Sonntag, 21. Oktober 2018

Biscuit Week: Ginger Biscuits & Jammy Dodgers #vegan ­čŹ¬

Wie ich in diesem Post bereits erz├Ąhlt habe, bin ich seit Ende August wieder im Great British Bake Off-Rabbit Whole abgetaucht und k├Ânnte jeden Tag was Neues backen – oder wahlweise in einer richtig geilen Konditorei die absurdesten T├Ârtchen einkaufen gehen (und essen), weil ich vom GBBO gucken nicht nur Backlust, sondern auch Appetit bekomme. Doch selbst wenn ich bei „Pistazien-Biskuit mit Maracauja-Ganache und Rum-Marzipan-Haube“ nichts lieber als probieren m├Âchte, probiere ich beim selber Backen wiederum selten Neues, Aufwendiges, Ausgefallenes aus, sondern greife meistens auf meine simplen Lieblinge zur├╝ck. Tats├Ąchlich ein Erstversuch und dabei super simpel, sind diese Ginger Biscuits. Die Jammy Dodgers waren eine Wiederholungstag, weil Suchtmittel.


Das Rezept f├╝r die Ingwerkekse ist von keiner Geringeren als Paul Hollywoods Mutter selbst – ich habe es auf der BBC-Website entdeckt. ­čĹÁ­čĆ╗
Das Ganze ist wirklich einfach, aber der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail. Zudem bin ich mit Ingwerkeksen nicht wirklich vertraut und kann daher nicht zu hundert Prozent sagen, ob meine Kekse so geworden sind, wie sie sein sollen. ­čĄö
Den Backofen auf 180°C vorheizen, dann Margarine, Sirup und Zucker zusammen in einen kleinen Topf geben und bei geringer Hitze schmelzen, vom Herd nehmen und leicht abk├╝hlen lassen. Mehl, Backpulver und gemahlenen Ingwer zusammen geben und in die Sirup-Margarine-Zucker-Mischung arbeiten bis eine glatte Masse entsteht.


Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit bemehlten H├Ąnden aus dem Teig (ungef├Ąhr 30) kleine Kugeln formen, die etwa so gro├č sind wie eine 2€-M├╝nze. Die Kugeln auf das Backblech legen und mit einer Gabel leicht flach dr├╝cken. Sollte die Masse zu klebrig und nicht formbar sein, einfach noch einen Moment warten und sie weiter abk├╝hlen lassen. Der Schritt mit der Gabel f├Ąllt au├čerdem leichter, wenn man die Gabel vor jeder Kugel kurz in Mehl taucht – andernfalls bleibt sie in der Masse kleben.


Die Kekse schlie├člich 10 Minuten backen – oder, wenn ihr sie nicht so crumbly/knusprig wollt, sondern innen eher weich, etwas k├╝rzer.
Wie das oft ist mit Geb├Ąck, schmecken auch die Ingwerkekse am n├Ąchsten und ├╝bern├Ąchsten Tag erst so richtig aromatisch – sollten dann noch welche da sein. ­čŹ¬




Die Jammy Dodgers sind ja entfernt mit den Empire Biscuits verwandt, an denen ich mich nach unserer Heimkehr aus Schottland letztes Jahr erstmals versucht habe. Sie sind sehr gut gelungen und schmecken super, ich w├╝rde allerdings beim n├Ąchsten Mal keinen braunen, sondern wei├čen Zucker verwenden, denn sowohl der braune Zucker, als auch das Vollkornmehl machen die Kekse sehr dunkel.
Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die trockenen Zutaten mischen und die Margarine einarbeiten, sodass ein kr├╝meliger Teig entsteht. Diesen dann z├╝gig zu einer glatten Kugel kneten und ca. 30 Minuten in Frischhaltefolie gewickelt kalt stellen.



Den Teig nach der K├╝hlzeit ca. 3-5mm d├╝nn ausrollen – am besten zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie, damit nichts an der Arbeitsfl├Ąche kleben bleibt – und die gew├╝nschten Formen ausstechen. Ich habe kreisrund und aus den „Deckeln“ jeweils einen Mond ausgestochen. Die Kekse ca. 10 Minuten goldbraun backen, auf ein Gitter legen und ausk├╝hlen lassen. Schlie├člich einen Teel├Âffel Himbeermarmelade auf den runden Keksen verteilen und die zugeh├Ârigen „Deckel“ vorsichtig darauf dr├╝cken.

Meine Kekse sehen keineswegs identisch aus, so wie Paul und Prue das immer verlangen, ganz im Gegenteil … „they look hideous!“, h├Âre ich die beiden direkt sagen. Oh, well, but they taste just fine. ­čĹî

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