Samstag, 21. Dezember 2019

Ein Südtiroler Wintermärchen - vier Tage in und um Brixen und Sterzing 🇮🇹🏔🚡

Von IDM Südtirol wurde ich auf eine Pressereise eingeladen. Dieser Blogpost ist nicht gesponsert.

Winter in den Bergen ist anders – echter irgendwie und gewollt. Mit dicken Schneehauben auf ausladenden Ästen von Nadelbäumen, legt sich eine winterliche Magie über die Landschaft. Und so hat einen, nach ein paar knarzenden Schritten auf Neuschnee durch weihnachtlich beleuchtete Ortschaften oder den Wald, ein Märchenbilderbuch verschluckt.

Bei Bilderbüchern entsteht die Geschichte im Kopf. Und keine ist wie die andere. Die Südtirol-Eindrücke haben für mich Erinnerungen geweckt. An Herbstwochenenden in den Bergen und Skiurlaube zur Faschingszeit. Durch unsere Reise hat meine „Südtirol-Geschichte“ ein neues Kapitel bekommen.

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Südtirol ist die nördlichste Region Italiens. Es leben rund 530.000 Menschen dort – zum Vergleich: In Berlin-Kreuzberg alleine sind es 150.000.
Brixen oder Bressanone im Südtiroler Eisacktal ist eine der ältesten Städte Gesamttirols.
Sterzing ist die nördlichste Stadt Italiens und auf 948m eine der höchstgelegenen Städte der Alpen. Rund um den historischen Zwölfertum aus dem 15. Jahrhundert findet im Advent der Christkindlmarkt statt.


Die Weihnachtsmärkte in Brixen und Bozen waren die ersten Italiens. Heute gibt es drei weitere Original Südtiroler Christkindlmärkte in Sterzing, Meran und Brunneck. Sie alle sind zertifizierte Green Events – auf Einwegplastik wird verzichtet und der Strom auf dem Brixener Weihnachtsmarkt zum Beispiel ist 100% Öko.

Auf dem Brixener Weihnachtsmarkt haben wir selbst gebacken. Was wir als Früchte- oder Kletzenbrot kennen, sind in Südtirol die „Zelten“. In der Natur-Backstube Profanter in Brixen werden von denen in einem Schwung 100kg gebacken. Anders als in den früheren Bauern-Zelten, sind in den heutigen nicht nur getrocknete Birnen, Äpfel, Marillen und Haselnüsse, sondern auch Feigen, Orangeat, Zitronat und Cranberries. 
Und wer den Honig durch Reissirup ersetzt, ist vegan unterwegs.

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Gewohnt haben wir praktisch im Wald. Das My Arbor ist ein Wellness-Hotel, buchstäblich „umarmt von Wald“ in den Baumwipfeln am Ploseberg, dem Hausberg von Brixen.
Hier stimmt jedes Detail. Es gibt kein Schnickschnack, aber wo es zählt, hat jemand gut nachgedacht, genau ausgewählt und den Punkt auf dem „i“ an die perfekte Stelle gesetzt – keinen Kringel oder ein Herzchen gemalt, einfach einen Punkt gemacht.





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Der Rossopf oder Monte Cavallo ist Sterzings Haus- und Freizeitberg und die Sonnenterrasse des Ortes. Außer wenn er sich in sein Wintergewand hüllt und wie bei unserem Besuch in dichtem Schneefall steht.
Doch dann ist es in der Sternhütte, beim Tee aus dem eigenen Kräutergarten, umso gemütlicher.




Von der Sonne verwöhnt wurden wir dafür auf dem Ploseberg. Die Talstation der Plose, dem Hausberg von Brixen, ist nur eine kurze Autofahrt oder Wanderung durch den Wald vom Hotel My Arbor entfernt. Mit der Kabinenbahn geht es der Sonne entgegen (zum Skifahren) oder ins Plose Restaurant La Finestra.



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Wer selbst schon in Südtirol war, fühlt sich durch die Bilderreise vielleicht an vergangene Südtiroler Berg- und Auszeiten erinnert und zu einem wiederholten Besuch inspiriert … – und wem Alto Adige noch nicht vertraut ist, findet hier hoffentlich den Anfang einer ganz eigenen Südtirol-Geschichte.

Weitere Infos:
🏔 Tourismusverband Südtirol
🐘 Brixen
🚡 Sterzing
🌲 Das My Arbor Wellness Hotel
⭐️ Stern Hütte und Mountain Chalets am Rosskopf
🍕 Das La Finestra auf der Plose
🍷 Die Vinothek Vitis in Brixen

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