: Meine Haut ist tendenziell gemischt. Also an der Stirn und um die Nase gerne mal „glänzend“ gelaunt, an den Wangenknochen und ums Kiefergelenk aber manchmal so trocken und irritiert, dass sie juckt. Was die Reinigung betrifft, darf ich es nicht übertreiben und Alkohol in Tonern o.ä. ist ohnehin ein no-go. Wo ich früher mit Öl-kontrollierenden Gels rumgemacht habe, verwende ich heute (vor allem abends) reichhaltigere Cremes, die mir vor ein paar Jahren große Pickel-Angst gemacht hätten. Die sensibel trockenen Bereiche in meinem Gesicht brauchen das aber. So, aber jetzt mal zur empfohlenen Pflege-Routine von LUSH, die wirklich keine Wünsche offen ließ:

Wir haben mit dem Cleanser Aqua Marina angefangen. Der ist nicht nur für Gesicht, sondern auch den restlichen Körper geeignet. Irisch Moos, Kalaminpulver und Aloe Vera Gel tun sich hier zusammen und reinigen auf beruhigende Weise, ohne auszutrocknen. Weil ich von dieser Mischung überzeugt war, ist der Cleanser ebenfalls unter den erbeuteten Schätzen in meiner Tüte.

Wer zu Hause das volle Spa-Programm abhandeln möchte, kann im nächsten Schritt ein Mini-Dampfbad fürs Gesicht einschieben. Die Tea Tree Toner Tabs nehmen einem dabei auch besagte Pickel-Angst, denn nachdem sie in heißem Wasser aufgelöst wurden, wirken die Dämpfe antiseptisch und antibakteriell. Zudem öffnet der Dampf die Poren, sodass die nachfolgende Reinigung und Pflege sozusagen wirklich tief vordringen kann.
Eine mögliche Option ist danach das Gesichtsserum Full of Grace. Wer bei Seren an anstrengende Fläschchen mit Pipetten denkt, muss hier keine Angst haben; das Produkt hat eine feste Form und gibt beim leichten Einreiben der Gesichtshaut genau die richtige Menge zartschmelzender Pflege ab. Auch davon hätte ich gerne mal abgbissen. Ehrlich, warum will ich alles essen…?
Ebenso demonstriert wurde mir die Gesichtsmaske Catastrophe Cosmetic, die wunderbar süßlich riecht und aussieht wie Blaubeereis und nein, keine Sorge, ich sag's nicht. Die Blaubeerstückchen in der Makse sind (nicht zum Verzehr geeignet!), aber reich an Antioxidantien und haben beim Verteilen und späteren Abnehmen der Maske einen sanften Peelingeffekt. Auch hier ist wieder Irisch Moos am Start und klärt und beruhigt zusammen mit Kamille und Kalaminpulver.
Im letzten Schritt ging's an die Feuchtigkeitspflege mit der Enchanted Eye Cream und der Celestial Creme fürs Gesicht. Diese beruhigt leicht gereizte Haut, fettet und beschwert nicht. Und die habe ich dann auch mit in mein Tütchen bekommen. 🛍


Und damit sind wir am Boden meiner reich gefüllten LUSH-Tüte angekommen. Ich freu' mich sehr, alles in den kommenden Monaten in meiner täglichen Routine auszuprobieren – sicher werdet ihr das ein oder andere in zukünftigen Posts wieder entdecken. Wenn ihr LUSH-Lieblinge habt, please let me know! 🛁

* Dieser Post ist nicht gesponsert. Die Produkte wurden mir von LUSH zum Testen zur Verfügung gestellt.

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