Samstag, 5. Mai 2018

Apfelkuchen #vegan 🍎

Was mit Äpfeln, schon wieder. Neulich wollte ich einen Kuchen backen – einen kleinen Geburtstagskuchen zum Verschenken. Apfelkuchen finde ich freundlich irgendwie und so ehrlich. Keine Kumquat-Quitten-Quark-Schnitte, sondern ein guter, alter Apfelkuchen. Vielleicht überlade ich das gerade – Apfelkuchen mag ich einfach, will ich damit sagen.

Der Kuchen bedarf ein wenig Vorbereitung, ist insgesamt aber fix fertig. Wie immer bei Apfelstrudel & Co. könnte ich mir hier eine Vanillesauce (gibt's ja auch in vegan) oder ein bisschen Eis zu einem Stück Kuchen vorstellen – eine Prise Zimt drüber und die Engel singen.

#1 Den Backofen auf 180°C vorheizen, die Bio(!)-Zitrone (wichtig, denn man isst den Schalenabrieb) heiß waschen und vorsichtig die Schale abhobeln. Die Zitrone pressen. Nun die drei bis vier (kleinen Äpfel) schälen, vom Kernhaus befreien, vierteln und längs einschneiden, in eine kleine Schüssel geben, mit dem Zitronensaft übergießen und darin wenden – so werden die Äpfel an der Luft nicht braun.
#2 Die Springform mit Margarine einfetten und ein wenig gemahlenen Haselnüssen ausstreuen. So löst sich der Kuchen später gut und die Nüsse geben einen feinen Geschmack.

#3 Als nächstes Kokosöl, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel leicht cremig schlagen, das „Ei“/angerührte Sojamehl unterrühren und nach und nach das Mehl, gemischt mit Backpulver und Salz hinzugeben. Zum Schluss den Apfelsaft einrühren, bis sich ein cremiger Teig ergibt.
#4 Den Teig in die Springform füllen und die Apfelhälften stern- oder wie auch immer förmig in den Teig drücken.

#5 Den Spaß dann eine knappe Stunde in den vorgeheizten Ofen geben. Ich habe meinen Timer auf 45 Minuten gestellt und dann nachgeguckt. Niemand mag schwarzen Apfelkuchen, also besser zwischendurch checken. Und sollte der Kuchen doch zu viel „Sonne“ erwischen, lässt sich das später eventuell mit ein bisschen Puderzucker kaschieren. 🤗

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